Marcel Hager – Potential versus Grenzen

Shownotes

Marcel Hager ist Coach und Mentor. Er berät Menschen und hilft ihnen, ihr Leben zu strukturieren und ihre Ziele zu erreichen. Er schreibt Sachbücher, baut Unternehmen auf und setzt Projekte um. Vor fünf Jahren übernimmt er eine Coaching-Firma und baut sie weiter aus. Doch irgendwann erkennt er, dass er sich selbst übernommen hat – und nur noch auf dem Zahnfleisch läuft. Es ist Zeit, auch sein eigenes Leben neu auszurichten. Über diesen schmerzhaften Prozess spricht er in dieser Podcast-Episode.

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Host und Autor: Martin Diener

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Transkript anzeigen

00:00:00: Ich sage mal, der Bäckerrand schwimmt in mir.

00:00:02: Der Walmduch will sagen Lass es.

00:00:04: Das Leben könnte einfacher sein.

00:00:07: Hätte ich aber diesem Rat gefolgt, hätte ich viele wichtige Prozesse verpasst.

00:00:12: Von dem habe ich froh, kann ich nicht zu mir zurückgehen und mir das sagen?

00:00:17: Ich glaube, ich hätte mir einen falschen Ratschlag geben.

00:00:19: Fenstergespräch.

00:00:21: Mutmachengeschichten aus dem Alltag.

00:00:24: Ein Podcast von RF-Media Schweiz.

00:00:28: Ich habe letzte im Artikel gelesen.

00:00:30: Wir sind in einer Zeit, wo Freunde rar und Therapeuten ausgebucht sind.

00:00:36: Wenn braucht man einen Coach?

00:00:38: Wenn braucht ein Freund?

00:00:40: Wo findet man die?

00:00:41: Und was, wenn es an einem Coach selbst nicht gut geht?

00:00:45: Ich bin Martin Diener und das bespreche ich mit meinem Gast Marcel Hager.

00:00:49: Er ist Live-Coach und hilft Menschen, persönliche Blockade zu überwinden und ihre Ziele stecken können.

00:00:56: Selber hat er aber auch schon eine Schule voll rausgezogen.

00:00:59: Herzlich willkommen.

00:01:01: Dankeschön, Martin!

00:01:03: Sagst

00:01:03: du zuerst noch etwas, was ich vorhin gesagt habe?

00:01:05: Dass Freunde einar sind und Therapeuten ausbucht.

00:01:09: Warum ist unsere Zeit so?

00:01:11: Das ist eine verrückte Frage.

00:01:14: Eine verrückten Geschichte.

00:01:16: Wenn man den Aksamental Hiltry-Board wenngelaufen will, dann haben wir enormen Zuwachs seit etwa drei, vier Jahren an mentalen Herausforderungen.

00:01:27: Zum einen haben wir zu wenig Therapieplätze, Therapeuten, Coaches und Psychologen.

00:01:32: Auf die anderen Seite sind wir, glaube ich, durch die digitalisierte Gesellschaft.

00:01:37: Wir haben zwar eine Tausend Follower, vielleicht fünftausende Followers ... Aber wenn ich meine Kinder denke, können sie nicht mal mit telefonieren.

00:01:47: Ich habe super Kinder!

00:01:48: Telefonieren kann diese Jugend aber nicht mehr.

00:01:51: Die könnten schnell schreiben

00:01:54: Fünfzeigelüge

00:01:55: gleichzeitig chatten, aber ein Eis zu Eisgespräch führen, Freundschaft aufbauen – haben wir irgendwie verlernt.

00:02:03: Also ist die digitale Zeit daran schuld, dass es uns allen psychischen so schlecht geht?

00:02:09: Oder hat's noch andere Indikatoren?

00:02:11: Ich

00:02:11: glaube da gibt es verschiedene Indikatore.

00:02:15: Die digitale Welt hat sie in Teilen dazu beiträgt, aber das ist natürlich nicht nur ... Nicht nur die Digitalisierung, sondern ich glaube... Also mit der Digitalisierung ist es vergleiche- einfacher.

00:02:26: Verglichen führt ihnen Stress.

00:02:27: Ich muss noch mehr machen weil ich sehe ja dauernd Sachen wo andere besser können, schneller können, erfolgreicher sind.

00:02:34: ob das dann stimmt oder nicht wissen wir gar nicht aber es kommt so schön.

00:02:37: daher und das ist nachweislich führt zum Stressfaktor.

00:02:42: also dass sich ein Teil digitalisierung aber den anderen Teil ist auch unsere Geschwindigkeit in der Gesellschaft dazu genommen hat.

00:02:49: Und dann als Gegend Paul in die Ablenkung.

00:02:52: Ja, ich will mich zu ... Ich meine früher, ich weiss noch von ... Als ich fünfzehn war, waren wir auf Zürich gebildet, geht CD's los mit dem Nachmittag lang und haben nach drei Stunden eine gekauft?

00:03:04: Heute hast du endlos Zugang zum Film, zur Musik, zur Unterhaltung.

00:03:09: Das ist zum einen ein natürliches Paradies und zum anderen lässt es auch dazu ein, sich völlig zuzumüllen.

00:03:16: Ich spüre es raus.

00:03:18: Vergleichen ist auch nicht so gut.

00:03:21: Wie schaffst du es, dass du dich nicht vergleichst?

00:03:25: Ich finde es paradox und schwierig.

00:03:28: Ich habe alle solche Medienkanäle gelöscht bis auf LinkedIn.

00:03:34: Darauf mache ich Marketing, darauf poste ich.

00:03:37: Deshalb

00:03:37: ist es auch ein Business-Tool?

00:03:39: Es ist ein Businesstool aber ich gehe selber nicht schauen was andere machen und ich weiss das ist eigentlich ein Paradox und es ist nicht... Aber ich weisse es tut mir nicht gut!

00:03:47: Und gleichzeitig nutze sich dieses Instrument in der Hoffnung dass die anderen machen.

00:03:54: Genau, weiß sie meinen.

00:03:56: Gut, aber wenn wir jetzt zusammenfassen können sagen, der Gesellschaft geht es nicht gut.

00:04:02: Wegen der Digitalisierung, wegen der Geschwindigkeit, wegen dem Lärm und wegen des Vergleichs.

00:04:06: ist es eigentlich gut für dich als Coach.

00:04:11: Ich weiss nicht ob das gut ist!

00:04:13: Also du hast genug Arbeit so meines?

00:04:16: Ja schön am Coaching ist natürlich der Unterschied zu einem Psychologen oder psychotherapeut.

00:04:24: Lösungsorientiert und Ressourcen orientieren, arbeiten und ermutigen.

00:04:28: Also ich arbeite grundsätzlich mit... Anführungsschluss eigentlich mit stabilen Menschen.

00:04:34: Ich habe jetzt grundsächlich mit einem schweren Krankheitsbild nicht so viel zu tun sondern ich arbeibe mehr präventiv.

00:04:40: also das heisst wie können wir schon genug frühen?

00:04:43: Ressourcen aktivieren, Grenzen setzen, Entscheidungen fehlen und sich aus toxischen Verhältnissen ausmanövrieren oder eine Strategie finden.

00:04:54: Und das ist insofern ein befriedigender Arbeit.

00:04:58: Aber ich könnte mir vorstellen es spielt auch gleich wahrscheinlich bei dir noch etwas auf die Bühne.

00:05:02: Du schaffst mit stabilen Menschen Wahrscheinlich hast du vom Prozentsatz her auch unter den virtuellen oder mutmaßlichen gesunden Menschen derer, die auf dem psychischen Bein hinkehren.

00:05:17: Es schwingt natürlich mit unserer Gesellschaft mit, dass wir grundsätzlich ein Stück überfordern.

00:05:27: Und die haben auch mir als Stabilie oder den Stabilienanteil gespürt, diese Herausforderungen wie gar nicht mit dem Zeitgeist um.

