Tsetan Dawa – vom Waisenkind zum väterlichen Mentor

Shownotes

Tsetan Dawa kommt als Waisenkind vom Tibet in die Schweiz. Für ihn ein Kulturschock. Nach heftigen Konflikten kommt es zum Bruch mit seinen Pflegeeltern. Tsetan muss zu anderen Pflegefamilien und schliesslich ins Erziehungsheim.

Erst durch seine Frau Elisabeth lernt er zu vertrauen und zu lieben. Er wird vom vaterlosen Rebellen zum Familienvater und ein Mentor für viele Menschen in Not. Seine spannende Lebensgeschichte gibt es in dieser Podcast-Episode.

Host und Autor: Martin Diener

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Transkript anzeigen

00:00:00: Es war eine harte Zeit, oder?

00:00:02: Am Anfang rennte ich in den Alpbocken, weil ich eines auf die Schnauze bekam.

00:00:06: Die älteren Burschen, die dann noch kräftig waren, haben nicht lange gefackelt und dort war immer das Recht vom Stärkeren.

00:00:14: Das ist auch einfach so in einem Bubenheim.

00:00:17: Fenstergespräch – Mutmachergeschichte aus dem Alltag.

00:00:21: Ein Podcast von RF-Media Schweiz.

00:00:26: Ich rede heute mit einem Mann, der die Dächer ganz wichtig sind.

00:00:29: Ursprünglich kommt er vom Tach von der Welt, vom Tibet.

00:00:33: In der Schweiz wurde er Spengler und auf den Dächern umgekrogselt.

00:00:37: Und mit seiner Frau, Elisabeth, hat sehr viele Menschen ein Tach über dem Kopf gegeben.

00:00:43: Herzlich willkommen zu Etan Dava!

00:00:45: Salut Martin!

00:00:46: Ja

00:00:46: man hört schon du bist aus dem Kanton Bern schon bald sieben zu sein.

00:00:49: Wobei eben wir wissen nicht wirklich mit Sicherheit ... Wenn du im Tibet auf die Welt gekommen bist, hast du noch Erinnerungen an diese Zeit im Tibet?

00:01:00: Leider, leider habe ich wirklich die erste sechs Jahre von Tibet, die sich bei mir völlig entschwunden.

00:01:09: Ich habe das alles einmal verdrängt und so habe ich null Erinnerung.

00:01:16: Vielleicht mal ganz schwach, dass ich neu mit den Aufgewachsenen bin, mit den Herden ... Tier und um einen Hund.

00:01:24: Das ist nur so ein Bild, das ich noch habe.

00:01:27: Und es schuscht eigentlich gar nichts mehr.

00:01:30: Aber du weisst von Verzellungen natürlich, dass du dann aus dem Tibet hast müssen flüchten, weil die Tibet der chinesischen Truppe belagert wurde.

00:01:39: Du bist dann auf Indien geflüchtet... Also du hast mir vorhin erzählt über den Himalaya, also einen kleinen Bergsteiger oder was?

00:01:49: Es gibt ja Dokumentationsfilme von Flucht aus Tibet.

00:01:55: Wo ich das gesehen habe, musste ich sagen, dass es noch sehr anstrengend war.

00:02:03: Nichtsättige Schiehkleider, wie man hier dreht.

00:02:06: Sondern wirklich mit dem, was wir hatten, mit Lümpen und Weiss der Guckermasse oder... Es muss schon etwas anstrengendes sein über eine Himalaya.

00:02:16: Und jeder, der weiss, welcher im Tiefschnee versunken ist und dort wieder raus muss, weiß, wie knurzig das das ist.

00:02:25: Aber auch da keine Erinnerungen mehr?

00:02:27: Keine

00:02:27: Erinnerung!

00:02:28: Vielleicht auch gut so.

00:02:30: Erinnering hast du.

00:02:31: an deine Ankunft in der Schweiz.

00:02:34: Weisst du, wie das aufgeleisert wurde?

00:02:36: Warum bist du dann von Indien und dem Flüchtlingslager in die Schweiz

00:02:40: gekommen?".

00:02:42: Hier gibt es einen Unternehmer in der Schweiz.

00:02:45: Er hat das soziale Engagement auf sich genommen, v.a.

00:02:50: weise Kinder aus Tibet und einer Flüchtlingslager in die Schweiz zu holen.

00:02:56: Ich glaube sogar auf den ganzen Weltort zu verteilen und Leute animieren, Kindes aufzunehmen oder was?

00:03:03: Ich kenne die Eltern mehr heim.

00:03:05: Und dann hat die Stiftung gegründet und dank ihm sind nach einer ganz, ganz hohen Diabetes in die Schweiz gekommen.

00:03:14: So, dreiundsechs, vierundsechze, fünfe sechzechs.

00:03:18: Und du bist ja am fünften Juli nineteenhundertdreiundsechtzig in der Schweiz.

00:03:23: Hachon!

00:03:24: Und lustig?

00:03:25: In deinem Pass starten Geburtstag, feuchte Juli, den Tag wo du in die Schweizer kamst.

00:03:31: Wie ist das für dich?

00:03:32: Man hat die Tiere quasi dann ... Einfach den Tag in Geburtstag.

00:03:36: Genau, und das wurde für mich eine vollendete Tatsache im Leben.

00:03:41: Und es war für mich normal.

00:03:44: Aber du bist ja nicht alleine gekommen!

00:03:46: Dann haben alle Kinder aus Tibet von diesem Tag am fünften Juli ... gelandet sind, haben wir am Feb.

00:03:52: Juli Geburtstag.

00:03:54: Genau!

00:03:54: Das ist noch eine Lustung, wenn man dann so einen Tibetentreffen hat und alle in meinem Auto, oder?

00:04:01: Wenn man andere fragen will, wenn du Geburtstage hast ... Ja,

00:04:04: am Fünften Juli.

00:04:05: Hat es schon gegeben, dass er mit dem Tag ein anderes Fest gemacht hat oder nicht?

00:04:09: Nein, das nicht unbedingt.

00:04:11: Ich habe festgemacht mit jemanden, der in meinem Alter ist und von ihm bete.

00:04:17: Da haben wir natürlich zum Geburtstag einen anderen schon eingeladen.

00:04:20: Aber ganz bewusst mit diesen Leuten Freizeit verbinden so, das habe ich nie gemacht.

00:04:25: Aber

00:04:25: eben, den fünften Juli ist der Tag, wo du in der Schweiz angekommen bist, aber den Jahrgang.

00:04:30: Den haben sie einfach zum Finger ausgesogen!

00:04:33: Ja, ich meinte sie hat das etwas abgeschätzt.

00:04:37: Dass der Jahrgang jetzt in den Fünfzehn ist.

00:04:43: Also gehen wir zurück zu dem fünften Juli, wie war es für dich in die Schweiz

00:04:49: zu kommen?

