Best of: Nicole und David Schmid – Erfolg hat nicht nur Schoggi-Seiten
Shownotes
Wiederholung vom 19.04.2025
David Schmid gehört zu den besten Patissiers der Welt. Nach der Auszeichnung als «Weltkonditor» und der Verleihung der «Bäckerkrone» wird sein Atelier «La Patisserie» komplett überrannt. Er arbeitet sieben Tage in der Woche, Ferien gibt es keine. Beinahe verliert David die Freude an seiner grossen Leidenschaft. Zusammen mit seiner Frau Nicole wagt er einen ungewöhnlichen Neustart. Warum «weniger ist mehr» für ihn gilt, erklärt er im Talk.
www.lapatisseriedavidschmid.ch
Host und Autor: Martin Diener
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Transkript anzeigen
00:00:00: Dann, der wirklich Limit-Limit war, hat dafür einmal gesagt, ich will nicht mehr Freude lassen.
00:00:09: Nur weil ich den ganzen Tag so im Druck bin!
00:00:15: Gibt es etwas Besseres als ein feines Schocker oder irgendein Dürtel?
00:00:26: Einfach etwas Süsses?
00:00:28: Aber die Leckerien ... Und das Leben haben es nicht nur Schokoladeseite.
00:00:32: Ich bin Martin Diener und bei mir sind Nicol und David Schmid Weltklasse-Patissier?
00:00:38: Gerade die erste Frage, wie kann man mit Schokoladen und Süßen arbeiten und so gut ausgesehen sein?
00:00:46: Dass man nicht so bam auf geht wie in der Sofa-Küche!
00:00:50: Wir dürfen natürlich viel degustieren, da geht's nicht... Ich kenne die ganze Zeit darum, jede Kreation zu laufen oder mir zu erfügen.
00:01:01: Aber auch Sport und schauen was man genießt, wie wir es kennen, das ausgewogenen.
00:01:09: Wir sind viel mit dem Süßen beschäftigt und deshalb genießen wir ab- und zumal etwas Salz durch den Tag.
00:01:16: Was ist bei dir wichtig in so einer Disziplin?
00:01:21: Versuchung ist gross den ganzen Tag überall zu essen bei uns.
00:01:25: Aber ich glaube irgendwann hat man es auch gesehen, wenn man die ganze Zeit miet.
00:01:29: Aber sagen wir mal an Weihnachten, wenn ich mir ein Bralini packe oder so... Ich kann gut drei Stunden Bralinen nicht packen ohne eins in das Mund zu nehmen.
00:01:38: Das ist nichts Problemes!
00:01:40: Aber Versuchungen sind schon gross vor allem die Döfte der ganzen Zeit.
00:01:44: Also dass frisch.
00:01:46: Also wenn David den Backofen aufmacht und Biscuit oder Kross, dann ist es schon schwierig zu stehen.
00:01:54: Manchmal ist beim Losen auch schwierig aber stellen euch einfach die besten Dünfte vor.
00:01:59: Es ist wirklich sinnlich, wenn man bei ihr schaut zum Schmücken, zum schauen für alle Sinn.
00:02:07: Fangen wir ganz vorne an.
00:02:08: David du hast eigentlich bei deinen Eltern gesehen wie streng es ist.
00:02:13: Becker kann weiter sein.
00:02:16: Warum hast du gleich gesagt, ich will die Bäckchen weiter werden?
00:02:20: Ja als Kind oder Teenager hast du das vielleicht nicht so wahrgenommen wie es heute ist.
00:02:26: Aber gleichzeitig bin ich bei meinen Eltern immer gefreut und die Leidenschaft von diesem Beruf zu uns überkommt.
00:02:34: Und es ging eigentlich darum was kann ich machen?
00:02:37: wo habe ich meine Begeisterung etwas mit der Hand dürfen zu machen auch etwas im Foodbereich?
00:02:44: Das war eigentlich so eine einfache Entscheidung, weil du irgendwie sehr stark auf dem Bruch verankert warst.
00:02:53: Und erst als ich älter geworden bin, hast du auch immer mehr realisiert was alles dahinter steckt.
00:03:01: aber wo du den Beruf geschnuppert hast oder die Lehre bist dann bist du rein und hast das Beste gegeben und bist wieder raus und kannst im Hobby Freude haben.
00:03:12: viele Sorgen, die du jetzt vielleicht schon hatten oder hatte, hast du dort noch nicht gehabt.
00:03:16: Und das ist auch richtig so!
00:03:18: Aber du lehrst ja auch draus.
00:03:19: Also von daher ... Am Schluss überwiegt immer noch, ob bei meinen Eltern oder bei uns Freude an unserem Handwerk.
00:03:26: Ich habe dir vorhin beim Schaffen zugeschaut.
00:03:30: Es ist ja eine Freude mit wie viel Leidenschaft und Perfektion, dass du schaffst.
00:03:39: Warum?
00:03:40: Ich frage einfach, man könnte auch eine Creme schneiden.
00:03:43: Warum
00:03:44: so ist es
00:03:45: da?
00:03:46: Weil mir das unglaublich viel Spass macht.
00:03:48: Also ich habe einen Anspruch an mein Produkt wie dieses Set ausgesehen und mein Ziel ist eigentlich, dass ich das immer wiederholen kann.
00:03:56: Wie es mir vom Bild her einfach Spass gemacht hat, dass es eben so setzend aussieht Und dann ist es schwierig.
00:04:03: Jetzt gehen wir in die Massenproduktion, jetzt fangen wir an von Abstrich machen.
00:04:07: Also wo?
00:04:08: Was sparen Sie bei der Rohstoffe und den Arbeitsschritten?
00:04:13: Dass nur am Schluss wieder eine unglaubliche Marsche hier ist für die Wirtschaftlichkeit!
00:04:19: Natürlich ist nicht mein Ziel, ich stande auf von morgen und weiss eigentlich verdiene gar nichts daran.
00:04:24: Also ich mache jeden Tag Kinderzeit mit meiner Kunst oder?
00:04:27: Es
00:04:27: braucht halt schon auch Anken auf das Brot und Schlussenteils, wo wir auch können...
00:04:30: Ja also wir müssen auch Geld verdienen.
00:04:33: Absolut!
00:04:34: Und darum tut mir der Aufwand, den man betrieben muss am Schluss auch zahlen werden von jemandem Darum.
00:04:43: auf diesem Level ist es wichtig, dass wir die Qualität bringen.
00:04:46: Dann ist unser Preis auch gerechtfertigt.
00:04:48: Wenn wir nur noch auf Marschen suchen sind und immer nach einem können diese Hochpreis-Klasse anbieten oder machen, dann geht das Spiel eben nicht mehr auf.
00:04:58: Das merkt der Kunde was wirklich Handarbeit oder guter Rohstoff ist, gute Qualität.
00:05:05: Und viele sehen, was dahinter steckt.
00:05:07: Also unsere Kunden, unsere Fans oder die Leute, die das suchen ... Die hat es um die Kunden oder die Fans.