00:05:36: Deshalb ist das natürlich ein Gesprächsthema und gleichzeitig ist aber Event Coaching enorm populärisch und man es schon fast nicht mehr gehört, ist die Überwindung des Einzelnen doch immer noch erhöht zum Hilfe in Anspruch.

00:05:54: Also das bleibt!

00:05:57: Du hast im Coachingbereich schon ganz viele Sachen gemacht.

00:06:00: Was alles?

00:06:02: Ja, vom klassischen Einzelcoaching Team Coaching selbstverständlich.

00:06:06: Ich bin der Nuss zum Coach bei Coaching Plus bis hin zu einem betrieblichen Mentor.

00:06:11: Etwas von meinem liebsten Sache war letztes Jahr meine Sardinien diese Woche mit Schluchtenwanderung und Abseilen.

00:06:20: Dieses Jahr gehen wir auf Mallorca mit Trail Running und das immer verbunden ist Bewegung Fokus, stille, eigene Lebensrhythme, eigene lebenstemperwahne.

00:06:33: Zeit habe ich in der Bewegung für Gespräche.

00:06:35: Das ist etwas, was ich liebe.

00:06:38: Ich sage es mal im eins-zweissätigen Raum hinein.

00:06:42: Bin ich ein Stück limitiert?

00:06:43: Also ich habe die Methode des Gesprächs und vielleicht noch die Methoden von Visualisierung oder von Embodiment aber ich bin beschränkt in ein paar Quadratmetern.

00:06:53: Die Aussen nur schon erleiden mit dem ...nebeneinander herlaufen.

00:06:57: Also das Wort Coach kommt von Kutschen ursprünglich, wir hocken zusammen auf den Kutsch und machen einen Wegabschnitt.

00:07:03: Das kommt dem Wort viel näher.

00:07:05: Zusammen draussen unterwegs sind wir, schaut ihr die gleiche Richtung?

00:07:08: Wir fokussieren sich vielleicht auf die nächsten Schritte auch im Übertretenden Sinn... Und kommt so in Gespräche, in tiefe Lebensmuster hinein.

00:07:19: Das begeistert mich!

00:07:20: Ja also sprich jetzt hier.

00:07:23: Bis hier auf Grönland sind wir schon gegangen.

00:07:25: Wirklich in die Abschiedenheit, in die Wildnis offline, um den inneren Stimm auf die Spur zu kommen.

00:07:32: Warum kann man dann besser gecoached werden?

00:07:37: An eine Führung hinzu!

00:07:38: Wieder irgendwo im Büro?

00:07:40: Ja oder... Nein, das ist eine gute Frage.

00:07:43: Ich habe gerade einen Wort gecoacht werden, weil ich grundsätzlich niemandem möchte überstülpen, sondern eigentlich will ich mein Job überflüssig machen.

00:07:52: Die Eingangsfrage ist, warum haben wir weniger Freunde?

00:07:55: Viel stärker wäre es.

00:07:56: Wir würden wieder lernen miteinander reden weil das natürlich von der Welt mit einer Freundin zusammen einen Weg gehen oder als Führersitz ein Bier aufmachen und Leben teilen.

00:08:09: Warum das draussen einfacher geht als dinnen, ist vielleicht die natürliche Umstände.

00:08:14: Das führt uns zurück in die natürlichen Umständen, wo wir auch ein Stück weit verloren haben.

00:08:19: Also wenn ich die Stadt wohne im Winter mit dem Lift ins Parkhaus fahre und mit dem Auto einen Arbeitsplatz und ich nie draussen bin – ist es unnatürlich!

00:08:28: Wir haben ein Stück natürlich keine Flore und draussen in der Natur ... Die Umstände der Natur geben den Zugang zu dieser inneren Welt einfacher als wenn ich in einem unnatürlichen Setting bin.

00:08:42: Warum bei dir grundsätzlich das Bedürfnis oder die Freude am Coaching?

00:08:50: Ich begeistert es, in die Hüfte zu gehen und mich begeistern, Menschen zu sein besser zu verstehen im Wissen.

00:08:57: Je älterer ich werde, merke ich wie komplex es ist.

00:09:00: Körpergeist und Zähle hängen miteinander zusammen Aber ein gewisses Wissen drüber hilft, einfach mit Lebensumstände besser umzugehen.

00:09:10: Ich liebe es Menschen können zu ermutigen und helfen in die eigene Reflexion hineinzukommen.

00:09:16: Mutig sein, mutige Schritte zu wagen.

00:09:19: Aber

00:09:19: woher kommt das?

00:09:20: Also bist du selber ermutigt worden?

00:09:23: Bist du selbst gut angewiesen worden fürs Leben oder eben nicht?

00:09:28: Weisst du dass du

00:09:28: siehst?

00:09:28: Ja, das ist eine gute Frage.

00:09:30: Grundsätzlich komme ich aus einer Unternehmerfamilie.

00:09:33: Wir haben so gearbeitet.

00:09:36: Mein erstes Lehrjahr, als ich sechszehn Jahre alt war, ist mir ein Stück Welt zusammengebrochen und ich merke, dass das alles ist.

00:09:42: Und es geht um das, dass ich jetzt einfach arbeiten und leben.

00:09:48: Ich habe in der ersten Leerzeitphase extrem viel reflektiert.

00:09:53: Nach der Lehre habe ich eine neu psychologische Ausbildung gemacht.

00:09:57: eine individuelle psychologische Ausbildung.

00:10:00: Und ich war mit den Abstanden jüngst, also mit zwanzig Jahren abstand die Jüngste und ich weiss eigentlich, dass ich irgendwo eine Faszination von Jung auf hatte nicht einfach mitzuleben sondern konnte mitwirken oder etwas in die Hand nehmen.

00:10:17: Ich möchte noch einmal auf das Thema Freundschaftsreden kommen.

00:10:19: Warum kommen sie dann nicht mehr?

00:10:21: Du hast schon ein paar Sachen gesagt, aber warum kommen es nicht?

00:10:24: oder vielleicht anders gefragt wie können wir das wieder lernen und wie müssen wir das entdecken?

00:10:29: Also ich glaube sind verschiedene Faktoren.

00:10:31: Wie gesagt, als Junge haben die Stukwit verlernt mit der ganzen Zuhörmüllung von der Digitalisierung.

00:10:38: Was ich einfach merke, so die normale Veränderungskurve.

00:10:40: Die U-Kurve, wo man sagt im Leben zwischen den Fünfzehn und vierzig ist eine meiste Verantwortung.

00:10:45: Wir haben Karriere gemacht, wir haben ein Häuschen gekauft.

00:10:47: Wir hätten vielleicht drei Kinder sagen können alle in diesem Alter irgendwo in der Oberstufe, in die Lehre oder in das GIMI.

00:10:54: Die Anforderungen sind enorm hoch.

00:10:56: Dann kommen die ganzen Midlife Crisis geschichtet, dann kommen eigene Erschöpfung dazu.

00:11:01: Und in dieser grossen Überforderung, die wir noch in der Gesellschaft haben ... Die eigenen Überforderungen in dieser Lebensmitte mit den all diesen Anforderungen führen oft eines zweidimensionalen Bildes, die einerseits gegen draussen das Bild waren und gegen einen Schöpf zu sein.

00:11:22: Und dann ist es ein Stück weit auch scham.

00:11:24: Dann hat man das Gefühl, dass alle anderen gut gehen.

00:11:27: Wie jeder tut ja seine Fassade an den Gaussern schönbehalten.

00:11:30: Das Gefühl, alle anderen geht's gut aber ich selber bin gerade überfordert in der Phase Und Scham führt zur Einsamkeit, führt die Distanz.

00:11:39: Das fördert natürlich dann noch das Alleinsein.

00:11:42: Insofern glaube ich einschliesslich Authentizität.

00:11:46: Also der Mut hat zum Ehrlichsein den Mut zu sagen hey... Ich bin überfordert!