00:04:50: Das war ein sehr eindrücklicher Tag schon Landung in Kloten oder?

00:04:57: dort dann eine ganz hüftende Beter und dort einen Raum, der extra vorbereitet wurde für die Flüchtlingsklinge.

00:05:06: Und für die angehenden Pflegeeltern.

00:05:08: Auf dem Tisch hatte es Zucker.

00:05:12: Das Erste, was ich natürlich gemacht habe, ist auf den Zucker gestürzt oder?

00:05:16: Und den Zucker in meine Hosentaschen gestorben.

00:05:19: Ja, natürlich!

00:05:20: So etwas habe ich ja nie gesehen.

00:05:23: Das war mal die erste Begegnung auf dem Flugplatz Klo da.

00:05:26: Und dann war der erste Tag sehr konfliktreich.

00:05:33: Angefangen, dass sie die Pflegeeltern mit mir auf Aarau sind und sie wohnen, hat natürlich die Mutter mehr als erst gerade paddelt oder Kleider abzogen für die Blut oder wir im Täuscheln und ich habe dort hier und gemacht und die Mutter bissel krebliert und gestüpft weil das für mich einfach nicht verständlich war.

00:05:59: Nach einem normalen Kleideranliegen hat man auch etwas komisches durchgelegt, nicht meine Tibetan-Kleide.

00:06:06: Die waren weg oder?

00:06:07: Ich war so dreckig und schmutzig und hatte einen vollen Leuskanteiterbühler auf dem Kopf.

00:06:13: Das ist natürlich für meine Mutter, die sehr ordentlich, sehr super ist, sehr korrekt ist, dass es ein Muss war, den muss ich jetzt feststellen.

00:06:24: Nachher komme ich an das Essenstisch und der Tisch ist voll zu essen.

00:06:29: Ich lege mit beiden Händen rein, um das Essen zu nehmen und die Mutter hat mir gelehrt, dass wir anständig am Tisch oder gerade an den Hoch vorhin noch betten und nicht gleich auf den Hof stürzen.

00:06:43: Der Abschluss des Tages war nachher, dass sie in ein Bett gehen durften.

00:06:49: Meine Pflegemutter machte aus wunderbar schönes Bett.

00:06:53: Und ich, was habe ich gemacht?

00:06:54: Ich bin aus dem Bett und schlafen am Boden.

00:06:58: Ich nahm mich so über die Ecke.

00:07:00: Und als meine Mutter Kontrolle ging und mir an den Boden sagte, dass sie mich wieder nehmen.

00:07:04: Dann läuft mein Bett rein und dann habe ich wieder geschraubt, stüpft, pisse und krebeln.

00:07:11: So war der erste Tag voller Konflikten.

00:07:16: Ich kam zur Pflegeeltern, wo es so ... Es war eine Bravse, oder so.

00:07:22: Liebe Leute, korrekte Leute, superte Leute und die haben einen Wildfang übergekommen wie mehr.

00:07:30: Und so ist die Mutter vom ersten Tag an für mich ein Feindbild gewesen.

00:07:36: So hat das angefangen.

00:07:38: Also es waren viele beide Parteien nicht wirklich einfach.

00:07:41: Sicher auch für sie wollten sich gut machen, wenn ich das jetzt ausgehören habe, wie sie es können.

00:07:47: Ist es besser geworden?

00:07:49: Das war sechs Jahre lang das Nummerkrieg.

00:07:54: Meine Mutter war eigentlich auf Florianbostel.

00:07:57: Schon von Anfang an war sie auf der Verliererstrasse, weil ich sie nur als Feind angeschaut habe.

00:08:04: Das ist manchmal ausgeartet in dem Sie im Zimmer Schibenhaar eingeschlagen haben und mir vorgestellt haben, dass es ein Gesicht für die Mutter ist.

00:08:13: Oder ich habe in einem Wutanfall in der Mutter gesagt, wenn ich mal gross bin, dann kommt mir ein Messer und bringt ihn um.

00:08:22: Also so furchtbare Aussagen oder handlungsweise habe ich gemacht, weil ich sie einfach als Eingriff in mein Leben gesehen habe oder als Feind von meinem Leben gesehen hab.

00:08:34: Was

00:08:34: ist denn das zu fragen?

00:08:35: Wie haben Sie denn geredet?

00:08:36: Ich meine, das sind auch noch eine paar Jären!

00:08:38: Du sprach, du redest jetzt wunderbar Bern-Deutsch.

00:08:41: Du hast wahrscheinlich nicht wirklich die Sprache verstanden.

00:08:45: Wie ist das eigentlich?

00:08:47: Die Pflegemutter hat gemerkt, dass Essen etwas ganz Wichtiges für mich ist und so habe ich natürlich nicht einen Apfel übergekommen.

00:08:57: Wenn ich nicht habe gesagt bitte geben wir einen Apfel!

00:09:01: So hat sie mir nach einer so gelehrten Rede also übers Essen hat sie mir eine Sprache beibringt.

00:09:09: Ich wusste, wenn ich es nicht so sage wie sie es mehr sagt ... Da komme ich nichts mehr.

00:09:16: Aber das ist eigentlich auch gut!

00:09:17: Wenn man es ja irgendwie lehren

00:09:20: muss?

00:09:20: Natürlich willst du mehr als Erwachsene sagen.

00:09:23: Das ist auch gut.

00:09:25: Aber ich als Bub von Tibet habe das wieder als Beschneidung empfunden oder ein Blogen.

00:09:34: Ich hatte kein Verständnis für meine Pflegemutter.

00:09:38: Wie sah es dir in dir aus?

00:09:40: Innerlich war ich traurig, verlor mich gefühlt und nicht akzeptiert.

00:09:48: Aber das war eigentlich von meiner Pflegeelterung nie so.

00:09:51: Sie haben mir wirklich ein Herz geschlossen und wollte das Beste für mich.

00:09:59: Aber ich habe das nie so verstanden.

00:10:02: Das war schon noch eine riesige Herausforderung für meine Eltern, überhaupt für die ganze Familie.

00:10:09: Dann ist es aber in dieser Familie an einem Punkt gekommen, wo du ein weiter hast, wenn du in eine andere Familie kommst und dann schlussendlich noch in ein Heim.

00:10:19: Was war das für ein Heime?

00:10:20: Das hat früher staatliche Erziehungsanstalt für schwererziehbare Knaben geissen.

00:10:26: Ganz ein sympathischer Name?

00:10:28: Fähre sympathische Name!

00:10:29: Oder später hat man das umgeändert in Schulheim oder für die Knaven ... Ja, wir könnten jetzt sagen, wow, schlimme Mode.

00:10:39: Aber ich im Nachhinein will mit dieser Zeit viel Gutes suchen.

00:10:46: Es waren über siebzehnte Buben, es war eine harte Zeit.

00:10:51: Am Anfang habe ich alle Böcke gerennt, weil ich eins auf die Schnauze bekam.