00:05:17: Ihr arbeitet als Ehepaar in dieser Firma.
00:05:20: Jetzt, Nicole, wisse für dich, dass dein Mann so ein Perfektionist ist?
00:05:25: Also ich sage jetzt nicht, gut Perfekzionismus, man kann also negativ ausdrücken wenn man sagt, manchmal ist er auch hier im Figitürger.
00:05:32: Das alles muss richtig sein und didli-didli!
00:05:35: Wisse für Dich mit ihm zusammen arbeiten.
00:05:39: Das geht eigentlich sehr gut.
00:05:41: Nein, das geht sehr gut!
00:05:42: Nicht wirklich sehr gut... Aber ich bringe die Chnoten in eine Menge und das steigt uns an, wo wir teilweise nicht gleicher Meinung sind.
00:05:54: Wir können sie gerade richtig machen und super machen.
00:05:59: Ich lege dann auch mal drei Sachen gleichzeitig an und lasse die Hälfte liegen.
00:06:02: Dann sind wir uns aber nicht ganz gleichermeinig.
00:06:05: Ich meine, das steckt und spornt schon an.
00:06:10: Man sieht am Schluss, dass es ein Produkt ist.
00:06:12: Und ich meine ... Da kann David fünftig machen.
00:06:16: Das kann man nicht sagen, weil er das erste und das letzte war.
00:06:19: Es ist wirklich jedes genau gleiche.
00:06:23: Vorher habe ich das mit anderen Augen angeschaut.
00:06:27: Jetzt wenn wir teilweise unterwegs sind und du schaust bei anderen die Kreationen an, denkst du auch.
00:06:34: Ich werde nicht das verkaufen.
00:06:36: Ich bin richtig stolz, dass ich das verkaufe, was
00:06:39: er macht!
00:06:40: Aber es ist auch eine Herausforderung als Ehepaar im gleichen Geschäft.
00:06:45: Das gibt's vielleicht noch auf dem Bauernhof, dass man miteinander Tag und Nacht schafft... ...und ihr seid ja auch tag und nacht mittenan.
00:06:54: Sind die hier mehr am Kiffeln?
00:06:57: Am Streiten?
00:06:57: wieder normale Ehepar?
00:07:01: Das weiss ich nicht.
00:07:02: Es geht gar nicht bei uns um Streit, es geht einfach, ob Geschäft oder Privat, das ist bei uns alles in einem Mittekinder mit allem die Woche unter Hut zu kriegen.
00:07:17: und schlussendlich hat es nicht einmal etwas wie Nicole vorangesprochen mit der Perfektion.
00:07:23: oder es geht darum, wie strukturiert wir wieder unsere Tage, unsere Wochen gestalten, dass wir effizient sind?
00:07:30: und dass wir die vielen Arbeitsschritte, ob hier oder aber auch in der Organisation daheim unter den EU-Kriegen kriegen.
00:07:36: Und darum ist es mir eigentlich schon wichtig, dass wir miteinander besprechen.
00:07:40: Oder wenn wir Probleme haben, können wir bitte darüber reden, Lösungen finden und wieso uns dazukommen.
00:07:46: Am Schluss bringt es uns einfach immer wieder weiter.
00:07:48: Und dass man eigentlich immer wieder den Vogelsamt mehr Ruhe in unser Leben zu kommen.
00:07:54: Darum können wir versuchen.
00:07:56: nicht immer so verzettelt arbeiten?
00:07:59: ist ein Anspruch an unser Team.
00:08:02: Alle, die bei uns arbeiten, müssen Freude haben am super-exakten Schaffen.
00:08:07: Sonst bist du bei uns... Dann passst du nicht zu uns und das ist okay wenn du nicht mit uns passst.
00:08:12: Es geht auch bei uns darum, wer passt eigentlich an unsere Seite?
00:08:20: Unseres ganzen Morgen aufstehen, oben ins Bett gehen, lebt von Struktur besser als ich mit Struktur sage jetzt.
00:08:31: Aber nicht
00:08:32: verkrampft sein?
00:08:33: Nein,
00:08:33: es geht nicht um Verkrampf zu sein!
00:08:35: Wir müssen eine Struktur haben, dass wir alles unter einen gut bekommen.
00:08:39: Sonst kriegen wir sie nicht an.
00:08:41: Es muss Mittag kocht sein für die Kinder und Kinder dort.
00:08:45: Man muss den Laden bereit haben.
00:08:48: Wenn der Laden offen ist, müssen wir da sein.
00:08:50: Und jeder hat seine Verantwortung.
00:08:53: Gleichs in Bereichen.
00:08:55: Wer macht was oder wie kann ich einspringen ... Das ist immer so eine Karusel, die ganze Zeit.
00:09:01: Und es ist anpassen?
00:09:02: Ja.
00:09:02: Teilweise auch.
00:09:03: Man muss wieder an der Situation anpassen, wenn man am Elfen denkt... Scheisse!
00:09:07: Darf ich mir nicht sagen?
00:09:09: Nein, sagen wir nicht.
00:09:10: Ich bin ohne so weit wie ich muss und jetzt wollen wir schnell anpassen.
00:09:13: Wie kommen wir zum Schlag, dass wir am zwölfe dort sind und dort sind oder?
00:09:19: Und das finde ich eben auch ein Privileg, weil wir nur zu zweit müssen dürfen, dass sie mehr netschen.
00:09:28: Ja, aber auch dass wir sagen der Tonstig ob ist jetzt lange bei uns.
00:09:32: Unsere Bar oben.
00:09:35: Also dann sind wir zusammen ein Bier getränkt oder gespritzt wie was haben wir ohne Kinder und so weiter?
00:09:41: einfach unsere Zeit wo man einfach etwas Schönes geniessen.
00:09:47: oder für uns also auch die Elemente finde ich.
00:09:51: Das ist sehr wichtig.
00:09:52: Und wir
00:09:54: haben gemerkt, es läuft bei uns rund, wenn man sagt, ich habe immer den Donnerstag.
00:09:58: Es ist ein bisschen so ... Oder der Freitag um die Mehrersfamilie auswärts über einen Mittag oder zum Mittag.
00:10:07: Einfach so, wo auch Kinder und das gibt gleiche Ruhe in unser Leben hinein.
00:10:12: Also als ich hier vorhin in den Weiteren reingeschaut habe, also diese Kreation läuft einem nur beim Anschauen ein Wasser im Mund zusammen
00:10:21: dass
00:10:22: alle, die jetzt den Podcast los und sicherlich etwas vorstellen können.
00:10:25: Was ist so die wildeste Kreation, die du erfunden hast?
00:10:29: Aha!
00:10:31: Erfunden ist ein ganzes Grosse ... Ich
00:10:33: habe es einfach gemacht.
00:10:34: Einfach zu sehen uns mal der Pottisserie-Dusmull.
00:10:38: Ich glaube ich bin gar nicht auf der Suche nach dem Wilden, sondern bei einem klassischen Sonntonereal von einem wunderbaren Butterblätterteig schön goldgelb Aromatisch Backen mit einem feinen Vanillcrustion, der nach dem Vanillgeschmack wie den Spiegeln aber auch das Knusprigen.