00:11:51: Ich brauche ihm gerade Hilfe.

00:11:52: Also gerade letzte Woche mit einer Freundin geredet und es gefügelt ihr ganz super.

00:11:57: Dann erzählt sie mir einfach von einem schweren Rucksack, wo sie treibt.

00:12:01: Und ich sage warum?

00:12:02: Die Leute sind nicht

00:12:04: da?!

00:12:04: Ich will es alleine schaffen.

00:12:06: Wie oft höre ich, dass ich muss und ich bin nicht nur Mann, sondern auch Frau.

00:12:10: Letztes Jahr habe ich einen Freund angeschaut und er sagte mir am Telefon, man sei pländend!

00:12:16: Und nach fünf Minuten jammerte ich wie Schwydungslebnis und habe gesagt, warum sie zu Beginn nicht von Anfang an, dass das gerade auserfordert ist?

00:12:23: Es würde mich nicht in den Minderwert bringen, wie ich finde es gerade ausauffordern.

00:12:27: Aber wenn man dann dauernd von anderen hört ... Jo, das Leben ist super.

00:12:31: Es ist glanzvoll und perfekt!

00:12:33: Und du selbst bist ehrlich mit dir und merkst, ich bin gerade überfordert für die Distanz.

00:12:39: Aber wenn wir viel mehr der Mut hatten zu sagen, hey... Ich bin gerade rausgefordert.

00:12:44: Ich brauche gleich ein Gespräch oder eine Mute.

00:12:47: Oder dass wir zusammen wieder einmal lachen und ein Bier trinken.

00:12:52: Das würde verbinden.

00:12:54: Marcel, du bist ja aktuell gerade in einer Auszeit?

00:12:58: Ja.

00:12:58: Warum?

00:13:00: Ich habe zweimal ein Battlecon genommen, ich habe fünf Jahre hinter mir.

00:13:04: Die haben mich enorm gefordert mit den Firmenübernahmen, also das Ausbildungsinstitut übernimmt neben der Coachingfirma, die ich habe.

00:13:12: Wir haben das für Grössemeins verbreitet und es hat sehr viel Energie gekostet.

00:13:16: Das ist sowohl super-säge gut aber ich habe gemerkt nach einer gewissen Transformationsphase einen selben Hitz zu reflektieren wie ich bin.

00:13:25: Ich bin ein Pionier, ein Aufbauer.

00:13:27: Also ich liebe etwas zu nähen etwas draus zu machen oder etwas von Null aufzubauen.

00:13:34: Ich sage, so in diesem Projekt war es eine grosse Geschichte.

00:13:38: Die hat mich neben dem, dass ich zwischen den Fünfzig und Fünfziger bin, mich überfordert.

00:13:44: In diesen fünf Jahren bin ich immer wieder über die Grenze gelaufen.

00:13:49: Und letztes Jahr habe ich hingeschaut ... Das Thema Potenzial und Grenze ist mir wichtig geworden zu merken.

00:13:58: Ich bin ein Pionier, ich bin ein Aufbauer aber ich bin nicht jemand der etwas zehn bis fünfzehn Jahre lang kann führen oder leiten.

00:14:09: Es hat einen Prozess in Gang gesetzt, wo ich gesagt habe, dass ich an meiner Seite brauche, die das können.

00:14:15: Und ich habe mich dann mit dem Einverständnis von meinem Geschäftspartner entlassen.

00:14:21: Es stimmt nicht ganz, ich bin noch Mitinhaber und ich bleibe totzend bei Coaching Plus aber ich habe eine Geschäftsführung abgegeben.

00:14:29: Aus diesem Grunde fühle mich das überfordert.

00:14:32: Ich würde gerne begeistert oder weitergehen oder etwas aufbauen.

00:14:38: Aber das Schiff zu lenken oder die nächsten zehn Jahre steuern Das macht mich unbeweglich.

00:14:45: und wenn wir schon beim Bildschiff bleiben, ich bin in einer Katamran schnell wendig, mal dort, mal da.

00:14:50: Und dann gemerkt, das eignet mich ein und nimmt mir die ganze Luft!

00:14:55: Von daher sind wir im längeren Prozess gegangen, wo mich das enorm viel Mühe kostet, zu sagen, dass kann ich nicht.

00:15:00: Darf ich bitte einen Rollenwechsel haben?

00:15:03: Ja, und gemerkt wie wichtig es ist auch können sie sagen, das kann ich und das kann ihn nicht.

00:15:09: Das gehört genau zum Thema Beforderung.

00:15:11: Wenn man das Gefühl, wenn wir zu lange Sachen machen, die man nicht können.

00:15:15: Dass es nur zum Aussen ein Bild zu wahren.

00:15:18: Ja... Menden vielleicht interessiert, dass ich überhaupt niemanden über den Geschäftsführer bin oder nicht?

00:15:24: Sondern wenn ich als Dozent Menschen begeistern und begleiten kann, dann kann ich meinen Beitrag leisten!

00:15:30: Und gleichzeitig habe ich aber wieder Energie und Zeit für andere Sachen.

00:15:35: Du hast vorgegangen gesagt, es ist egal ob ich Geschäftsführer bin noch nicht Aber das stimmt doch für uns Männer nicht.

00:15:41: Wir wollen Chef sein, wir wollen wichtig sein und wir wollen gross sein.

00:15:47: Und greift?

00:15:48: Ja!

00:15:49: Greift?

00:15:49: Nein... Ich bin jetzt zwanzig Jahre lang gesettelt und durch die letzten fünf Jahre mit einer Lebensmittinkrise haben sich Werte verschoben.

00:16:01: Wenn der Wert von aussen kommt, ja dann muss so ein Fassader aufrecht behalten.

00:16:06: Aber das fühlt nicht.

00:16:08: Ich würde sagen unter Schmerzen stückverstanden, ich sage nicht voll verstanden aber stück verstanden.

00:16:15: Erfolg, Ansehen und Geld.

00:16:18: Es fühlt nichts, es langt nicht.

00:16:20: Und von dem her ist der Preis einen solchen Titel zu tragen, zu hoch... für das, dass du in einer Krankheit rutschst oder überfordert bist anstatt zu sagen, dass ich meine Grenze und ein anderes Potenzial habe.

00:16:35: Aber

00:16:35: dann kommst du auch in eine Tiefelskreise hier?

00:16:37: Ich meine, wenn du die finanzielle Last hast, wo du auch mit der Übernahme von Coaching Plus recht viel dir aufbürdet hast ... Du hattest ja doch ein bisschen Reputation ansehen.

00:16:50: Wie schwierig ist es zum Hersteller zu sagen oh!

00:16:53: Zu grosser Schuhe.

00:16:54: Ich habe zu grosse Hosenhose, du weisst was ich meine.

00:16:58: Wie schwierig ist es?

00:17:01: Es war ein schmerzhafter Weg.

00:17:05: Vor allem, dass ich selbst hier bin, aber das Schwierige ist dann immer ein System.

00:17:12: Zum einen ist meine Familie, anderen ist mein Geschäftspartner und seine Familie.

00:17:16: Das ist ja viel im Spiel!

00:17:18: Und dort ehrlich zu sagen... Ich sehe es so, ich kann so... Man ist ja noch einfacher.

00:17:24: Oder wenn ich das Bein brauche, kann man sagen, dass ich nicht habe.

00:17:27: Aber mental ist es nur ganz ... Das sieht man von außen fast nicht!

00:17:31: Und jetzt sage ich, ich ... Ich kann nicht sein, aber dann in die Augen umzugehen.

00:17:35: Ich will so nicht weil mich das zu fest überfordert.

00:17:39: Das kostet Mut.

00:17:41: und dann sage ich lass uns Experiment eingehen und einfach mal ein weißer Papier führen werden, was gibt's für Möglichkeiten?

00:17:48: Was gibt es für Lösungen?