00:10:54: Ich war natürlich ohne Freche oder ein Aufmüpfiger und die älteren Burschen, die noch kräftig waren, haben nicht lange gefackelt.

00:11:05: Und dort war immer das Recht vom Stärkeren.

00:11:08: Das ist einfach so in einem Bubenheim.

00:11:11: Aber der Zier war streng, aber in meinen Augen korrekt.

00:11:17: Gradlinien.

00:11:18: Man wusste nicht mehr, woran man ist.

00:11:21: Jahre später, wenn ich das reflektiere ... Dann kommt mir auch den Salzesinn, der im ersten Tessalonik-Kapitel VI und XIX steht oder ... In

00:11:31: die Bibel?

00:11:32: Ja.

00:11:32: In der Bibel brüft alles und das Gute ... ist es so wunderschön, wenn ich den Bibel studiere.

00:11:41: Dann habe ich auch Selbstsorge, wenn man das aufnimmt.

00:11:44: Das wurde für mich ganz etwas.

00:11:46: ein wichtiger Grundsatz, alles zu prüfen und fragen darf ich nicht.

00:11:52: Aber Hangen bleiben am Guten.

00:11:55: So wird mir natürlich auch in dem Leben, als ich aus Uckendach hatte, meine Filme gut zuzuwenden, dass sie nachher so geworden sind, wie ich heute da sein darf.

00:12:06: Aus dem Heimus hast du dann auch ein Leer gemacht.

00:12:10: Jetzt weiss man ja, die Lehrmeister lösen sich nicht immer auf den Nasen und tanzen.

00:12:16: Bist du dann angepasster geworden?

00:12:19: Oder immer noch eine kleine Rebelli in der Stiftung?

00:12:22: Ja, nein!

00:12:24: Grundsätzlich war ich eigentlich ein gutmütiger Typ.

00:12:30: Man darf nicht mehr einfach hängen, blogen oder auslachen.

00:12:36: Das hat man nicht dürfen.

00:12:37: Ich hatte einen guten Lehrmeister und einen älteren Lehrmeistern.

00:12:42: Er ging sehr, sehr fair mit mir um.

00:12:45: Aber ich hatte dann einen Vorarbeiter, der wusste, dass ich ein Heimbaubi bin.

00:12:52: Und er hatte manchmal keine Gespürung.

00:12:54: Hat man das so?

00:12:58: dass ich ein Heimpuppe bin.

00:13:01: Die Lehre selber war nicht wahnsinnig schön, aber ich habe es gelehrt und die Prüfe bestanden.

00:13:08: Ich behalte noch diesen Beruf.

00:13:11: Und sehr erfolgreich auf das Kommen zu reden.

00:13:14: Dann hast du Elisabeth getroffen.

00:13:18: Elisabet ist deine Frau seit vielen Jahren.

00:13:22: Aber eben ... Du warst schon in einer Rebellen hier.

00:13:26: Wie sind die dann zusammengekommen?

00:13:28: Wie hat das gepasst?

00:13:29: Ein Berner

00:13:30: Magie

00:13:32: und ein Rebellus T-Bate.

00:13:34: Das ist noch im Nachhinein, wenn wir über das reden, der Lisabeth und ich.

00:13:40: Da staunen wir!

00:13:41: Weil zur gleichen Zeit hatte der Lisabet wirklich einen Däuf.

00:13:48: Ich habe einfach gespürt, ich vertraue niemanden.

00:13:53: Schon gar nicht der Erwachsene.

00:13:55: Einfach durch das, was ich alles erlebt habe.

00:13:57: Und dann habe ich gemerkt, dass es nicht gesund ist.

00:14:02: Eines Abends, als ich im Bett liege, habe ich gesagt, wenn es dir wirklich gibt, bin ich nicht gläubig.

00:14:06: Aber ich habe immer das Gefühl, es muss schon einen Gott geben!

00:14:10: Und zu diesem Gott habe ich noch ein Gerät und sagte, schenk mir eine Mensch, die ich vertrauen kann.

00:14:16: Meine Frau war in einer ähnlichen Situation und hatte genau das Gleiche.

00:14:21: Sie hat auch ein So-Gerät mit Gott.

00:14:25: Und etwa, ich sage jetzt eine Woche, zehn Tage später oder sagt der Kollege von mir, du musst dich dann am festen Kolleginnen Geburtstag kommen, du kommst vorbei!

00:14:37: Und so bin ich nachher dort im Hotel, wo es Dancing hatten.

00:14:43: und dort nachher in der Elysobit begegnet.

00:14:46: Wie

00:14:46: hast du herausgefunden, dass dieser Elysebit vertrauen

00:14:50: kann?

00:14:51: Die Art hat mich einfach erinnern gespielt.

00:14:55: Das ist die Frau Wodir!

00:14:57: Ich habe ja eigentlich nicht um eine Frau gebetet, mir wäre es gleich gewesen.

00:15:02: Aber ich komme dort durch oder weiss ich leider an, weil das sieht gut aus.

00:15:08: Ja mit dem Däum?

00:15:09: Ja mit der Däume und das Hemmchen bis ein Gurt auf hier.

00:15:15: Also wirklich hat er zu zelebriert!

00:15:17: Und als ich da den Stegger rauf hatte, sah ich mit Elisabeth ... Und hat demonstrativ den Stuhl gefeiert.

00:15:24: Sie hat mir zu kotzen gefangen, wo ich da so raufläuft.

00:15:29: Irgendwie hat mich das so ... Wie anzugend?

00:15:33: Motiviert!

00:15:34: Ja, motiviert und ich habe mir dort gesagt, diese Frau wollte ich für mich gewinnen.

00:15:39: Und dann, wie ist das weitergegangen?

00:15:41: Es nimmt mich persönlich wundern.

00:15:42: Wie eine Frau für sich!

00:15:44: Ja, ich habe natürlich noch mit ihren Tänzen abgenommen und wirklich ... Ich hatte nur noch Augen für sie und brachte es wirklich zu weg, dass sie nicht mehr mit mir tanzt oder ... Und ich habe sie nachher um einen Telefonnummer gefragt und gesagt, sie sei mir so kicke.

00:16:03: Wenn wirklich du ernsthaft etwas von mir wirst, dann findest du mein Telefonnummer raus und gibt es nicht.

00:16:09: Und irgendwann hat sie ja dann aber gleich ein Telefon hin oder her... ...hat sie mich zu sagen, das ist ja gar nicht so ein Schiegelloh, ist auch gar nicht ein Kotzbrocken, wie ich meine.

00:16:19: Was ist da passiert in der Zwischenzeit?

00:16:22: Ja, ich meinte auch, dass sie gespürt hätte, dass ich sie brauche.

00:16:29: Ich glaube, das war etwas ganz Entscheidendes, oder?

00:16:32: dass es wichtig ist, mit mir ein bisschen aufzubauen und das hier für mich ganz gut ist.