00:10:58: Mit einem ganz feinen weichen Garmel, welcher wieder abgeschmückt ist mit Vanille und einer feinen Vanilgremie, die sehr finn ist, die übersättigt ist mit Bourbon-Vanile und dann mit so einem Vanilschümchen oben durch.
00:11:14: Dann haben wir hier ganz wunderbare Texturen, wo ich einfach sage... Das fasziniert mich.
00:11:22: Es ist ein ganz tollen Blätterteig mit verschiedenen Geschmackstrukturen eingebaut.
00:11:30: oder es darf auch ein ganz einfaches Hochwerk Grembrülle sein, das gremt ... ganz fein.
00:11:36: und noch die perfekte Zuckerkruste, die garnisiert wird.
00:11:39: Und wenn man es ist, knackt sie nur und es vergeht immer.
00:11:42: Das sind die einfachen Sachen, die eben auch eine unglaublich grosse Zauberkausmache machen.
00:11:47: Also das geht gar nicht darum, dass ich jetzt Himbeer-Lychee-Rosenöl miteinander verbinde oder...
00:11:55: Aber gibt es noch eine Kreation, die die Mensch hat noch nicht erfunden?
00:11:57: Vielleicht etwas mit Schocki und Lauch oder irgendetwas abgestrackt.
00:12:04: Nein, das würde ich nicht sagen, aber es ist sehr wild!
00:12:08: Es gibt immer wieder... Und wenn ich zurückgucke, was ich von zehn Jahren gemacht habe, als ich heute bin, sehe ich eine unglaubliche Entwicklung und so ist auch in unserem ambitionierten... Handwerk, also du merkst schon auf dem Ausland diese Eindrücke oder so.
00:12:23: Da geht es immer weiter aber schlussendlich sind wir gleich wieder beim Kern bei der Tradition.
00:12:29: Aber das hört nie auf die Kreativität.
00:12:32: und das ist auch alles für mich persönlich unglaublich anstrengend, weil teilweise nachts im Bett das hier nicht, weil wenn etwas nicht funktioniert hat oder was oder wie ... Das Schnitt jetzt ist für oben.
00:12:44: Ich laufe raus und morgen komme wieder und tue den PCA schalke.
00:12:47: Das funktioniert nicht!
00:12:49: Gehen wir zurück, es ist Jahr-Zwei-Tausigund-Einezwanzig.
00:12:53: Da bist du zum Weltkonditor gewählt worden, ausgezeichnet worden und hast Bäckerkronen bekommen.
00:13:02: Wie war das für dich?
00:13:04: Für euch der Erfolg.
00:13:07: Also, Bäckkrone war für uns eine riesige Genugtuung fürs Konzept von Labatisserie.
00:13:12: eine Bestätigung, dass wir mutig waren und teilweise einen anderen Weg genommen haben.
00:13:21: Aber auch wirklich einen Marken kreiert und aufgebaut haben.
00:13:27: Der Weltkonditor war noch einmal ein X-fach-Syplementer auf einer Riesenbestätigung aber auch ein Riesensprungbrett für unsere Marcela Badisseri David Schmidt die auch ein ganz anderes Media-Interesse hervorgerufen hat.
00:13:41: Und man hätte dort noch viel mehr mit diesem Weltkandidat, der dort so richtig am Kochen war, ausschlafen können.
00:13:50: Aber bei uns ist dann in den ... Wir haben so viele Kundenwellen bekommen.
00:13:57: Derzeit hätte ich ganz viel unterwegs.
00:13:59: Auch durften sie Anfragen auftreten.
00:14:02: Aber du hast gar keine Zeit gehabt!
00:14:04: ...dann nachzugehen, weil der Betrieb sich selbst so eingenommen und gebraucht hat.
00:14:08: Und von daher ist es für mich zum einen eine riesige Bestätigung... ...für die Leistung, die wir in den letzten Jahren gemacht haben oder auch eine andere Kennung?
00:14:19: Aber bei aller Ehr- und bei aller Freude hatte es auch viele negative Seiten gehabt.
00:14:24: Ja!
00:14:26: Wie war dein Arbeitsalltag, deine Arbeitswoche ausgesehen?
00:14:30: Also es war schon bis dort an.
00:14:32: Sieben Tage waren es.
00:14:33: Und dann ist einfach, wenn der Tag noch mehr Stunden hat, hat man viel mehr geschaffen.
00:14:38: Es war wirklich nur ein bisschen im Kreis dreien.
00:14:45: Jeder Mänti muss das und das machen müssen, dass am Dienst wieder Barabisch für die Mannschaft, dass man wieder produzieren kann, dass es genug wahr hat.
00:14:53: Ich habe mir gesagt, so etwas nett!
00:14:55: Das ist wie ein Monster.
00:14:57: Wenn man durch aufgeschlüsst, gibt's keine Ruhe bis ihr am Oben wieder beschlossen seid.
00:15:02: So viel Positives eigentlich.
00:15:05: Du musst nicht herausstehen und sagen, Entschuldigung!
00:15:07: Wir haben eine feine Badeiserei, kommen doch zu uns.
00:15:09: Das hast du nicht machen müssen.
00:15:11: Aber du musst schauen, dass du den ganzen Tag genug Produkte im Laden hast... ...und ich wusste, die Laufenhinde ist schon komplett am Limit.
00:15:20: Wie viele
00:15:20: Zettelboote hatten wir im Hintergrund?
00:15:23: Sechs.
00:15:24: Ja.
00:15:24: Die können gar nicht mehr und ich sehe, es kommt so aus als ob sie mir am zwei wieder raus geschossen sind.
00:15:29: Und man hat noch bis zum sechsten auf.
00:15:31: Und irgendwann bist du gar nicht, ich kann mich fast nicht traurig hindern zu gehen.
00:15:36: Können wir noch etwas?
00:15:37: Hätten wir noch was?
00:15:38: Es ist wirklich... und das war sehr schwierig!
00:15:41: Also du hättest dort die Produktion, die mir dort neu geplant und eingerichtet hat, nicht für diese Mengen ausgerichtet sein.
00:15:52: Ja also für das, was da gekommen ist Das ist Fafn ab unseres Problems.
00:15:57: Und dann hast du dich damit mit uns auseinandersetzt, wie viele Leute ich wirklich brauche.
00:16:02: Was verdienstest du?
00:16:03: Mögen wir auslageren?
00:16:05: Gehen wir in die Industrie?
00:16:06: Machen wir nur Makro?
00:16:07: Zwei Personen machen nur fünf Tage in der Woche Makro.
00:16:12: Aber eigentlich haben wir das gar nicht wollen ... Also wir wollten auch gar keinen weiteren Schritt machen.
00:16:18: Was war dein Ziel jetzt?
00:16:21: In der Schweiz im Denken von Herr und Frau Schweizer Ja, ohne uns ab.
00:16:26: mehr Umsatz.