00:17:50: Wenn du das zu lange nicht machst, dann gibt es einen Bruch und einen Unfall.

00:17:53: Dann ist das Katastrophal für eine Firma.

00:17:57: Aber wenn du das genug früh einleiten kannst ... Es ist immer eine Frage, wenn ich es genug früh habe oder spart, aber wenn man das einleitet, dann hast du die Möglichkeit für den Prozess.

00:18:08: Das war herausfordernd, aber im Endeffekt auch schön zu sehen wie effektiv.

00:18:15: Auch Leute wollen den Stab wieder nehmen und mit einsteigen.

00:18:19: Die Kraft der Ergänzung ist die schönen Kraft, als obeneidstamprylieren.

00:18:26: Ich muss jetzt gleich noch fragen... Wie nahe bist du zum Komplett kapitulieren?

00:18:32: Dass dich komplett zusammenleiten?

00:18:36: Schwierige Frage!

00:18:37: Ja, schwierige Frage.

00:18:41: Ich meine, dass ich in diesem Business arbeiten kann, erkenne ich die Symptome.

00:18:47: Ich bin immer wieder über die Grenzen raus, habe mir aber dann auch immer wieder Zeit genommen.

00:18:52: Es war so ein Spiel mit den Grenzen.

00:18:55: Manchmal hätte ich mir sogar gewünscht ... Das hat mich mal voll ... Weisst du, wenn du das am Morgen nicht mehr aufstehst?

00:19:01: Dann hast du wie eine Sali bei dir.

00:19:02: Dann redet plötzlich der Körper für dich!

00:19:05: Das ist aber nie passiert.

00:19:06: Also habe ich weismüssen selber heisteinander und gesagt, dass will ich und das will ich nicht.

00:19:12: Ich weiss, die Folgen wären schlimmer gewesen... Und ich wünschte es niemandem.

00:19:16: Aber manchmal wäre es einfacher, denn dann können wir es so schön abgeben und sagen ja den Körper.

00:19:20: Aber soweit ist das nicht gekommen, aber ich bin froh darüber.

00:19:24: Was sind Symptome, die man sich selber schauen kann?

00:19:28: Geht es mir noch gut?

00:19:30: Ja.

00:19:30: An was erkennt man, dass es über einem nicht gut geht?

00:19:33: In der Regel fängt es an wenn man länger nicht mehr schläft.

00:19:37: Es sind erste Indikatoren, ich schlafe nicht mehr gut.

00:19:40: Ich treue in der Nacht.

00:19:43: Besseres Körpergefühl haben, die spüren Symptome.

00:19:47: Schmerzsymptome, vielleicht Brustbuchbeschwerden.

00:19:51: Andere, die ein wenigeres Körpergespüre haben, ist es für mich eine Verspannungkopfwee, aber ich weiss gar nicht genau wo das herkommt.

00:19:59: Also der Körper redet seine Sprache und es gibt diejenigen, die das alles wegblenden.

00:20:03: Und wenn man das einfach wegblendet ... Das weiss ich nicht genau wie das funktioniert.

00:20:07: Wie ich sehr ein gespüriger Mensch bin.

00:20:09: Aber wenn ich das komplett... überdecken und vergraben, dann gibt es den Moment wo der Körper einen Shutdown macht.

00:20:17: Und dann ist schon ziemlich viel geschirr verbrochen.

00:20:20: Es gibt effektiv genug Leute, die grinden ab und zäckeln und die Symptome wegdrucken.

00:20:28: Dann können wir noch Glaubenssätze dazu.

00:20:31: Man geht nicht auf.

00:20:32: Wenn man an sagt ... Ein

00:20:35: Indianer kennt keinen Schmerz.

00:20:36: Genau, all das Zeug kommt dazu... Jetzt lasst

00:20:38: nicht immer den Weich raus.

00:20:40: Genau und man schafft es und dann kann's.

00:20:43: wenn man das zu lange durchzieht, dann kann das kommen.

00:20:47: Setze dich hier jeden Mal ein bisschen selber überprüfen.

00:20:52: oder soll mir auch gewisse Hunde ruben am Schlafen lassen?

00:20:58: Mein Grundsatz ist, dass wir in einer Stressgesellschaft drin sind.

00:21:02: Es ist wichtig, dass man hier schaut und sagt okay wo sind meine Grenzen?

00:21:05: Wir reden ja noch nicht gerne über Grenze.

00:21:07: Wir reden gerne über grosse Träume.

00:21:09: Wir sprechen gerne über was alles mögliche ist.

00:21:11: Wir haben gern über Erweiterung oder Zunahme.

00:21:15: Aber ich glaube Grenze sind ein Gesundsthema.

00:21:18: Auch wenn ich eingestehe... Aus der christlichen Perspektive liebe ich das Bild, das Gott Adam geschaffen hat nach seinem Ebenbild und aus Erden.

00:21:29: Es sind zwei Wahrheiten.

00:21:31: Zum einen ist es etwas göttlich zu uns.

00:21:32: Wir können etwas Grosses bewegen.

00:21:35: Auf die anderen Seite haben wir aber eine Begrenzung in Körper-, Erde-Grenze, um das zu respektieren... Die einen, die gehen auf dieser Seite nach für uns impossible oder wie heisst das schön?

00:21:48: Das Christ-Natter-Limit.

00:21:50: Ja

00:21:50: richtig, genau!

00:21:51: Go pick or go home und ich sicher eher auf derseite zu Hause.

00:21:56: Dann gibt es die anderen, die sagen, dass sie auch nur aussernten.

00:21:59: Darauf müssen wir gar nichts suchen und du kommst nicht in Bewegung.

00:22:03: Ich glaube schon ein Lebensgeheimnis.

00:22:05: Beides können sich handeln und sagen okay, ich habe ein gewisses Potenzial und ich habe eine gewisse Grenze.

00:22:10: Aber das ist

00:22:11: wahrscheinlich auch wichtig als Coach, um wie so weit im Gegenüber dann auch den richtigen Ratschlag angeteilen zu lassen.

00:22:19: Also wenn du es so merkst... Das ist jetzt einer der dort oben schwebt und die Sky oben den Limit sucht.

00:22:26: Dann musst du runterziehen in eine realistische Ebene.

00:22:30: unter anderem der, der am Boden herumgeräuchte bei den Erden herumkriegt und sagt ich kann nicht!

00:22:34: Ich bin

00:22:34: nichts!

00:22:35: Wie schwierig ist das, deine Kundschaft als Coach durchzuschauen?

00:22:41: Ähm, nicht so schwierig.

00:22:42: Er tut ja sich zwanzig Jahre lang Menschenerkennung mir angeeignet haben.

00:22:47: Wer bin ich?

00:22:50: Das besprechen wir nach der Sendung.

00:22:51: Gratis Coaching!

00:22:54: Aber grundsätzlich bin ich jemanden, bei dem einen Ratschlag gibt wie ich meine.

00:22:57: es bringt nichts.

00:22:58: aber im Sinne von Fragen stellen Selbsterkenntnis Was ist mein Typ was sind meine Fähigkeiten?

00:23:05: und dann zu schauen ok was sind die Anforderungen?

00:23:08: passt das zusammen?

00:23:10: Sprich, so Tierbox.

00:23:11: Ich liebe das Bild als Kleinkind.

00:23:13: Stern im Stermdrucker, Vierreg in den Vierrecker.

00:23:16: Jedes Kind merkt es nach dem dritten Mal.

00:23:19: wenn das Viereg nicht in Kreise geht ist logisch.

00:23:21: Passt nicht!

00:23:22: Aber wir als Erwachsenen weiss wie oft wir drucken... Wir haben das Gefühl, ich bin ein Stern.

00:23:27: Aber eigentlich bin ich ein Viehereck und ich bringe den Vieereck einfach nicht in das Sternebild hinein und dann hole ich die Viele für Leichholter Hammerführe.