00:16:39: Ich denke sie hat hier eine gewisse Barmherzigkeit oder vielleicht auch ein wenig Mitleid empfunden gegenüber mir?

00:16:48: Und sie hatte immer eigentlich schon als Kind immer Freude an asiatischen Leuten.

00:16:56: Das hat natürlich etwas mitgeholfen.

00:16:59: Man muss jetzt mal zurückkommen, du hast ja zu ... Gott zu mennen, Gott betten und gesagt, gebe mir jemanden, den ich vertrauen habe.

00:17:07: Es passierte noch auf viele Leute, die dann zu einem Gott schreien und das Gebett irgendwie vergessen.

00:17:14: Das vielleicht gleich überkommt?

00:17:16: Aber das Gebetti schon gar nicht mehr wissen.

00:17:18: Bist du bei dir gewesen?

00:17:20: Ja, das war eigentlich ähnlich.

00:17:22: Nachher, als ich meine Frau kennengelernt habe und mir nach einer Beziehung aufbaute ...

00:17:28: Du hast eine Frau, du brauchst sie nicht mehr!

00:17:30: Genau, genau ist das auch.

00:17:33: Eigentlich war es so, dass ich das nachher vergessen habe in Anführungszeichen.

00:17:39: Und nachdem meine Frau geheiratet hat und vier Monate später durch Reden in einer Jugendgruppe habe ich auch mehr nach einer ganz persönlich für Gott entschieden, oder morgens um halb zwei.

00:17:52: Warum?

00:17:53: Und weil die Diskussion und das Hinterfragen gibt es Gott oder geht es Gott nicht... Das hat mir dann plötzlich einen Klick gemacht und ich wusste, dass ich Gott nötig habe wenn wir's leben und vor allem zusammenleben mit meiner Frau selbst Fruchtbarer boden gehen.

00:18:19: Der Panik geht nötig, so schaffere ich es

00:18:21: nicht.".

00:18:22: Und das wurde mit dieser Nacht so bewusst.

00:18:24: und ja hin und her... ...und dann war es wie wenn Gott zu mir sagt, gell?

00:18:29: Sett an!

00:18:30: Studier nicht zu lange, verschiebe es nicht.

00:18:33: Heute ist der Abend oder wo du dich entscheiden kannst.

00:18:37: Morgen.

00:18:38: Das wäre morgen okay gewesen, denke ich, oder?

00:18:40: Vielleicht.

00:18:41: Aber so habe ich es empfunden.

00:18:43: Was hat sie mit dir gemacht?

00:18:46: Bei mir ist einfach der Erkenntnis, dass ich Gott nötig hatte.

00:18:49: Das wurde so zentral.

00:18:52: Ich habe dann am Morgen halb zwei Uhr zur Elisabeth gesagt und wieder leicht gemacht.

00:18:57: Und sie sagte zu Elisabet, er will mein Leben in die Tonung bringen.

00:19:04: Wie sieht es aus?

00:19:05: Sie sagt, ich gehe.

00:19:07: Sie war schon krisch, aber hat den Weg nicht mehr verfolgt?

00:19:11: Und nachher noch am gleichen Abend hat sie wieder neu gesagt, ich will das Leben unter deine Hersteller stellen.

00:19:19: Wenn du mich fragst, was es mit dir gemacht hätte, dann war etwas für mich so etwas von fantastisch gewesen.

00:19:27: Vorher haben wir uns natürlich immer empfinden können durch Vergangenheit.

00:19:32: dass ich Ablehnung hatte.

00:19:34: Immer das Gefühl hatte, ich bin nicht gut genug und du bist sowieso nur ein Fleck King.

00:19:41: Alle diese konfliktrechtigen Gedanken waren ja in mir drin.

00:19:46: Und aufs Mann geht mir das Herz durch ... Hey!

00:19:51: Gott nimmt dir an wie du bist ohne wenn oder aber.

00:19:57: Du bist ein Kind von Gott.

00:19:59: Das Bewusstsein, das war so stark an diesem Abend.

00:20:05: Das habe ich nicht mehr verloren oder?

00:20:09: Das bewusste ich.

00:20:10: beangenehme Gott oder bei ihm habe ich Wert.

00:20:14: Was hat sonst noch sich alles verändert in deinem Leben?

00:20:18: Du bist ein Rebellen gewesen und dann hast du vielleicht einmal gemerkt, dass es gar nicht so zusammenpasst.

00:20:23: Genau!

00:20:24: Ich hatte viele Nachholbedürfnisse.

00:20:26: Also eine Nachholgedürfnung war sicher wie ... bewältige Konflikte und zwar nicht mit Schweinen, Tobben oder Lauterrädern.

00:20:35: Das war eine ganz blöde Eigenschaft, in der ich lange Ruhe und auf das Mal bin ich explodiert.

00:20:44: Und das waren ganz ekelige Situationen und nichts!

00:20:49: für die Familie nicht, für meine Frau nicht.

00:20:52: Darüber musste ich mich auch hinterfragen und an dem arbeiten.

00:20:59: Was eine Frau ist, was Beziehung ist oder Sexualität ist, hatte ich ein ganzes Verstrocknis, eine Bewusstsein und Empfinden.

00:21:08: Das habe ich gemerkt.

00:21:10: Ich muss dort auch überbüchen.

00:21:14: Ich habe sehr viele Seelsorgebücher gelesen, auch Seminarien besucht.

00:21:21: Ehe-Seminarien haben wir sicher drei oder vier Besuch.

00:21:24: Und wenn einer gehören sie auf die Säufe zu gehen, dann waren wir da bei mir.

00:21:30: Wenn man einfach

00:21:31: so viele Sachen aufgegangen ist und ich habe gemerkt, da bin ich völlig neben den Schuhen.

00:21:37: Das hat schon so Sachen nachher bewegt oder das Leben im Glauben hat so vieles nachher verändert.

00:21:45: Gehen wir in diese jungen Jahre zurück?

00:21:48: Kommen Sie an die Gehirate mit Mitte zwanzig?

00:21:52: Kommt ja so einen Hammer, so ein Schockdiagnosen.

00:21:56: Elisabeth Krebs!

00:21:59: Wie war es für dich?

00:22:02: Es war sehr komisch.

00:22:03: Für mich war es wie eine Hammerschlag.

00:22:07: Und ich bin ein Künstler mit solchen Dingen, die mich bewegen, dass ich das verdrängen habe.

00:22:13: Wir sprechen nicht darüber, oder?

00:22:16: Ich habe es beim Schaffen und mit den Schuten verdrängt, einfach mit Ablenkungen.

00:22:22: Fernseher schauen ist schon eine Ablenkung, wir verdranken dann auch das.

00:22:28: Das war schon noch schwierig am Anfang.

00:22:31: Und ich hatte natürlich auch gehadert.