00:16:27: Mehr Gewinn, mehr Judi-Hui, mehr Leute, mehr Schaffer, mehr Chef, mehr Umersäckler, mehr Leiden, mehr Dingsbums – was war denn eigentlich unser Ziel?
00:16:36: Oder wo wir euch darauf zurückbezielen
00:16:39: mussten?
00:16:40: Unser Ziel ist es, dass wir zum einen eine Welt arbeiten dürfen, in der man das Handwerk sieht Und dass du kurz im Alltag bei uns in das Kaffee holen kannst und die Alltagsvergessen.
00:16:52: Dann ein feines Barista-Kaffee mit einem hochwertigen Badisser darfst geniessen.
00:16:58: Wenn du willst, nimmst du noch ein Makromit oder ein kleines Präsentli.
00:17:04: Hier sind wir gewisse Machbarkeit für uns.
00:17:07: Wir dürfen eben in WNs Gruppenkürse handwerkskürsen machen Dachbegeist, die Personen zu uns dürfen unser Handwerk kennenlernen oder wo sie auch den Heidörften umsetzen.
00:17:22: Wir haben breiter aufgestellt sein.
00:17:24: Unseres Handwerks zeigt mehr Leute zu uns hindern in diese Produktion holen und nebenan kannst du noch etwas geniessen.
00:17:32: Aber das hat alles überrollt dass wir gar nicht dazugekommen sind.
00:17:35: Ja komm machen doch noch Kürse!
00:17:37: Oder wenn es da gemacht ist eigentlich ... Noch mehr überbelastet war, wie der Rucksack schon vorgesehen ist.
00:17:43: Du machst einfach am Oben noch die dritte Schicht.
00:17:45: Was hat es mit euch gemacht als Familie?
00:17:47: Wir haben ja noch zwei Kinder.
00:17:49: Wie war eure Familie dann, wenn ihr sieben Tage pro Tag achtzehn Stunden arbeitet?
00:17:55: Es war nur schwieriger, das Ganze unter einen Hut zu bringen und irgendwie versuchen, eine Zeit so frei zu schuffeln, dass einer von uns zwei ... Vielleicht manchmal am Wochenende, wenn sie daheim waren.
00:18:11: Mit ihnen etwas macht oder bei ihnen ist.
00:18:14: Und das wurde dann die nächste Challenge.
00:18:18: Also unter den Wochenenden mit Schule und allem war es noch eines viel zu arbeiten.
00:18:23: Das ist nicht grosses Gewicht gefallen für Kinder jetzt aber am Wochenend und wir hatten immer am Samstag auf.
00:18:30: Immer!
00:18:31: Eigentlich mussten wir fast am Sonntag noch fahren.
00:18:34: Das wäre auch noch eine Frage gewesen.
00:18:37: Und das war wirklich der sonntiesten Tag, in dem wir zeitweise zugekommen haben.
00:18:42: Aber es ist auch oft den Tag, an dem wir noch arbeiten und vorbereiten müssen, wo es schon ruhiger war.
00:18:48: Wir hätten dann gleich einen Mischting machen können.
00:18:51: Am Nachmittag oder morgens arbeiten wir.
00:18:55: Aber ja, das ist nicht das Gleiche.
00:18:57: Aber
00:18:58: wir haben das Familie schon immer eine sehr gute Zusammenhalt gehabt.
00:19:01: Das war grundsätzlich nicht ein Problem, aber gleich mussten wir auch für uns ... Wir würden ja auch gerne mehr Zeit mit unseren Kindern verbringen.
00:19:11: Darum waren wir schon dort dran.
00:19:13: Wie können wir das anders optimieren?
00:19:16: Gibt es andere Möglichkeiten?
00:19:19: Aber es ist so, dass Kinder sagen ... Die Zeit, die wir hatten, haben wir wirklich gut genutzt zusammen.
00:19:27: Und dann sind sie raus und haben etwas zusammengemacht.
00:19:31: Aktiv, wir haben viel aktiv etwas gemacht.
00:19:34: Wir sind nicht diejenigen, die, wenn man frei gehen kann, alle in den Heim umgelegen sind und machen was der will, sondern wirklich
00:19:40: aktiver.
00:19:41: Sie waren auch viel bei uns.
00:19:42: Es war natürlich auch viel im Geschäft.
00:19:45: Also es war gleichgekommen.
00:19:46: Ich ging am Vierjahr morgens an und komme irgendwie am Acht zuhause heim.
00:19:51: Man sah sich gleich unter dem Tag und so weiter.
00:19:54: Aber man muss
00:19:54: auch sagen, wir haben natürlich schon immer gesagt ... Ja es ist jetzt gerade streng.
00:19:57: Irgendwie war es ein Dusterer oder Weihnachter oder weiss nicht was.
00:20:01: Und dann sagten sie, jetzt ist halt mega viel nach der Ferie besser.
00:20:05: Dann merkte ich nach den Ferien, dass es eigentlich nicht so viel besser ist.
00:20:09: Und Kinder haben das einen Augenmerk.
00:20:13: Da haben wir gemerkt, es wird nicht viel besser.
00:20:15: Es ist so eine Druck- und so eine ... ja?
00:20:19: Du musst die ganze Zeit, du kannst gar nicht viel weniger.
00:20:22: Ich merke jetzt bei euch für diese Patisserie ein Sonnen-Liedenschaftsführer, der brennt.
00:20:28: Wie gross ist Gefahr?
00:20:29: Das wollen wir für etwas brennen, das man dann auch ausbrennt?
00:20:35: Dann was wirklich Limit-Limit war, hat David Einzema gesagt ich will nicht mehr Freude lassen.
00:20:45: Nur weil ich den ganzen Tag so im Druck bin also... Das, was ich gerne mache, will ich mir nicht verterben mit den Ablöschern.
00:20:55: Weil ich die ganze Zeit muss.
00:20:57: Und das war auch der Ding, wo man gesagt hat, wir müssen eine andere Lösung finden.
00:21:02: Denn das, was wir machen, machen wir so gerne und wollen es
00:21:06: machen!
00:21:06: Ja, und das ist wieder das, wieso habe ich diesen Beruf gelernt?
00:21:09: Wegen dem, wegen dem, wegen dem... Und jetzt bist du in einer Phase drin, es geht nur noch darum allen E-Mails, alle Anfragen.
00:21:17: Alle Offertenapparten zu beiden und das Bestellwesen im Griff haben, die Mannschaftspläne im Griff habe, wer war es wie ... Und
00:21:25: dann aber auch noch Zeit für neue Kreuzungen?
00:21:27: Ja
00:21:29: natürlich!
00:21:29: Das geht natürlich alles über meine Federung.
00:21:32: Dort ist ein Punkt gekommen, dass wir etwas ändern müssen.
00:21:38: Das hat Nicole immer bei mir gespürt oder darum gekehrt.
00:21:42: Wir wollen eine Änderung, wir müssen etwas anpassen.
00:21:44: Und es war nicht gefragt was ich kann oder was wir sind und was macht uns Spass.
00:21:50: Also wir haben nie den Beruf oder unseren Betrieb grundsätzlich infrage gestellt.