00:23:35: Und dann bin ich der totale Befolgerung drin.

00:23:38: Mein Ziel ist jetzt nicht zu sagen, Martin, dein Bild passt überhaupt nicht in deine Rahmenbedingungen hinein sondern viel mehr hinzuführen und zu geben, wer bist du?

00:23:47: Was kannst du?

00:23:48: Und gleichzeitig was für Bedingungen sind im Üsseren?

00:23:52: Passt das zusammen!

00:23:54: Das Inneren kann ich nur bedingt verändern.

00:23:57: Und für Süssere kann ich Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen.

00:24:01: Du bist selber Coach?

00:24:03: Bist aber gestürfelt!

00:24:04: Ja,

00:24:05: wie viel ist das?

00:24:06: Hat das weh hier?

00:24:07: Ähm...

00:24:09: Ja... Geil Guss macht man sich schon Gedanken ja eigentlich sollte er der Profi sein.

00:24:15: Und auf die anderen Seite wenn wir zusammen auf den Kutschern sitzen sind wir gleichwertig.

00:24:20: Ich bin nicht besser als du.

00:24:22: Ich habe mein Leben durch das Einleben.

00:24:23: Ich habe gelernt, ein paar Fragen zu stellen, die dir helfen hier zu schauen und ich brauche genauso Menschen, die mir Fragen stellen und mir helfen hierzu zu schauen.

00:24:32: Und nur weil ich gelernt habe, jemanden zu begleiten heisst es noch lange, dass ich das Leben komplett im Griff habe.

00:24:40: Ich brauche genau so Freunde, Mentoren, Coaches an meiner Seite.

00:24:43: Ich brauch eine starke Ehefrau.

00:24:45: Die habe ich zum Glück, wie ich selbst das Leben nicht begriffen habe!

00:24:50: Ich versuche, Sachen zu verstehen.

00:24:52: Und ich versuche Menschen mit Fragen ins Spiegelheiz zu haben, dass sie sich besser verstanden.

00:24:59: Aber wie wir eingegangen gesagt haben – auch wenn ich ohne Freunde unterwegs bin und alleine bin – hilft mir das Coach überhaupt nicht!

00:25:06: Wie

00:25:07: ist es denn mit der Glaubwürdigkeit?

00:25:09: Also weisst du jetzt, wenn deine Kundschaft sagt ja eigentlich will ich von Marcel gute Fragen, ich will hier Samuel einen Weg auf dem Gutschenbock oben zeigen ... aber er ist er selber auch... hat ein Schuhe voll rausgezogen.

00:25:21: Wie ist es mit der Glaubwürdigkeit?

00:25:23: Ich glaube, ich wäre nicht glaubwürdig, wenn ich es einfach durchziehen würde und dass mir das selber in den Boxen zu schaffen muss.

00:25:32: Ich glaube glaubwürdig ist es, wenn auch ich an die Zuge hinzugehen habe, dass ich etwas versuche.

00:25:38: Das kostete mir Energie aber ich hatte auch eine überrechte Jung.

00:25:42: Es sei vier Jahre lang.

00:25:44: Im letzten Jahr habe ich gemerkt, es braucht eine Veränderung.

00:25:46: Ich laufe über meinem Limit Versucht anzugehen und wir haben Lösungen gefunden.

00:25:53: Insofern glaube ich, ist es klarwürdig zu sagen hey da bin ich über Grenzen ausgegangen, ich habe korrigiert als wenn ich das versuche zu vertuschen.

00:26:03: Ich glaube am Ende gönnt auch die Authentizität.

00:26:05: Wir haben vorüber Potenzial-Grenze geredet.

00:26:09: Es kommt schon wieder eine Coachingfrage für mein Leben.

00:26:12: wie er kenne ich meine Potenzieller?

00:26:15: Wie herkenne ich mein Potential und sehe meine Grenzen?

00:26:19: Da gibt es verschiedene Möglichkeiten, einander zu gehen.

00:26:21: Zum einen arbeite ich gerne mit dem Persönlichkeitsprofil und zeige dir schon eine Grundrichtung an von einer Person.

00:26:27: Noch schneller und einfacher geht's damit wir zusammen in deine Biografie eingehen.

00:26:33: Ich arbeite gerne mit drei Wiederholungen.

00:26:35: Wir können hier schauen, wo du die Limit waren.

00:26:39: Und wo hast du drei Wiederholungen gehabt in den letzten zwanzig Jahren, wo du im Flow gelaufen bist?

00:26:45: Und alleine haben wir reflektiert.

00:26:46: Von dort werden wir gesehen was für Motivatoren waren und was für Rahmenbedingungen war, was für Konstellationen von Personen, von Team, von Ergänzung war.

00:26:56: Und dann sehen wir schon relativ klar, was ist fördernd oder hindernend?

00:27:01: Oder was ist erbauend?

00:27:02: Was ist kräfteraubend?

00:27:05: Ich könnte ja dieses Buch wissen.

00:27:06: Ich, du und andere Komplikationen?

00:27:09: Was

00:27:09: geht es in einem Buch

00:27:10: genau?

00:27:10: Ja sich selber und andere verstehst.

00:27:12: Ohne Titel habe ich mit meinem schwager Freund Jens zusammen schreiben dürfen weil wir sind grundsätzlich sehr gegessetzlich im Sinn der Typologie und das wiederum hat eine unglaubliche Kraft für Ergänzung.

00:27:25: also zu meinen mich selbst verstehe hilft okay ich habe einen Schlagseiten.

00:27:30: ja ich bin ein gewisser Typ Ich bin sehr freiheitsliebend.

00:27:33: Das heisst, ich habe gerne Neues, ich kann gern Abwechslung, ich mag Selbstständigkeit und auch Pfanne.

00:27:40: Mein Gegenpol wäre Todnix-Liebend, das strukturiert analytisch genau die Urplante ein Stück weit kontrollierbar, überschaubar hat.

00:27:51: Wenn ich zu lange so leben muss, dann gehe ich nicht zur Grunde, weil ich das vom Typ einfach nicht schaffe!

00:27:57: Und wenn ich das an mein Gegenüber stelle oder ihn dazu bewege, ja auch jetzt so spontan und frei ist falsch geworden.

00:28:05: Aber im Sinne von spontan, schnell überfordere ich mir es gegenüber!

00:28:10: Das ist sehr polarisiert ausgesprochen.

00:28:15: In diesem Buch gehen wir sehr tief rein.

00:28:16: Was für Persönlichkeitsmuster habe ich?

00:28:19: Was für Stressmuster, was für Konfliktmuster hab' ich?

00:28:22: Wie gehe ich im System um?

00:28:24: Aber zu wissen wer bin ich hilft und auch zu verstehen du bist anders, helft auch!

00:28:31: Was ist es wenn man sich selbst versucht zu verstehen und dann merkt das man... dass es eigentlich gar kein Lässiger ist.

00:28:38: Ich lerne mich, keine Make-up zu

00:28:40: beeilen... Ja, also ganz ungekehrt.

00:28:42: Ich hatte schon einen Gespräch oder auch Fernsehsendungen gesehen, wo jemand Juror gesagt hat, du bist superblieben und vielleicht ist das gar nicht ein Lässig?

00:28:54: Und vielleicht wäre sein Weg gar nicht da, um so bleiben wie er ist, weil er eben ein Blöder ist!

00:28:59: Ja genau, wobei ich glaube ... Jeden von uns hat der Stück weit so ein Ideal, das man anstrebt.

00:29:07: Und dieses Ideal ist mehr das Bild wie wir das Gefühl haben, dass wir es sollten sein, dass man von aussen respektiert angenommen und geliebt sind.

00:29:16: Dem Idealenahren kostet unglaublich viel Kraft.

00:29:20: Und jetzt mal einzugestehen... So wie ich bin, ist gut!

00:29:26: Wenn ich in die Akzeptanz hinein komme, dann kommt auch eine gewisse Klasse.