00:22:34: Das erste, was ich in Gott nachher gesagt habe, ist, jetzt habe ich mein Leben dir geweiht.

00:22:40: Ich habe dich in mein Herz eingeladen und jetzt so etwas.

00:22:44: Ist das der Dank?

00:22:46: Was hat er gesagt?

00:22:47: Weil wenn es geht, müssen wir den Dank geben.

00:22:50: Und die fantastische ist ja, dass es eine feinfühligere Gott ist.

00:22:55: Gott ist ein verständnisvoller Gott.

00:22:59: Er kann mit Konflikten umgehen.

00:23:03: Wie ich Elizabeth im Spital, ich habe es drei oder vier Tage als Bebele.

00:23:12: Was

00:23:12: müssen wir vielleicht noch sagen?

00:23:13: Sie war nur schwanger?

00:23:17: Genau!

00:23:17: Und hat das Kind

00:23:18: auf die Welt gebraucht.

00:23:20: und dann ist das gerade rapid schlechter geworden?

00:23:23: Nach der Geburt von Rebecca vom ersten Kind musste sie in einem blitzartigen Spital eingeliefert werden.

00:23:32: Ich war am Sommerabend ein wirklich herrlicher Sternenhimmel.

00:23:37: Ich konnte das Feld aus dem Jahr nicht schlafen und habe dort einen Gogg geredet und gesagt, ich verstehe es nicht.

00:23:49: Und nachher kommt Gott in seiner Art zu mir und sagt, wie ist das dann, wenn deine Frau morgens stirbt?

00:24:01: Wie siehst du mehr?

00:24:03: Und die Frage hat mich so herausgefordert.

00:24:07: Dann habe ich auch überlegt, dass es mir nachher das Herz durchgeht.

00:24:13: Wenn meine Frau stirbt ... Du bleibst Gott!

00:24:17: Wenn meine Frauen leben ... Du bliebst immer Gott!

00:24:20: Du bist ein Gott!

00:24:22: Aber eines sage ich dir ... Verstehe wie dich nicht das nie!

00:24:26: Aber du bleibest einfach Gott und ich werde dich als Gott immer behalten.

00:24:33: Elisabeth hat die erste Krebsphase überlebt.

00:24:38: Sie haben total drei Kinder, aber in dieser Zeit bis

00:24:41: heute

00:24:42: ist der Krebs noch zweimal zurückgekommen.

00:24:47: Wir haben das geändert und gesagt, wo er uns wieder etwas sagen kann.

00:24:51: Er ist einfach naturkrankt.

00:24:54: Der Krebs hat es umgeholt.

00:24:56: oder was haben sie für Prozesse durchgemacht?

00:24:58: Vielleicht ein Resultat ... Eine Herausforderung von der Krankheit meiner Frau und dass sie jedes Mal im Endstadium ist.

00:25:07: Und dass die Doktorin mir vorbereitet, dass sie sterbt.

00:25:11: Die Herausforderung war nachher eine Tiefe oder einfach festzuhalten geht.

00:25:18: Nicht auf das schauen was tatsächlich ist.

00:25:22: Das hat uns gelehrt.

00:25:24: Du hast vorhin mich gefragt wie ihr ehebeinflusst?

00:25:30: gewaltig beeinflusst, weil wir so zusammenkamen und füreinander eingestangen.

00:25:37: Wir haben einander unterstützt, die man noch einmal erinnert.

00:25:40: Das sind wir alles durch die schwierige Zeit miteinander gelehrt oder?

00:25:45: Und dann können wir letztendlich einfach Gott vertrauen.

00:25:49: Das war ganz wichtig!

00:25:50: Aber es ist ja nicht selbstverständlich, dass sie dreimal den Käberkrebs überlebt.

00:25:56: Nein... Was hat's mit dir gemacht, wenn Sie zum dritten Mal gestorben

00:25:59: wären?!

00:25:59: Hättest du immer noch an dieser Verheißung oder an der Zusage, dass du bist Gott festgegeben hast?

00:26:05: Oder hattest du dann gedacht, so jetzt Kollegen da oben.

00:26:08: Zweimal hat es jetzt gelangt.

00:26:10: Gehen weg!

00:26:10: Genau, genau.

00:26:12: Nein... Der Eindruck beim ersten Mal in der Sommernacht war so stark.

00:26:20: Ich bin selbst überrascht gewesen, dass ich etwas rauslose und sage Gott, du bleibst Gott Und ich habe dort eine Abmachung mit Gott getroffen, was so immer passiert.

00:26:34: Ich bleibe bei dir.

00:26:36: Ihr zwei haben euch auch immer gerne in andere Menschen und für andere Menschen investiert.

00:26:43: Warum?

00:26:46: Wir haben in dieser herausfordernden Zeit ... Ich denke das ist vor allem nach der ersten oder zweiten Rückfall, wo es wieder gut ging.

00:26:59: Elisabeth sagt, Gott ist gut.

00:27:03: Er schaut zu uns und wir wollen unser Leben so gestalten, dass es nicht einfach nur für uns ist, sondern wir wollen das teilen.

00:27:13: Und was immer ist, was immer wir haben oder was wir mit anderen Leuten teilen, das ist unser Dank an Gott.

00:27:22: Was haben Sie alles gemacht?

00:27:24: Ja, vor allem haben wir einfach immer Leute aufgenommen.

00:27:29: Ich hatte auch unsere Kille.

00:27:33: Ich habe eine Jugendarbeite übernommen, einen Jungschar und dann noch die gesamte Jugendarbeit leiten dürfen.

00:27:42: Und das sind natürlich immer die Jugianen, die bei uns ein- und auskommen.

00:27:46: Sie waren im Mittelweilen so bei uns daheim, dass sie ohne zu fragen den Kühlschrank keinen Auftrag haben.

00:27:54: Aber ihr hattet auch Jugendliche aufgenommen?

00:27:58: Wie streng war das denn?

00:27:59: Also weisst du ich meine mal jemanden zu sich einladen und vielleicht auch als Joghurt aus dem Kühl schranke raus in ädische Sein.

00:28:05: Ja.

00:28:05: Aber jemand unter deinem Dach nimmt und jemand ums Zimmer gibt ... Eine andere Schuhe-Nummer.

00:28:14: Wie war das dann?

00:28:15: Genau, das ist eigentlich für uns ... Da kam einfach ein Erbarmen über uns.

00:28:20: Wenn wir jemanden von einem Dach über den Kopf haben, und niemand kann es sein, dann haben wir ihn überlegt oder?

00:28:31: Und da hatten wir einfach ein Jahr.

00:28:34: Ohne wenn und aber.

00:28:35: Und sie auch selber haben wir ja nicht.

00:28:38: Weisst ihr Gucker, wie viel Geld man hatte?

00:28:40: Wir hatten gerade so einen Lohn, dass es immer aufgegangen ist oder eine grosse Ferie geleistet haben wir nicht.