00:21:55: Unsere Firma hat der Grundgedanke sondern nur Grösse und was es wieder abverlangt.
00:22:01: Und das haben wir nicht für uns akzeptiert.
00:22:05: Und wir haben auch gemerkt wenn wir nicht auf die grüne Wiese können Energie tanken, es tut dir selten.
00:22:11: Also das Merkst du mit der Zeit und der Mannschaft tut's auch nicht gut.
00:22:15: Man ist einfach gereizter und man ist auch wenig kreativ.
00:22:18: Aber ausbrennen finde ich schwierig geworden.
00:22:22: Das merke ich auch vom Sport, dass ich mein Körper einschätzen kann oder ich weiss, was ich daran arbeiten muss.
00:22:29: Problem ist nur, dass wir es nicht immer so schnell hatten von heute auf morgen.
00:22:33: Ja jetzt haben wir halt nur noch einen Dank.
00:22:35: Ja, kannst schon machen aber ... Was ist die Folge von Miete und wie machst du das?
00:22:40: Also so einfach ist es nicht.
00:22:43: Nehmen wir uns mit, was war das für ein Prozess?
00:22:46: Jetzt haben wir ja eine kleine Garage in Aarau, im Industriegebiet, irgendwo versteckt vorher zu zoffigen, im Zentrum Grossbam-Bam.
00:22:57: Was war das denn für einen Prozess?
00:22:59: und wie haben Sie das gemacht, um zu sagen, hey, wir schrauben jetzt zurück mehr untypisch Schweizerisch Immer mehr, immer höher und besser.
00:23:11: Hey!
00:23:11: Wir gehen wieder zurück.
00:23:12: Was war das für ein Prozess?
00:23:14: Wie haben Sie es gemacht?
00:23:17: Das war ein langer Prozess.
00:23:18: Es ging fast jetzt über zwei Jahre in den Schritt.
00:23:22: Denn das grosse Schiff ist im Meer raus.
00:23:25: Und du kannst nicht von heute auf morgen einfach sagen mit dem Paddlers Aha-Vertrag zurück.
00:23:30: Also so schnell ... Weil viele Verträge sind gelaufen.
00:23:33: Wir mussten wirklich Schritt für Schritt zurück.
00:23:39: Es ist überhaupt möglich, dass wir das Laban-Dissritzoffe ein Kat machen können.
00:23:46: Das war schwierig.
00:23:50: Die Zeit, in der wir in die Diskussion und Verhandlungen investiert haben ... Ja, wenn ich die Zeit in neuen Kreationen hätte investieren ... Lagomio!
00:24:03: Das hat sehr viel Energie gekostet.
00:24:06: Der Gedanke, jetzt hier dürfen sie in diesem kleinen ist einfach... Das ist für uns eine andere Dimension.
00:24:15: Eine andere Größe.
00:24:16: Auch vorher musste man schauen, z.B.
00:24:19: braucht es zehn Abfalleimer.
00:24:21: Heute brauchen wir zwei.
00:24:22: Das von da an und wo du den Betrieb von kleinem gemacht hast ... Jetzt können gewisse Arbeiten zu Bösten nicht mehr gesehen sind.
00:24:30: Du hast plötzlich zehn Schere genommen!
00:24:32: Räuchte ist aber nur zwei.
00:24:34: Also hier hat sich Material auf diesen Arbeitsplätzen angesammelt, was es braucht und das ist einfach, dass abgefahren ist auch ein Materialschlacht schlussendlich.
00:24:45: Und wenn man weiss, dass Corona ganz viele Betriebe
00:24:49: kält
00:24:50: hat zum Teil oder es ist immer noch dran, ist unser Merit ob Gastronomie oder unsere Beckkandidat-Koffisörbranche ziemlich überfüllt mit deren Wahr, was man heute alles zusammenkämpfen könnte.
00:25:04: Wir haben auch müde gewisse Materiale
00:25:08: gekriegt.
00:25:09: Es war ein Mammutaufgabe und wir haben alles grundsätzlich alleine gemacht.
00:25:18: Aber zeitweise hat es schon gerne grosse Mulden geholt.
00:25:22: Man schoss einfach alles dort rein, teilweise von lauter Bergen weiss ... Wo?
00:25:28: Was tun wir jetzt, wo haben sie?
00:25:30: Ja, aber neben Räumen und Abfahren hast du noch Geld zu verdienen.
00:25:36: Das Bissen ist schon gleich nebeneinander gelaufen.
00:25:38: Und das, was schwierig
00:25:41: war ... Haben die Leute enttäuscht?
00:25:44: Kunden?
00:25:46: Lieferanten?
00:25:47: Vielleicht uns selber?
00:25:52: Also ich würde sagen natürlich war diese Idee ganz am Anfang anders.
00:25:59: Die Idee wäre gewesen, wir bleiben jetzt in den nächsten zehn Jahren sicher dort.
00:26:02: Wir haben das, was uns aufgebaut hat und wir sind immer noch super überzogen!
00:26:08: Wir haben etwas so cooles gemacht als ganze Design.
00:26:13: Jede Wand, jedes Regal, alles haben wir gezeichnet und haben das wiedergegeben.
00:26:19: Macht das bitte so oder so?
00:26:21: Das ist nicht irgendwie einer der eingestanden ist und sich verwirklichen hat.
00:26:25: Es war wirklich alles so wie wir es wollten.
00:26:29: Super gewesen, so wie es ist.
00:26:32: Aber wir haben einfach schnell gemerkt, dass es so viel ist und es geht komplett in eine andere Richtung als unsere Idee.
00:26:39: Und dann zu sagen, stopp!
00:26:43: Wir brauchen einen Plan B oder müssen uns wieder umkrempeln.
00:26:47: Es war schon schwierig.
00:26:50: Auch bringt das dem Kunde bei, dass er das überhaupt versteht.
00:26:55: Weil der nicht in uns sind und weiss nicht, wie wir uns fühlen.
00:26:59: Dann gab es natürlich Leute, die uns unterstützten, das Projekt zu machen.
00:27:04: Die mussten fast rechtfertigen.
00:27:07: Warum macht ihr jetzt das nicht mehr?
00:27:09: Dann mussten wir so viel verhandeln, damit wir alles wirklich abgefahren können.
00:27:15: Das kostete recht viel Energie.
00:27:19: Und natürlich, das waren nicht alles schöne, angenehme Gespräche um Verhandlungen und gar nicht.
00:27:26: Aber ihr seid immer überzeugt.
00:27:28: Was hat euch geholfen?
00:27:29: Was habt euch auch Ruhe in dieser ganzen Geschichte gegeben, dass es ein richtiger Weg ist?
00:27:34: Der Glaube war ein wichtiger Punkt.
00:27:38: aber auch zu sagen... Wir sind motiviert, wir weinen.
00:27:42: Aber wir möchten nicht diesen Weg weitergehen und das muss doch auch ein Recht sein.