00:29:31: Wenn ich aber in diesem Vergleich bin, dann müsste ich aber anders sein.

00:29:34: Oder mein Bruder ist besser angekommen.

00:29:36: also muss ich so sein wie er, damit ich das ganze Leben lang in einer Spanik drin und habe das Gefühl... So wenn ich selber bin, ist nicht richtig, ist es nicht gut.

00:29:46: Dort hilft es nur in der Akzeptanz hinein zu merken, dass so wenn ich bin, meine Potenziale ist, die ich habe.

00:29:54: Ich möchte noch mal zurückkommen auf deine schwierige Zeit.

00:29:56: Ich weiss, mein Mann hat ja nicht gerne über diese Zeit, in der wir am Abend ein anderes Küssehe brüllen oder ein bisschen schimpft und fluchert.

00:30:03: Gleich was hat dir geholfen in dieser Zeit?

00:30:08: Zwei Sachen.

00:30:09: Meine Frau war unglaublich wichtig.

00:30:12: Wie viele Gespräche habe ich mit ihr geführt, wieviel Träne habe ich vergesst mit ihr?

00:30:16: Und das andere ist das Gebet, einfach einen Wald rauszuleben, stehenbleiben ... Einfach mal ziehen!

00:30:23: Und dann auch in den Wald rausbrüllen, mit Gott reden.

00:30:26: Ein Haustuch für mein Glauben zu korrigieren... Ich bin nur wertvoll wenn ich leiste!

00:30:31: Ist das ein Glaubenssatz von dir?

00:30:33: Hey es schwingt immer wieder mit, ich bin schon lange Detra an dem aber ja ein Stück wie Jo, gerade als Freihänsliebner hat man gerne Bühne im Misch gesehen, wir haben gerne Applaus so und dort zu merken okay ist nicht nur gesund wirklich nicht nur gesund zu fest nach dem Leben wie einem anderen bewertet, wie man ankommt.

00:30:53: Das kostet so viel Energie und es macht eine Abhängung und auch sein eigenes Bildskorreieren geht.

00:30:59: Am Schluss zählt nur, glaube ich, dass ich geliebt bin – und zwar vom Vater im Himmel.

00:31:06: Und wenn ich den glauben ... Es ist ja nicht die Frage ob das stimmt oder nicht?

00:31:10: Es stimmt!

00:31:11: Die Frage ist, ob ich es glaube.

00:31:13: Wenn ich diesen Glauben habe, dann kann ich in diese Ruhe kommen, in diese Stille gehen.

00:31:19: Ich muss gar nichts tun.

00:31:22: Ich renne nicht damit ich überkomme, sondern... ...ich bin und aus dem Musen darf ich, aber ich muss nicht!

00:31:32: Wie festspielt dein Glauben in deinem Coaching?

00:31:37: Grundsätzlich bin ich ein gläubiger Mensch, also meine Wurzeln sind im Christian-Glauben.

00:31:44: Heisst aber nicht, dass ich Missionare stetig bin im Coachingswerk.

00:31:48: Grundsätzlich geht es uns um den Coaching.

00:31:49: und was glaube ich eigentlich?

00:31:53: Was habe ich für andere?

00:31:55: Was sind ich für Muster?

00:31:56: Was möchte ich erreichen

00:31:57: usw.?

00:31:57: Aber insofern sage ich es gerne wie ein christlichen Zimmermann.

00:32:03: Er tut auch nicht Balken anders zusammen als die anderen.

00:32:07: Ein gläubiges Menschenbild dahinter, ein Mutigens, ein Wertschätzens und das im Gegenteil natürlich zu gut kommen über jetzt Christi ist oder nicht.

00:32:17: Du hast gesagt du bist in der dunklen Zeit in den Wald gebeten.

00:32:23: wie muss ich mir das vorstellen?

00:32:25: Wie läuft es das Gebet ab?

00:32:26: Gehörst du dir etwas, spürst du dich

00:32:29: etwas?

00:32:30: Manchmal.

00:32:31: Manchmal gehört definitiv etwas.

00:32:33: Ja, ich habe vor zwei Wochen im Wald gegangen.

00:32:36: Also ich gehe eigentlich jeden Tag.

00:32:37: Aber nicht nur wenn es dunkel ist, auch wenn's hell ist.

00:32:40: Also... Ich habe mich übertreten sind!

00:32:43: Aber im Sinne von.. Ich habe mir wieder irgendein Thema verbissen und spürte wie in mir es stimmt, entspann dich das Gespräch.

00:32:52: Manchmal braucht man das Gebäude eine einseitige Geschichte.

00:32:55: Und manchmal ist es wirklich ein Dialog.

00:32:58: Und vielfach ist es einfach auch ein Glauben, eine Wahrheit anzunehmen, dass sich jemand jetzt nicht einfach ins Nichts rausredet.

00:33:06: Du schreibst jetzt gleich noch ein neues Buch.

00:33:08: Oh yes!

00:33:08: Was

00:33:09: geht zu diesem neuen Buch?

00:33:10: Hey, da geht es darum zwischen Ruf und Berufung.

00:33:15: Mein Thema ist Potenzialberufe machen Aber ich glaube wenn man nicht zugerüstet wird oder nicht bewährt werden kann das berufen eine gefährliche Geschichte werden.

00:33:28: Ich habe zu viele Männerfrauen gesehen die durch Potenzialeben Erfolge, Arreichtum an sich gekommen sind und fest auf die Fresse Kate sind oder andere Menschen wegen ihnen auf die Presse, wenn es so darf reden.

00:33:44: Und ich glaube im christlichen Kontext, das geht uns weil... zuzubereiten, dass unsere Berufung am Endeffekt für uns und die anderen erfreut ist.

00:33:55: Dass es nicht ein Missbrauch ist für mein eigenes Ego sondern am Endefekt ist ein Dienst.

00:34:00: Nicht ein Dienst das mich lernt, sondern ein Dienst von beiden Seiten erfüllen hat.

00:34:05: Ich will draussen arbeiten Was es heisst, in einem Beruf zu kommen, weil es so ein grosses Wort ist.

00:34:10: Oder ich würde es mal anders sagen, reinbildlich gesprochen, die alle grossen Hollywood-Filme, guten Geschichten sprechen von den Heldereisen.

00:34:18: Und ich glaube das ist letztendlich genau eine Geschichte der Bibel.

00:34:22: Wir werden grüfft in eine grosse Aufgabe, wo man grundsätzlich groß ist... Und es ist nicht einfach, ich bin von heute auf morgen in dieser Position oder der Aufgabe oder in dieser Vollmacht.

00:34:34: Ich werde eine andere Schlacht kämpfen müssen.

00:34:37: Ich würde die einen oder anderen Wunden haben und das habe ich selber erlebt, ich glaube erst dass mir Menschen auch oft durchwundet, durchkämpft In einer echten Glaub, in einem echten Vertrauen, in eine echte Abhängigkeit.

00:34:51: Nicht in eine schwache Abhängheit sondern in starke Abhängigkeiten, die wir uns auch dem Gott ausliefern.

00:34:58: Ganz konkret?

00:34:59: Was sind die Punkte, die du in diesem Buch rausarbeiten kannst?

00:35:02: Bei dieser Zwischenreise kämpfen wir ein Stück weit bildliche Gespräche gegen den Feuer Riesen und die haben wir eingangs schon antäunen.

00:35:11: Das ist der Ries vom Lärm.

00:35:13: Er führt zu dem Reis der Geschwindigkeit, er führt zum Reis von der Ablenkung und führt zum Ries von der Einsamkeit.

00:35:20: Der eine Riese über allem statt ist der Riese der Angst.

00:35:22: Der ist unglaublich hoch im Moment oder gross.

00:35:26: Die jetzt bekämpft wird.

00:35:27: nicht ganz einfach, es ist schmerzhaft, kostet etwas.