00:28:46: Aber das Interessante ist ... Es hat immer gelangt.

00:28:51: Auch für solche Leute, die wir aufgenommen haben, das hat immer geklappt!

00:28:55: Aber es ist sicher auch eine Konfliktsanfehlung.

00:28:57: Also weisst du, wenn du dann externe Leute hast Ich weiss ja auch nicht.

00:29:02: Vielleicht ein Drogenhintergrund, wo dann vielleicht einmal die Hindrücke ins Portemonnaie ausräumt?

00:29:10: Was sind da für Sachen passiert?

00:29:13: Da haben wir natürlich auch erlebt, dass wir Leute aufgenommen haben, die nicht anständig waren und dort haben wir noch immer einen Klartextgerät mit ihnen.

00:29:26: und auch nachher noch Grenzen aufzuzeigen.

00:29:29: Da hat er gesagt, wenn das nicht aufhört, dann seid ihr hier faul am Platz oder will ... Das mögen wir nicht prestieren.

00:29:39: Weil das kommt mir nicht.

00:29:40: Und vor allem habe ich nachher gesagt, Familie Dawa ist so gespürt, dass man andere nicht anliegt und dass man anderen nicht bestellt, einen anderen nicht hintergeht.

00:29:52: Wenn der das akzeptiert, dann sind die willkommen hier, wenn der das nicht macht Dann stört ihr unseres Familien-Gesinnungs, stört Ihr empfindlich.

00:30:02: Also dort habe ich sehr klar mit den Leuten gesprochen und da gab es auch hier zwei oder drei Leute, die nach einigen Monaten etwas anderes suchen

00:30:14: mussten.

00:30:15: Die haben dir oft auf die Türe geholt für Leute aber auch in deinem Geschäft?

00:30:22: ...vom Spangler-Lailing zum Unternehmer geworden.

00:30:24: Das war eine eigene Bude.

00:30:26: Du hast auch immer wieder Leute, die einer der Schattenseite sind und schwierige Verhältnisse kommen im Geschäft aufgenommen.

00:30:35: Warum das?

00:30:36: Also erst mal in meiner Arbeit geht es dann auch noch um das Auftreten nach außen, die Arbeit richtig zu machen.

00:30:43: Wie ist das gewesen in diesem Bereich?

00:30:45: Grundsätzlich habe ich das nicht einfach gesucht.

00:30:48: Das Gefühl, ja jetzt habe ich ein Bude und jetzt mache ich einen Sättigen-Lautenhaufen.

00:30:52: Du hast auch eine Verantwortung, wenn du einen Film hast, dass es so rentabel ist oder dass man etwas verdient hat.

00:31:01: Und das ist schon etwas, was man muss seriös anschauen.

00:31:04: Es war oft so, dass von außen her Leute zu mir kommen und sagen, hättest du Platz?

00:31:12: Aber du musst es ja wählen!

00:31:15: Du musst dann sagen, ich nehme mich jetzt, obwohl ...

00:31:19: Genau.

00:31:20: Das ist natürlich auch für mich eine ganz wichtige Aussage aus dem Wohr Gottes erstes Gebot Gott lieben von ganzem Herzen und Jesus sagt nachher aus zweiter Gebot ist ihm gleichgestellt Liebe deinen Nexten wie dich selbst Und dass sie mit der Riesenbeet abgemacht hat, dass wir einfach unser Leben teilen wollen, ist auch das etwas ganz zentrales geworden.

00:31:50: Teile haben hier die Zuflucht gewählt.

00:31:53: Das ist ganz wichtig und ich glaube, dass es heute noch mehr nötig ist.

00:32:00: Ich sehe so viele Leute, die verwahrlosen, ich sehe so viel Jugendliche, die nicht wirklich zu Hause haben.

00:32:08: und die eben so Hilfe nötig haben.

00:32:11: Und wenn jeder ein kleines in dieser Richtung etwas schafft, oder dann ...

00:32:15: Soziale Verantwortung?

00:32:16: Genau, soziale Verantwortung!

00:32:18: Ich bin auch davon überzeugt, dass ich als Privatperson eine soziale Verantwortung habe.

00:32:23: Und es ist recht, wenn ich eine Firma habe.

00:32:26: Deine Lieblingsgeschichte von einem gefehlten Kogen, der sie danach geschafft hat, in deiner Firma?

00:32:34: Ein Lieblingssinn ist ein junger Borsch, wobei ich das Paar habe.

00:32:40: Einer!

00:32:41: Gib mir

00:32:41: einen!

00:32:42: Ein junger borscht ist immer bei mir vor dem Garten durchgegriffen und er wusste, den habe ich gekannt vom Schuten her.

00:32:50: Und der junge Borsche ist manchmal von mir durchgetorcelt, voll verkifft und verdrögelnd aus.

00:32:58: Und jedes Mal, wenn ich das gesehen habe, bin ich sehr schnell angekommen.

00:33:03: Ich hab mit ihm gesprochen und jedes Mal hatte ich es empfinden gehabt, ihm den Mut zu machen.

00:33:10: Das ist sicher ein halbtotzer-totser mal passiert oder?

00:33:15: Dass der von mir durchläuft und ich bei einem Rasenmäher.

00:33:18: Und jedesmal habe ich ihm gesagt ... Hey!

00:33:21: Wolltest du nicht wieder jemanden arbeiten?

00:33:24: Lass dich da bei uns probieren.

00:33:27: Kommt doch zu uns, schaffst du die Brauchsperspektive an.

00:33:31: Und der Schneckerne hat wirklich angesuppt ... Ich hatte mit meinem Sohn gesprochen und sagte auch, mein Sohn muss das so versprochen haben.

00:33:39: Er darf bei uns anmelden.

00:33:40: Also ich muss noch sagen, dieser Sohn

00:33:42: hat jetzt gearbeitet.

00:33:44: Genau,

00:33:44: genau!

00:33:45: Und dann habe ich im Sohn gesagt, du musst es nicht, weil nur man das will.

00:33:50: Sondern lass dich einfach dort inspirieren.

00:33:55: Und dann kommt mein Sohn und sagt, er soll kommen.

00:34:01: Dann ist der wirklich vorbeikommen und du glaubst es nicht.

00:34:04: Von dem Moment an, als er bei uns in das Geschäft kam, hat sich sein Ding verändert.

00:34:10: Ich habe mit ihm geredet und gesagt, hier auf der Bütze darfst du nicht tragen.

00:34:15: Kein Alkohol und keine Drogen.

00:34:18: Er ist

00:34:18: gefährlich auf den Tachkommen?

00:34:19: Ja natürlich!

00:34:21: Das gibt's im grössten Theater oder?

00:34:23: Er hat eine Stabilität gewonnen.

00:34:28: Innerhalb von zwei Jahren wurde ein Sohn feiner Kerli frei von jeglichen Drogen, vom Alkohol und ist heute einer unserer Vorzeigen Mitarbeiter.