00:27:48: als Selbstständige, auch als kein Muss, Kleiberdrehen dürfen sagen Ich muss etwas wieder anpassen, dass wir sagen können, die nächsten zwanzig, fünfzwanzig Jahre haben wir in Zukunft und wir gehen nicht weiter.
00:28:01: aber das ist nicht unser Weg, den wir möchten
00:28:04: Und ich glaube auch, wir sind gleicher Meinung.
00:28:09: Also für uns war es eigentlich immer klar, wenn einer von beiden sagt, ich will nicht mehr, dann finden wir einen nicht über den Kopf des anderen aus.
00:28:18: Das muss jetzt sein und das machen wir jetzt.
00:28:20: Und wir haben gewusst, wir haben beide die gleiche Vision.
00:28:26: Wir wollen weiterhin zusammenarbeiten, wir wollen auf der Branche arbeiten, wir möchten das machen, was wir gerne machen.
00:28:33: Nicht in dieser Form, sondern wir müssen eine Lösung finden!
00:28:36: und wir werden sie finden.
00:28:39: Du hast gesagt, der Glauben hat euch geholfen.
00:28:42: Ganz konkret!
00:28:44: Wie hilft hier den Glaubens?
00:28:46: Ja, dass man bei vielen Entscheidungen oder wichtigen Entscheidungen immer zum Vater im Himmel bettete.
00:28:53: Dass man immer das Dargleit hat, das Offengleit hatte.
00:28:58: Dass wir als Paar auch zusammengestanden sind, welchen Weg sollen wir und auch immer wieder ... Wenn du es nicht denkst, ist das eine Lösung.
00:29:09: Wir konnten keine Beinflussung haben.
00:29:11: Ich weiss nicht wie weiter.
00:29:14: Dann kam wieder eine Lösung oder ob ein Zustupf finanziell von einem Onkel gekommen ist, den wir danken durften weitermachen und in die nächste Hürde nehmen.
00:29:31: Dort weiss ich einfach, wir dürfen beruhigt sein.
00:29:34: Auch wenn es mir nicht immer gesehen oder auch wenn es schwierig ist, dass wir unseren Glauben haben und unser Herr Jesus haben, der am Schluss bei uns steht, egal wo es durchgeht.
00:29:44: Das glaube ich ganz fest und das gibt mir die Kraft oder diese Ruhe.
00:29:50: Ich habe auch gelernt ruhig zu werten, teilweise akzeptieren ... Ja.
00:29:58: Kannst
00:29:58: du mit der Ruhe umgehen?
00:30:00: Ich kenne viele Leute, die am Krüppeln sind und am Schaffen herumsecken.
00:30:07: Wenn es fünf Minuten ruhig ist, dann ist diese Ruhe fast zu laut.
00:30:12: Also weisst du ... Nein,
00:30:13: ich schätze sehr gerne die Ruhe.
00:30:15: Also ich kann meine Ruhe gerne bestätigen!
00:30:17: Kannst Du das bestätigt werden?
00:30:18: Das kann nicht besser
00:30:19: als ich.
00:30:20: Nein, das kann nicht besser sein.
00:30:26: Ich
00:30:26: suche auch dir ... Auch wenn ich heimkomme, dann bin ich ... Ich will auch, wenn ich zu Hause komme.
00:30:32: Ich habe keine Lust zum grossen Koch und so weiter, weil du bist den ganzen Tag dran!
00:30:36: Und dann suchst du dann, wenn du zu Hause bist eigentlich noch nicht ... So, jetzt nehmen wir wieder die Hüfte, machen wieder was... Da suche ich einfach einen Moment, einfach mal Leute machen oder einfach zu dir oder etwas Sportes machen oder ... Dann bin ich da, wir haben viel geschafft, komm, dann gehen wir uns ... Auswärts etwas Gewässer, also ein bisschen für uns zu schauen.
00:30:56: Und nicht immer ... Was muss ich noch?
00:30:58: Man sagt eigentlich noch Steibesaugen!
00:31:00: Da bin ich dann wieder da und sage, lass doch einfach mal, wir schauen morgen wieder weiter.
00:31:03: Also das zu ruhen...
00:31:06: Das lasst doch einfach, es ist auch mehr gegangen, hast du
00:31:08: gemerkt?!
00:31:09: Ja, wobei das schon eine Botschaft ist, in der ihr euch ja beide gegenseitig könnt und zittert geben oder?
00:31:16: Und Dankbarkeit, dass wir miteinander dürfen, Oder wir sind nicht alleine, wir müssen die Brüfe zweit meistern.
00:31:25: Oder wir müssen teilweise sie meisteren und einfach die kleinen Sachen, dass man danken darf passen.
00:31:32: Es geht nicht darum, dass wir die Ferrari in den Gars haben oder überhaupt nicht bei uns.
00:31:36: Und es geht darum, unsere Grundkosten zu bezahlen, das wir gut haben, dass eine Zeit miteinander verbringen können und dass wir auch unseren Kindern ... gute Grundwerte auf einen Weg dürfen gehen.
00:31:49: Also das ist für mich heute viel wichtiger als viele andere, die vielleicht früher oder nicht Gedanken gemacht
00:31:58: haben.
00:31:59: Du hast vorhin noch Sport erwähnt und ich möchte hier schnell ein Beispiel bringen.
00:32:03: Marco Odermatt war auch ein langer Weg bis er dort oben ist.
00:32:07: Weltmeister und was er alles ist.
00:32:09: Du bist auch Weltmeisters.
00:32:11: Wie schwierig ist es im Patisseriebereich?
00:32:14: Weltspitzen zu bleiben?
00:32:19: Die Frage habe ich mir noch nie gestellt, weil für mich ist das Kapitel noch lange nicht beendet.
00:32:26: Ich habe noch so viele Visionen oder was ich als nächstes abhaken will und dort ist immer der gleiche Ehrgeiz oder auch noch stärker geworden als früher.
00:32:35: also es ist für mich nicht ein Müssen- oder Kraftakt so wie du siehst Weltspitze zu bleiben.
00:32:45: Es ist immer noch mit viel Fliss verbunden, aber dort gibt es Folgen.
00:32:52: Aber was ist wirklich wichtig?
00:32:54: Priorität und Sortimentsgestaltung?
00:32:57: Weniger ist mehr betreffend muss ich zehn Sorten badisieren oder kann ich nur zwei oder drei machen?
00:33:04: Das ist genau das, meine Kräfte besser fokussieren.
00:33:09: Ich glaube in deiner DNA ist es drin!
00:33:12: Er kann gar nicht anders wieder Top machen.
00:33:17: Und er gibt auch
00:33:18: keine Ruhe, bis es tut ... Du
00:33:19: musst dynamisch bleiben!
00:33:21: Wenn jetzt eine ganze neue Technik mit Blitzdäufchen gefrieren kommt statt ... Ich weiss doch auch nicht... Aber da wird ja schon mal irgendwie dein Horizont weitergehalten.
00:33:32: Alles wollen wir nicht geben?
00:33:33: Nein also ich sage dir jetzt und das ist nicht abwenden so Kinder sind.
00:33:38: Ich glaube, es war Damis, die Tochter von uns.