00:35:30: aber dann kommen wir auch zur Stille, zur Rhythmus, zur Fokus, zur echten Gemeinschaft in einer Liebe oder in einem Glauben, wo Liebe ... Er weckt.

00:35:42: So hat das ganz kurz zusammengefasst, so kurz es geht!

00:35:46: Ich frage

00:35:47: mich immer wie schreibt man ein Buch?

00:35:49: Also ich könnte jetzt nicht irgendwie sagen... Wie kommt jetzt ein Buch zu schreiben über das oder dieses?

00:35:55: Wie macht man denn

00:35:56: das?!

00:35:57: Das habe ich mich auch schon gefragt.

00:35:58: Ich habe jetzt fünf Bücher geschrieben und ich würde sagen, dass ich kein Autor bin.

00:36:03: Mir ist jetzt nicht mein größtes Potenzial, was ich anzunehmen kann zum Hiho-Konroman zu schreiben.

00:36:08: Es könnte ich nicht.

00:36:10: Was mich begeistert, ist eine Thematik der Thematiker auf den Grund zu gehen.

00:36:14: Sie verpacken mit Wissen und Lebensgeschichten und eigenen Erfahrungen.

00:36:18: Dann schiebst du mal einen roten Faden und fangst an, hier seinen Text einzubringen.

00:36:23: Und dann brauche ich ein Profi, das mein Text auch noch so umschreibt, dass er es auch gerne liest.

00:36:31: Ah da wieder!

00:36:31: Woher der Wunsch zum den Leuten etwas nachhaltig gut zu tun?

00:36:38: Im Coaching haben wir schon angesprochen, aber da ist jetzt eine breitere Masse, in der du deine Weisheiten, deine Ziele und Wünsche für andere im Buch vorm Aussenknall schaust.

00:36:51: Vielleicht auch ein Stück, das zu diesem Berufungsweg gehört?

00:36:54: Das habe ich mir grundsätzlich gerne begeistert und ich liebe es Neuland zu betreten.

00:37:01: D.h.,

00:37:01: ich gehe gerne ... Schritt, wo andere nicht gegangen sind und nimm gern mit den Tee.

00:37:06: Und das Buch ist eigentlich etwas Ähnliches... Ich beschritte mal ein Neuland und gebe nachher etwas zu fügen, dass der eine oder andere sich vielleicht ermutigt, angesprochen fühlt und dann auch Schritt in die Richtung kann gehen wenn es ihm hilft.

00:37:19: Einander darf sie wieder in Ecken rühren, das ist auch ganz okay!

00:37:23: Wie muss ich mir so einen Schreibprozess ganz konkret vorstellen?

00:37:27: Also wenn du jetzt ein Kapitelschreibst, wirst du eigentlich wirklich...?

00:37:31: ...notes to myself.

00:37:33: Also quasi, wenn du dir etwas sagst... Ist dann auch noch genug Zeit zum Reflektieren?

00:37:39: Allerfalls irgendwelche Gedanken, Ideen und Weisheiten trainiert zu fliessen lassen die dir dann auch wieder wehtun könnten weil wenn das wirst du ernst nehmen müsst ihr schon vielleicht dieses oder das andere.

00:37:49: Komplizierte Frage aber du hast es auch gemeint.

00:37:51: Dann

00:37:51: würde ich sagen, dass du dich viel daran beschreiben

00:37:53: musst.

00:37:55: Oder du bist den Zeitpunkt der Veröffentlichung vom Buch nur ein Jahr hinterher setzen.

00:38:00: Nein, du schreibst zu früh über ein Thema, das noch nicht erlebt hast.

00:38:04: Also du hast alle Weisheiten, die du aufschreibst in diesem Buch?

00:38:07: Die Ende der

00:38:08: Weisheit?!

00:38:09: Nein!

00:38:10: Die Enden der Weise sind absolut nicht.

00:38:13: Ich glaube für das brauchen wir drei Leben dazu.

00:38:15: Es ist ja ein Prozess und gleichzeitig aber wäre es geküchelt ich würde über etwas schreiben, was ich selber... mich noch nicht angetauscht haben, nicht selber du lebt hast und nicht gekämpft habe.

00:38:29: Ich werde nicht überall segelig sein.

00:38:31: ich werde immer wieder gegen gewisse Reisen kämpfen zum Beispiel gegen die Reise der Geschwindigkeit.

00:38:37: das wird wahrscheinlich ein Lebensthema bleiben aber es ist nicht einfach die Kopfhüsse.

00:38:42: wenn es einfach Kopfhüssen ist dann gibt es genug Literatur über Kopfhüssen.

00:38:47: Wenn du jetzt heute einen Marcel von fünf Jahren etwas sagen

00:38:52: könnt

00:38:53: Bevor die ganze Übernahme von Coaching Plus, dass das übernähe finanziell verantwortungsmässig.

00:39:00: Was würdest du dir sagen heute weg fünf Jahre?

00:39:04: Mach es nicht oder mach's anders?

00:39:08: Das ist eine mega schwierige Frage, da sie rein hypothetisch ist!

00:39:13: Bin ich froh, kann ich es nicht?

00:39:15: Weil ich möchte mir sagen lasst Finger aber dann hätte ich ganz vieles verpasst.

00:39:22: Ich meine, grundsätzlich würde ich im Rücksblick sagen eine sehr wertvolle Zeit.

00:39:28: Sehr verändernde Zeit.

00:39:29: Eine sehr leere und brutal härtige Zeit.

00:39:34: Ich sage jetzt mal den Bäckeranschwimmer in mir, der Walmdursch würde es sagen Lass es!

00:39:39: Das Leben könnte einfach sein.

00:39:41: Hätte ich aber diesem Rat gefolgt, hätte ich viele wichtige Prozesse verpasst.

00:39:47: Von dem her bin ich froh, kann nicht zu mir... Ich glaube, ich habe mir einen falschen Anschlag gegeben.

00:39:55: Wie wichtig ist es, dass man sich mit Vergangenheit versöhnt?

00:39:59: Ich sehe viele Leute und dann sagen sie, da war ich überfuttert.

00:40:03: Dann bin ich gestürchelt und so in den Opferrollen bleiben.

00:40:08: Wie important ist es das man sich versöhnen kann mit seiner Geschichte?

00:40:13: Ich finde Versöhne ein schwieriges Wort!

00:40:15: Es gibt gewisse Sachen, die wir erleben, die sehr schmerzhaft sind.

00:40:19: Wenn ich denke, wenn ein Missbrauch geworden ist oder eine Angehörige verliert ... Im Endeffekt ist stärkere Worte vergebbar.

00:40:27: Ich glaube, wenn man sich Menschen selbst auch vergibt für Dinge, die nicht gut gelaufen sind, können wir auch die schwierigen Sachen loslassen.

00:40:38: Die Versöhnung passiert nicht in jedem Fall, gerade wenn es um Konflikte geht.

00:40:42: Es kann sein, dass keine Versöhungen gibt Aber ja, ich kann mich mit der Situation versöhnen und ich glaube mit dieser Situation kann ich mich versöhne wenn ich den Weg von der Vergabung gehe.

00:40:52: Und das ist interessant, dass die Vergabungen etwas christlich angehaut haben.

00:40:59: Ist aber gerade in einem Coaching-Prozess ein enorm wichtiges Wort?

00:41:03: Wie oft erlebe ich, dass Menschen mir sagen... Ich habe nicht und will nicht loslassen was es gewesen war und tragen diesen scheisse Rucksack um sich herum.

00:41:13: Aber die Vergabung ist aktiver.

00:41:15: Für Söhne heisst es, ich sage quasi, dass es gut war oder ich sehe den Gewöhn draus.

00:41:21: Ich weiss nicht mehr, wie man ihn sehen könnte.

00:41:23: Aber die Vergebung ist, ich lasse los.

00:41:26: Ja, auch wieder los und in diese Richtung führen.