00:34:43: Wenn wir deine Geschichte überlegt haben, bist du alleine als Kind in die Schweiz gekommen?

00:34:51: Eigentlich weisst du gar nicht, wie ein Vater ist.

00:34:54: Wie man mentorisch.

00:34:55: Wie bist du denn zu einer Vaterfigur geworden?

00:34:59: Im Geschäft und auch für die Leute bei dir daheim?

00:35:02: Ja...

00:35:03: Wo ich mich entschieden habe, das Leben mit Gott zu führen, ist natürlich auch plötzlich in mir oder der Wunsch gewesen geht, für was bin ich berufen.

00:35:16: Was möchtest du?

00:35:18: Am Anfang war ich so überheblich, als ob ich die grosse Evangelistin wäre.

00:35:23: Oder eine große Missionar.

00:35:25: Und dann hat er dort geschmutzelt und gesagt ... Ja ja, das ist schon gut!

00:35:31: Aber lasst ihn an meiner Gnade genügen.

00:35:34: Und nachher habe ich Joshua Kapitel I Verse nine aufs Herz bekommen.

00:35:41: Das heisst, du tage Nacht nach mir forschen.

00:35:46: Und tue das machen, was ich dir dort nachher sagen und beschreiben.

00:35:53: Alles andere werde ich in der Schule schauen, dass es gut rauskommt.

00:35:57: Das war etwas ganz Entscheidendes.

00:35:59: Dann habe ich gesagt, okay, ich vertraue auf das.

00:36:04: Mein Wunsch ist, dass sie einfach weiss, was du von mir möchtest.

00:36:07: Und dann kommt er auch in einer ruhigen Stilminute oder kommt nachher den Satz zu mir.

00:36:13: Ich möchte einfach, dass du Freund bist!

00:36:16: dass du wie ein Vater bist, hier in Deiner Umgebung im Umfeld.

00:36:22: Mach das!

00:36:23: Und das ist für mich etwas Wichtiges geworden zu wissen ... Ich habe natürlich gelacht über das und gesagt, ich, die einen schlechten Hingegrund haben, wusste, dass Du wie ein Vater bist, wo ich von nichts mehr nahe hatte.

00:36:38: Das wurde zum Lebensstandard.

00:36:45: Aber Ich bin ganz bewusst, ohne die Liebe von Gott kann ich das nicht.

00:36:51: Denn wenn du willst Vater und Freund sein für deine Umgebung, dann braucht es einfach ... Die Liebe, die Gott nur dir geben kann!

00:36:59: Ein

00:37:01: Mutter ist wichtig, ein Vater ist wichtig... Wo sind heute die Vateren?

00:37:06: Das war schon eine Bewegung, in der ich gesagt habe, ich möchte so einer Vater sein.

00:37:12: Ich möchte einfach den Kind mit meinem Umfeld In diesem Sinne vertrauen, dass sie spüren.

00:37:19: Bei mir sind sie angenommen ohne wenn und aber.

00:37:23: Ich denke, das war schon ein riesiger Vorteil in all diesen Geschichten, die ich mit so einem Menschen erlebt habe, dass ich mich nie als Therapeut gesehen habe.

00:37:34: Nie als Pädagog oder irgendwie besser wüsste.

00:37:38: Sondern einfach einen Vater auf Augenhöhe.

00:37:42: Gleich und gleich!

00:37:44: und nicht irgendetwas, was ich jetzt helfen muss, dass es nachher besser wird.

00:37:49: Einfach Zeit haben zuzulassen und mit den Leuten über alles sprechen können oder Vertrauen arbeiten.

00:37:58: Das ist eines der wichtigsten.

00:37:59: Wenn die Menschen das merken, dann geht vieles auf.

00:38:04: Du hast schon zweimal vom Schuten erzählt ... für die, die nicht beim Deutsch verstehen.

00:38:11: Das heisst Schuten von den Fußballspielen.

00:38:13: Du warst juniorer Trainer bei IB?

00:38:16: Wie kam es dann dazu?

00:38:19: Dort ist ein Freund von mir, der in einem Dorfclub einen Trainer gemacht hat.

00:38:25: Er kam zu IB und hat einen Assistenztrainer gesucht und hat natürlich mehr angeläutet.

00:38:34: Er sagte, es wäre nicht etwas komisch, dass ich mit mir hier kommen kann.

00:38:38: Ich bin U-Euf und U-Zwölf trainieren.

00:38:41: Das wäre doch etwas.

00:38:42: Dann sagte er, ja also mache ich auch das an meiner Frau.

00:38:47: Die hatte nicht viel dagegen.

00:38:49: Und so bin ich dann dort eingestiegen und habe in den nächsten sechs Jahren nicht bei ihm trainiert.

00:38:58: Dann konnte man z.B.

00:39:00: mit U-Seben zu Auswahl gehen.

00:39:03: Es war eine spannende Zeit.

00:39:05: Hast

00:39:06: du jemanden trainiert, der heute so richtig berühmt ist?

00:39:12: Ja, Johann Vollanten.

00:39:15: Ah!

00:39:16: Der war bei dir?

00:39:17: Er war bei U-Seven und ich habe oft mit ihm zusammengehöckelt.

00:39:22: Er war schon der Hediger, der jetzt Cheftrainer ist in Zürich.

00:39:30: Ich kenne ihn auch aus dieser Zeit raus.

00:39:32: So hatte es natürlich das Bari.

00:39:35: Crazy!

00:39:38: Wie warst du als Trainer?

00:39:39: Ich meine, hier langen die Englisch-Volter sind nicht und sagen, du bist ein Lieben... Du musst wahrscheinlich dann auch manchmal etwas untergeben, oder?

00:39:48: Ja!

00:39:49: Ich hatte vielleicht noch einen guten Vorteil.

00:39:51: Ich war körperlich sehr gut unterwegs.

00:39:55: Ich bin Athletisch sehr gut geweckt worden und so konnte ich viele Dinge energiell vormachen können.

00:40:03: Und das hat sicher Eindruck schon bei den Geilen.

00:40:07: Ich wurde auch streng gefordert.

00:40:11: Aber für mich war dabei ganz etwas Wichtiges, alles gleich zu behandeln.

00:40:18: Und nicht einer, der halt topisch war nach dem Bevorzug.

00:40:23: Wir haben ja unwahrscheinlich talentierte junge Spiele bei uns gehabt und sie hat so jemanden beobachtet, dass die Nachenden einfach bevorzugt werden.

00:40:32: Das ist in diesem Segment so.

00:40:35: Dass jemand, der dann speziell aufwalt ... Bei dem macht man noch viel mehr und mehr Fälle.

00:40:40: Ich hatte das nicht gerne.

00:40:42: Ich versuchte, alle Kinden gleich zu behandeln.

00:40:47: Und eine talentierte Spille, wenn der mir frech hat, hat er genauso von mir nach einem Riff übergekommen wie einen anderen.