00:33:40: Die ist letztes Umgang und hat gesagt, Papa ich will Dubai-Schock machen!
00:33:45: Und dann ... Wo hattest du das gesehen?
00:33:48: Ja, dann ist das noch
00:33:49: nicht so geil.
00:33:50: Dann ist es noch gar noch nie so am Kochen gesehen.
00:33:54: Bist du an einer Salbe drin und so?
00:33:56: Und er sagte, mach ihn nicht.
00:33:58: Weil wenn man es genau anschaut, bist du an einem Gremen und sind in engem Haaren also gremig, knusprig der Engelshaar und die Hülle drum.
00:34:08: Wenn ich sehe, was mir schon mit Pistazien und Knusprung gemacht haben.
00:34:14: Ich habe bis heute noch keine einzigen Dubai-Jocke gekauft oder gemacht, weil es mich nicht interessiert, wie das andere von mir aus soll machen.
00:34:23: Also wir hopfen nicht auf jeden Trend.
00:34:26: Dort, wo ich Spass habe, die zu mir passt, bin ich komplett motiviert.
00:34:32: aber ich nehme mich auch heute daraus.
00:34:34: Wir machen es einfach nicht!
00:34:36: Genau das nicht.
00:34:37: Wir wollen Einzigartigkeit zeigen und auch wenn ich weiss, was andere in einem Umsatz gemacht haben ... Man muss sagen nicht so hessend.
00:34:45: Ja!
00:34:46: Ich stand dazu.
00:34:48: Ich mache es nicht.
00:34:49: Und darum ja welcher Trend passt zu uns?
00:34:52: Oder setzen wir einen Trend oder... Das ist ein bisschen... Es
00:34:55: sind mehr Techniken oder so, wo du ... Ich meine, wenn dann mein Mann mal nicht am ... entwickeln, produzieren und am Geschäft sind.
00:35:04: Dann siehst du in der Heimat ein Buch.
00:35:06: Und das ist garantiert ein Fachbuch.
00:35:08: Eben musst du dynamisch bleiben?
00:35:11: Die ganze Zeit!
00:35:12: Ich kann sagen schon, Papi, du bist speuchersüchtig.
00:35:16: Also wirklich so... Und dann kommst du wieder, weil du etwas gesehen hast oder...?
00:35:22: Ich sehe in diesem Bauch das und in diesem das.
00:35:24: Und dann überlegt er sich, dass es noch zusammenpassen könnte oder ich das schon lange einmal wollte.
00:35:31: Dann geht's wieder los!
00:35:33: Also mich begeistert, wenn ihr eure Leidenschaft, eure Kreativität, eure Perfektion lebt.
00:35:40: was ist so euer Ratschlag?
00:35:42: Wenn jetzt jemand sich überlegt auch seine Leidenschaft zu verfolgen und umzusetzen?
00:35:49: Was muss man?
00:35:51: Darauf achten, wenn man das will.
00:35:52: Seil wir überhaupt?
00:35:54: Ja also ich finde schon dass man mutig darf sein aber ich finde auch ganz wichtig was bin ich für ein Typ?
00:36:01: Also ich habe immer gemeint Ich möchte eine gewisse Größe von Firmen haben und so weiter.
00:36:07: Mit diesen Erfahrungen habe ich mir eigentlich möchte ich eigentlich viel mehr meine Ruhe.
00:36:10: Ich werde lieber kleiner sein, ein kleines Team.
00:36:12: es tut mich besser Es bringt mich am Schluss weiter.
00:36:16: Was bin ich an einem Typ?
00:36:18: wie sehe ich meine Gaben, die ich bekommen habe.
00:36:22: Dass ich den Weg Selbstständigkeit machen will aber auch mutig war, dass man heute einzigartig sein darf oder setz sein.
00:36:32: Ich finde genau das ist heute wieder gefragt.
00:36:34: Das Kleine.
00:36:37: Die andere Welt zu zelebrieren.
00:36:39: Wo vielleicht früher viel mehr ... Wie kann ich skalieren grössere Grösse realisieren?
00:36:43: Und und und... Heute wirklich wieder dieser Welt in der Dunkelstimme.
00:36:48: Auch für die Jungen, dass man wieder mutig ist.
00:36:52: Wir sind jetzt zurück zu einer Garage, wo der Start konnte sein.
00:36:59: Meistens geht man von der Garage in die Grösse, wir sind von der grösse Garage zurück, oder?
00:37:04: Aber auch nicht vom Weg abzubringen.
00:37:08: Ich glaube, hätten wir uns mit all dem, das war ... Das hat mich als Eigerung gegeben, uns zu sagen, ich weiss schon was nein kommt.
00:37:17: Wir stellen uns beide wieder an und die Regeln Zeit kommen, Anständige Arberseite, andere Ausgleichen.
00:37:25: Kommen wir machen das?
00:37:26: Aber es war nicht unsere Idee.
00:37:30: Und wir sind mega stolz, dass wir das bis hier geschafft haben, weil wir merken, da können wir eben diesen Kerl wieder umsetzen.
00:37:36: Wenn man von sich überzeugt ist, weiß man, was man tut!
00:37:41: Man sollte sich nicht zu viel labieren lassen, was man denkt.
00:37:46: Natürlich gibt es auch wenn man das startet, leert man Sachen aber...
00:37:51: Aber man kann ja gleich auf die Schnorren gehören!
00:37:53: Das Risiko ist, meine Leidenschaft wird zum Beispiel Schnecken zu züchten und ich investiere und Puh und dann Bankrot und Judi Hoegel niemand schnecken
00:38:05: will.
00:38:05: Das ist einfach ein Beispiel.
00:38:07: Wir haben auch ganz viel, wenn es so geht... Geld investiert in unsere Idee
00:38:16: und auf
00:38:17: ganz viel verzichtet.
00:38:19: Und am Schluss setzt ihr dann schon auf, oder?
00:38:21: Also wir wollen ja... Das funktioniert nicht, wenn ich in meiner Wunschwelt noch lebe, oder was!
00:38:26: Es muss schon eine Berechtigung haben.
00:38:29: wie ist der Markt, was ist die Idee, wie kann ich mein Umsatz, meine Gewünnung oder was immer... Wie kann ich das gestalten?
00:38:38: Da muss man sich im Vorfeld sehr viel damit auseinandersetzen.
00:38:43: Aber es gibt viele, die Möglichkeit haben oder talentiert oder begabt werden.
00:38:50: Die machen aber den Schritt am Schluss gleich nicht mehr.
00:38:53: Ein bisschen
00:38:53: zu wenig Mut?
00:38:54: Ja!
00:38:54: Das letzte
00:38:56: quantum
00:38:56: Risiko ist da!
00:38:57: Es kann in die Hose sein ja... Das ist auch hier wieder so wie wir jetzt fahren können mit dem Wiedergeldinvesting.
00:39:04: Wer sagt das, dass das da auch noch funktioniert?
00:39:07: Also das war ein Risiko.
00:39:10: Aber ich sage einfach, das machen wir so gut.