00:41:30: Dir ist der Christlich Glaube sehr wichtig.

00:41:34: Wenn man so durch Wüste zieht, du sagst zwischen Zeiten ... ...gelütert wird, wo man noch in Sachen muss lernen, wenn man es positiv sieht.

00:41:44: Hast du in dieser Zeit nicht einmal mit Gott geschumpfen und gesagt Hallo?

00:41:49: Also jetzt... Du bist ja mit mir unterwegs!

00:41:52: Ich gehe regelmässig in den Wald, rede mit dir.

00:41:55: Ja.

00:41:55: Also die Kollegin hat schon den bitteren Kelch können an mir vorbei gehen lassen.

00:42:00: Ähm, ja sehr viel.

00:42:04: Weil ich einfach den Durchblick nicht habe.

00:42:06: Ich immer wieder Zweifel, Angst Da wären wir wieder beim grossen Reisangst.

00:42:12: Aber das ist auch ein schöner Bibel, erwartet ja nicht.

00:42:16: Ich sage jetzt mal so einen entschwachen, harmonischen ... Wir haben es alle gut und singen ein wenig miteinander.

00:42:25: Sondern wenn man Besalmen anschaut wie viel ist Klage?

00:42:30: Und gleichzeitig dann aber auch in der Zuspruchheit, dass ich vertraue dir trotzdem!

00:42:34: Ich verstehe es nicht.

00:42:35: Hier auch zu ringen, ich meine das gehört zu einer guten Beziehung, gehört das dazu?

00:42:40: Miteinander zu kämpfen, miteinander zu ringern und miteinander zu streiten um dann wieder versöhn zu werden oder ja überrascht zu werden.

00:42:50: Am Ende überraschte wir uns mehr hin und geht jetzt doch gut gemeint!

00:42:55: Und er führt trotzdem als Ziel.

00:42:58: Jetzt ist jeder Mensch einzigartig, hat einen eigenen Charakter.

00:43:03: Ich muss jetzt noch einmal ganz eine tiefe Frage stellen.

00:43:07: Kann man den Charakter anpassen?

00:43:10: Kann man sich verändern oder bin ich quasi mit dem, wie?

00:43:14: ich bin in mir drin und ich muss mich mit mir arrangieren?

00:43:18: Weisst du was ich meine?

00:43:19: Also

00:43:20: wenn man sagt hey mach doch das so oder so... Bei gewissen Sachen ist es einfach meine Persönlichkeit, mein Charakter.

00:43:27: Wo kann man da...?

00:43:29: Fortschritten heisst es dann immer wieder, er lernt nichts.

00:43:32: Er macht keinen Fortsschritt.

00:43:34: Ich möchte zusammennehmen.

00:43:35: Wenn man von Persönlichkeitsveränderungen redet, heisst das nicht, dass ich in meiner Grundstruktur verändere.

00:43:41: Also wenn wir zurückkommen ... Ich sage mal, wenn ich sehr ordnungsliebend bin, werde ich mir nicht bügen und brechen spontan kreativ- freiheitsliebende.

00:43:52: Das ist gar nicht das Ziel!

00:43:53: Da gibt's ja schon den anderen Typ.

00:43:55: Ich muss gar nicht anders werden.

00:43:57: Was Veränderung vom Charakter anbelangt, ist vielmehr, dass ich mit meinen ungreiften Aspekten und über das Ziel ausschliessen muss.

00:44:05: Also wenn ich es allen recht machen muss, wenn ich's perfekt machen muss oder immer selber machen muss.

00:44:09: Wenn ich immer Applaus für eine Applaus bekomme.

00:44:13: Das heisst, Veränderungen finden dort statt.

00:44:17: nicht meine Grundstruktur zu ändern sondern die Spitze zu brechen Die Ungereifte, die Stressoren und die unbewussten Muster, die viel zu viel Energie kosten, damit ich mit ihnen besser umgehen kann.

00:44:30: Wenn ich glaskner werde... Ein beziehungsliebender Person, der aus der Harmonie sucht, zu allem und allen ja sagt und alle hilft, ist eine Veränderung nicht, dass diese Person eigenständig wird und nur für sie schaut wie sie nie arbeiten.

00:44:45: Aber mal Leil sagen!

00:44:47: Auf sich selber können acht gehen eigene Bedürfnisse wahrnehmen, nicht nur die von den anderen.

00:44:53: Das ist Entwicklung und Grundstruktur bleibt genau gleich.

00:44:57: Du hast vorhin gesagt du bist ein Macher, du bist ja Reisser?

00:45:00: Ja!

00:45:00: Du bist ein Visionär?

00:45:02: Könnte es möglich sein dass wir uns in fünf oder zehn Jahren wieder sehen?

00:45:07: Und du hast wieder etwas angelesen... ...und hast doch wieder der Rucksack

00:45:11: zu fest gefüllt?

00:45:12: Oder

00:45:14: hast du jetzt hier bei der letzten Zwischenzeit mit dem Sabbatical Nachhaltung wird für dich persönlich.

00:45:20: Ich hoffe

00:45:21: es!

00:45:22: Also ich werde... Das ist von meinem Typ so, ja?

00:45:27: Ich werde anpacken, ich werde Ideen haben, auch damals, wenn ich zurückkomme, dann geht wieder die Idee das Ja und wenn wir von Veränderungen reden, dann werde ich nicht anders werden können.

00:45:38: Das ist ein Teil von mir.

00:45:41: aber wenn der Antrieber nicht mehr ist, ich muss damit andere mich.

00:45:46: Kann ich auch gelassen mit Umgangssagen?

00:45:47: Es muss es nicht das grösste und es muss nicht auf der ganzen Welt bekannt werden.

00:45:53: Also erhofft mich schon, und ich glaube auch, dass ich ... Du merkst, ich zögere ein bisschen!

00:46:01: Aber dass ich entspannter kann daran gehen.

00:46:04: Ja genau... Ich hoffe, dass man sich entspannen kann.

00:46:08: Aber ich werde ein Macher bleiben.

00:46:10: Und ich würde wahrscheinlich das Leben lang mit dem rausgefordern sein, damit ich nicht zu viel mehr aufhalsen.

00:46:17: und genug frühe Grenzen gesehen.

00:46:19: Ziel und Wünsche für die Zukunft?

00:46:22: Ich bin gerade noch ein bisschen debattical, ich habe mich gesagt, ich fange jetzt erst an wie der mich gegen Führe orientieren kann da gar nichts sagen.

00:46:30: Aber dann wünsche ich mir dir alles Gute bei dem, wo kommt's?

00:46:34: Merci Marcel und alles

00:46:35: Gutes.

00:46:35: Danke Martin, merci vielmals!

00:46:37: Und

00:46:37: auch euch danke fürs Losen von diesem Podcast.

00:46:39: Mit Marcel habe ich noch einen Fernstatt zum sonntag Talk gemacht.

00:46:43: Der Link zu der Sendung findet ihr immer in den Show Notes.

00:46:46: Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann unbedingt allen Kollegen oder anderen Kolleginnen weitergeben und auch wenn sie euch fürs Lose von diesem Podcast.

00:46:55: Mit Marcel habe ich einen Fenster zum Sonntag Tag gemacht, den Link zu der Sendung findet ihr wie immer in den Show Notes.

00:47:02: Wenn euch diesen Podcast gefallen hat dann an einem Kollegen oder einer Kollegin weitergegeben die vielleicht auch gerade auf dem Zaflisch läuft oder sich mit Potenzialen und Grenzen beschäftigt.

00:47:13: In den Show notes gibt es einen Link zu vielen anderen Podcasts wo er auf Medien produziert spannende Lebensgeschichte, theologische Diskussionen Oder auch das Wochenmagazin Relevante, die das Weltgeschehen thematisiert.

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00:47:32: Den Spendenlink ebenfalls in den Shownotes.

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00:47:40: Alles Gute und bis bald!

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