00:40:57: Also es gab auch Sättige, die ich nahm.

00:41:00: vom Trainingsplatz heimgeschickt.

00:41:01: Du kannst gut ausschalten, du kannst überlegen was da jetzt gegenüber mir und v.a.

00:41:10: bei deiner Mannschaft abgelassen hast.

00:41:12: Kannst du dir das in Ruhe überlegen?

00:41:14: Das war mir völlig gleich.

00:41:16: Das ist für mich ganz wichtig.

00:41:18: Wie

00:41:18: wichtig ist Disziplin im Fußball aber auch in der Familie und vor allem im Geschäft?

00:41:24: Das ist etwas ganz, ganz Wichtiges.

00:41:27: Disziplin folgt aber bei dir selber an.

00:41:30: D.h.,

00:41:31: die Trainingsvorbereitungen müssen einfach gut sein.

00:41:35: Auch wenn das nur eine elfjährige oder zwölfjährige Kind sei ... Die merken gleiche ein, ob jemand so Hurt mit links macht oder jemand das seriös vorbereitet.

00:41:46: Und genau so ist es zu Hause noch.

00:41:48: Kein Rappen!

00:41:51: die ich sehe, wie du lebst.

00:41:52: Ich vergesse nie mehr, wenn mir einer meiner Tochter am Tisch sagt ... Oh Papa!

00:41:58: Du bist nicht mehr so tiefgläubig wie auch schon.

00:42:01: Die hat gemerkt, dass ich noch ein bisschen gelassen habe und das hat mich nachher aufgezeigt.

00:42:07: Da gehört Disziplin oder?

00:42:09: Jeden Morgen einfach in den Segen zerführt ab dem Fünfersteuer nie auf oder?

00:42:14: Und dann mache ich einfach stille Zeit oder?

00:42:18: Das ist eine Zeit, an der ich mir einen Kopf verbringe.

00:42:20: Und das ist zwanzig Minuten, dreißig Minuten oder wenn ich einfach Zeit mit den Kopf verbringe.

00:42:25: Das gehört natürlich Disziplin dazu!

00:42:28: Ist es auch noch schön, wenn einem Kinder Spiegel herrscht?

00:42:29: Ja,

00:42:30: natürlich!

00:42:31: Ich möchte

00:42:33: noch einmal bei dieser Diszipline bleiben.

00:42:38: Wenn ich heute selbst ein wenig beobachte, dann wird kackellend.

00:42:42: Man ist lieb und redet viele Engelszungen... Und du auf dem Bau, du kannst auch mal tunnen.

00:42:49: Du kannst auch sagen, wo Bartli den Most hält, weil du halt musst.

00:42:54: Müsst man heute nicht weiter etwas mehr zu dieser Disziplin zurückkommen?

00:43:00: Also weisst du, sind wir nicht ein wenig in die Liebe miteinander?

00:43:03: Ich bin dort voll der Meinung, dass das einfach zum Tagesordnung gehört.

00:43:11: Es gehört in der Ziege hinein, dass klar ist Strukturen sein ... klare Regeln sein, dass ein gewisser Disziplin hier ist und das ein gewisses Vorderen.

00:43:22: Wenn es eben fördernd ist, gut ist.

00:43:26: Das muss einfach sein.

00:43:28: Und das habe ich auch im Geschäftsleben so gekannt gehabt oder wenn ich einen Order gegeben habe, dann mussten wir sich dort richten.

00:43:41: Ausser die Bevölkerung war letztlich.

00:43:43: Das hat es auch schon gegeben, dass ich etwas Letzer gemacht habe.

00:43:48: Aber da gehört die Disziplin dazu.

00:43:50: Dass man nicht voran steht von Mannschaftsschild und sagt Leute, das war völlig letzt von mir.

00:43:56: Es tut mir leid, so wird's jetzt

00:43:58: gemacht.".

00:43:59: Davon habe ich gesagt, ist nicht die Ordnung gewesen.

00:44:01: Das ist ja Disziplin oder?

00:44:04: Dass du dich selber nicht zu wichtig nimmst!

00:44:07: Was hast du noch auf der To-do-Liste?

00:44:10: Auf der Liste ist natürlich vor allem Grossklinge.

00:44:12: Einfach zu Familie Grossklingen, dass sie dort einfach auf ihnen ein wunderbarer Großartig sind.

00:44:19: Sie sagen ja auch mehr Papa-Pa.

00:44:22: Papa-Papa?

00:44:22: Ja, sagen sie.

00:44:23: Ich

00:44:23: kenne den Barba-Pa, aber wer ist der Papa-pa?

00:44:26: Papa-PA sagen sie mit.

00:44:27: Der erste Grosskind hat nie Grossvater gesehen.

00:44:30: Er hat immer gesagt, da bin ich immer der Papa.

00:44:34: So gut!

00:44:36: Aber das ist nicht aus dem Debate so ein spezieller Rang?

00:44:39: Nein, das ist ja so.

00:44:41: Also hier ist sicher eine Familie und eines vom Vordersten.

00:44:45: Und dann, dass wir weiterhin so dürfen, einfach eine Gastfreundschaft haben.

00:44:51: Jetzt haben wir momentan eine junge Dame aus Hongkong, die bei uns wohnt und mit uns zusammenlebt oder ist auch eine ganz feine Dame.

00:45:02: Dass man das eben weiterhin so machen kann ... Ja?

00:45:08: Einfach das Leben teilen!

00:45:10: Nicht grossartig wie im Kopf, aber alles was man sieht... dass wir das einfach immer zur Verfügung stellen.

00:45:20: Zetan, danke vielmals für deine Lebensgeschichte und die guten Sachen, die du uns weitergegeben hast.

00:45:27: Alles Gute!

00:45:28: Danke vielmals.

00:45:29: Dankeschön Martin

00:45:30: Und wenn ihr den Zetan mal noch seht, wie er auf der Decke rumkrausselt.

00:45:34: Ich konnte ihn ein Fenster zum Sonntag mit ihm machen.

00:45:36: Mit dabei gibt es auch seine Frau, Elisabeth.

00:45:40: Der Link zu dieser Sendung findet ihr in den Show Notes an gleicher Stelle.

00:45:44: Auch der Weg wiesert zu einen Haufen anderen Podcasts, die RF-Media produziert.

00:45:49: Zum Beispiel Psychohygiene geht es unter anderem um die Komplexität des modernen Lebens.

00:45:56: RF-Medien ist spendenfinanziert und in den show notes auch link... wenn ihr uns eine Patze gebt, danke vielmals.

00:46:03: Wenn euch unsere Podcasts gefallen sind, dann sagen sie weiter gerne einen Daumen und natürlich abonnieren.

00:46:10: Vielen Dank für's dabei!

00:46:12: Alles Gute oder gemütliche

00:46:28: Zeit.

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