00:39:13: Das muss einfach gut kommen.
00:39:15: Also da sage ich auch, es ist mir eigentlich egal was die anderen denken.
00:39:19: Ich weiss, was wir können und ich weiss wo wir angehen.
00:39:22: Und ich glaube an uns.
00:39:24: Balla!
00:39:25: Jetzt eine Zeit hier kleiner überschaulicher.
00:39:29: sind er glücklicher als vorher?
00:39:32: in einer ersten Bilanz?
00:39:34: Ja absolut also... Wir haben wieder mehr Möglichkeiten unseren Alltags gestalten, mehr mit der Familie Zeit erbringen
00:39:44: zu dürfen.
00:39:44: Aber man muss sagen, dass das Jahr in dem wir jetzt drin sind oder auch seit den letzten Augusten, wo dieser Aufbruch ging und die Zügelproduktion einrichtet
00:39:55: usw.,
00:39:57: das kannst du nicht als Vergleich nehmen.
00:40:01: Wie ist es hier dann auch wirklich zu sein?
00:40:04: Man hat noch so viele andere Sachen, die man im Moment noch... Nebenzubeschäftigte sind oder Engagements haben.
00:40:11: Das ist im Moment ein bisschen die Challenge, das alles unter einen Hut zu bringen und hier unser Kaffee-, Fabrik-, Kladen-Welt zu laufen bringen, dass Leute auch uns kennen und sehen was wir machen und diese Leidenschaft weiterzugehen.
00:40:30: Und wiederum wissen im Sommer kommt der Lehrling, also der junge Person Wo wir wissen, wo der Team ist und dass man auch hier drin ist, es geht.
00:40:42: Wir können zwei, drei Personen in der Produktion arbeiten.
00:40:45: Mehr Platz haben wir nicht mehr.
00:40:46: Mehr Wäme nehmen.
00:40:47: Das Team ist Gehe von der Grösse.
00:40:50: Und da müssen wir nicht darüber diskutieren und wir weinen nicht mehr grösser.
00:40:54: Aber das braucht die zwei oder drei Personen hier drinnen, damit wir unsere Welt gut aufrechterhalten können.
00:41:01: Da geht es nicht darum, dass man in mehr Jahren plötzlich sechs Leute haben muss.
00:41:05: Das gibt's gar nicht.
00:41:06: Wir sind wieder an diesem Punkt und du kannst wieder verzügeln.
00:41:09: Du musst wieder andere Räume suchen, das wollen wir nicht mehr haben.
00:41:13: Und einfach die Visionen hat wirklich das Wissen, was ich mir den letzten zwanzig Jahre erarbeitet habe auch jungen Menschen dürfen mitzugehen oder?
00:41:23: das Handwerk ihnen zu lernen, dass auch nachher wieder Nachhaltung für unsere Branche ist.
00:41:30: Das sehe ich hier als grosses Aufgabe für uns.
00:41:33: Dass wir uns in diesem Grundbildungs- und Lehrlingsbereich weitmen wollen.
00:41:41: Und das merken wir auch.
00:41:42: Man merkt schon an der Nachfrage von Schnupperstellen oder Leerstellen.
00:41:49: Wir bekommen wirklich blimte Bewerbungen.
00:41:52: Das ist etwas kreatives, etwas modernes und ich werde das auch lernen.
00:41:57: Ich will nicht, dass es nur nach den Fünfzehnten der ganzen Tag gemacht wird.
00:42:00: Also ich möchte hier arbeiten, weil genau mir andere Sachen machen als vielleicht einen anderen Betrieb.
00:42:06: Und
00:42:07: das ist mega motivierend!
00:42:09: Also in Sachen Beruf ziehen wir eine positive Bilanz, ziehen ihr eine positive?
00:42:13: Schauen wir noch die Familien an.
00:42:15: wie hat diese Reduktion, dass kleiner werden eure Familie Bevels?
00:42:22: Du
00:42:23: kannst auch eine positive Bilanz ziehen.
00:42:27: Um so besser?
00:42:28: Nein!
00:42:28: Nein, das ist ja auch etwas... Man sieht man will mehr Zeit haben in den Verkindern oder für ihre Hobbys oder dass wir mit ihnen etwas machen können.
00:42:38: und das muss ich sagen, es ist auch auf der Strecke positiv.
00:42:45: Aber wir merken auch, wir müssen unsere Ressourcen gut einteilen.
00:42:48: also es ist immer noch viel zu arbeiten Und wenig Freizeit.
00:42:55: Das darf noch besser ausgebogen
00:42:56: sein... Oder wenn es zu Hause ist, dass man Zeit hat, Ausaufgaben helfen kann oder was sind ihre Bedürfnisse für ihren Alltag und die Schweiz?
00:43:05: Kommt ja auch dazu!
00:43:07: Wäre es wenn zu Hause, dass wir das noch besser machen können?
00:43:12: Für das sind einfach noch gewisse Sachen nebenan zu viel am Laufen, die schon gegeben sind, ob das gewisse Kursaufträge sind usw.
00:43:20: die wir uns nachher erhoffen, dass man dort etwas mit ... wenn man mehr anreich können machen, eine andere Ruhe bekommen.
00:43:31: Aber zum Schluss noch das Abtrostungswort weniger ist mehr.
00:43:36: Das könnt ihr unterstrichen?
00:43:37: Das unterstriche ich in jedem Bereich auch bei den Kreationen.
00:43:42: Weniger ist mehr!
00:43:43: Also auf was möchte man konzentrieren und nur... also ja, weniger ist es mehr durchs Band durch.
00:43:49: Nicol, David.
00:43:51: Danke vielmals, dass wir bei euch hier schauen dürfen.
00:43:53: Alles Gute!
00:43:53: Merci
00:43:54: vielmals.
00:43:56: Und auch euch danke vielmals fürs dabei sein bei diesem Podcast.
00:43:59: Wenn er David und Nicol noch einmal beim Schaffen- und Reden gesehen haben, dann gibt es einen YouTube-Link zu den Fenstern zum Sonntagssendungen in der Show Notes.
00:44:08: Und wenn man diese leckereien, die süßen feine Sachen sieht, dann läuft dieses Wasser noch viel mehr im Maul zusammen.
00:44:15: RF-Media produziert noch ganz viele andere Podcasts.
00:44:18: Zum Beispiel Endlich Leben, Recherchiert oder Glauben und Denken.
00:44:23: Auch hier der Link in den Shownotes.
00:44:26: Dort auch der Link zum Spenden.
00:44:28: RF-Media finanziert sich nämlich mit Spenden!
00:44:31: Merci vielmals!
00:44:32: Und natürlich sind wir dankbar wenn ihr uns weiterempfiehlt, den Podcast abonnieren und eine gute Bewertung geben.
00:44:38: Danke für alles!
00:44:40: Fenstergespräch Mut machen Geschichte aus dem Alltag Ein Podcast von RF-Media Schweiz.
00:44:49: Mehr info in den Shownotes und auf erfmedien.ch.
00:44:53: slash podcasts.
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