Rico Rieder – vom Dachdecker zum Rega-Arzt

Shownotes

Rico Rieder wächst in einem entlegenen Bündner Bergdorf auf, ohne Strom und Wasser im Haus. Nach der Schule arbeitet er unter anderem als Dachdecker. Heute ist er Hausarzt und Chef von mehreren medizinischen Zentren. Als Rega-Arzt hat er über 1000 Einsätze geflogen und vielen Menschen das Leben gerettet. Über seinen Werdegang und auch über seine Zeit als Arzt in Nepal spricht er in dieser Podcast-Folge.

Host und Autor: Martin Diener

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Transkript anzeigen

00:00:00: Denn wir haben eine Seile.

00:00:01: Das tun sie acht Millimeter Trötchen.

00:00:04: Und wir sind eben gelohnt.

00:00:06: Hier ist es so weit unter dem Heli, dass es nicht einmal mehr recht windet.

00:00:09: Dann bist du allein mit dem Rucksack, mit einem schwer verletzten Arrangeevou.

00:00:17: Ich stelle manchmal an, was die Leute für Lebensgeschichte haben.

00:00:26: Ich bin Martin Diener und bei mir ist er Riko Rieder.

00:00:29: Er ist schnell.

00:00:29: ein paar Fakten zu ihm.

00:00:31: Er ist Kyraten, Vater von vier erwachsenen Buben.

00:00:34: Er ist im Bündnerland zu Hause.

00:00:36: Er war zuerst Dachdecker.

00:00:38: Dann hat er den Doktor studiert.

00:00:40: Er ist heute Hausarzt und Leiter von sechs medizinischen Zentren.

00:00:44: Er war X-Jahr Regenarzt.

00:00:47: Er war zwischendurch unter anderem auch noch zwei Jahre Nebel und hat in einem Spital geschaffen.

00:00:53: Rico, herzlich willkommen.

00:00:55: Ja, danke vielmals.

00:00:56: Lass uns von vorne über dein Leben fliegen, denn Flügen ist ja wichtig.

00:01:01: Du bist viele Jahre als Regen-Toktor in den Bündnern Bergen unterwegs gewesen.

00:01:05: Fangen wir aber ganz vorne aufgewachsen.

00:01:07: Im Bündnern ist ein Ladsch auf ein Tausend Sechsund Meter über mehr als ein paar Jahre.

00:01:11: Vorher haben Sie dort den ersten Heidi-Film.

00:01:14: Trillet.

00:01:15: War deine Kindheit zum Aller?

00:01:18: Von der Natur her schon.

00:01:20: Wunderbare Kindheit erlebt, die haben in der Natur gelebt.

00:01:23: Wir sind mit den Tieren aufgewachsen und waren zum grossen Teil selbst versorgen.

00:01:28: Wir mussten viel arbeiten.

00:01:30: Das war sicher nicht ein bequemer Kindheit, aber Natur haben wir sehr intensiv erlebt.

00:01:36: Was man sich heute nicht oder niemand vorstellen kann, kein Wasser, kein Strom im Haus.

00:01:42: Wie war das?

00:01:42: Einfach

00:01:44: normal.

00:01:45: Es war alles normal, auch kein Telefon.

00:01:47: Irgendwann hatte es das Telefon im Dorf.

00:01:50: Das war toll.

00:01:51: Dann stand man dann im Dorf und durfte vielleicht alle zwei Wochen mal eine Viertelstunde das Telefon nutzen dürfen.

00:01:58: Es war natürlich auch nicht billig.

00:02:00: Darum hat man das ausnahmesweise genutzt.

00:02:01: Es war einfach normal.

00:02:03: Es hat einem auch nichts gefällt.

00:02:05: Du hast gesagt, du musst schon als Kind viel arbeiten.

00:02:10: Hätte ich das auch ... für den Rest des Lebens prägt.

00:02:15: Aber gewisse Härte?

00:02:18: Sehr.

00:02:18: Ich glaube schon.

00:02:19: Und gewisse Sachen durchstehen.

00:02:22: Auch wenn man draussen schafft und es heiss ist.

00:02:25: Oder wenn es kalt ist, auch gewisse Sachen zu überwinden.

00:02:29: Das hat mich sicher prägt.

00:02:32: Das ist auch etwas, das ich nicht möchte missen.

00:02:35: Ich habe immer wieder gesehen, wie die nächsten Generationen nach Hause sind, oder vielleicht dort in einem gewissen städtischen Gebiet auch, wo man gesagt hat, unsere Kinder sollen es besser als wir.

00:02:45: Was heisst besser?

00:02:46: Also was ich nicht würde.

00:02:47: Und was wir unseren Kindern auch nie, die sich nie verschwunden haben vor dem Schaffen, vor gewissen Druck, vor gewissen Leistung, zu bringen.

00:02:56: Das hat mich geformt und das ist für mich auch nicht unangenehm gesehen.

00:03:01: Mit achtzehn Jahren warst du selbstständiger Dachdecker.

00:03:06: Wie krass ist das dann, wie es dazu kam?

00:03:08: Also ich habe

00:03:10: in einem Geschäft, der meinen Papa auch geschafft hat, geschafft.

00:03:15: Natürlich habe ich dort ein paar gelernt einiges.

00:03:16: Und dann habe ich mit achtzehn Jahren ausgezogen von daheim.

00:03:21: Und habe gemerkt, ich muss irgendwie noch was von mir sein kommen schauen.

00:03:24: Und als angestellter Tachtiker, das war gut, aber ich habe gemerkt, ich muss auch noch zwischendurch während des Lernens, während der Schulzeit, auch noch meine Möglichkeit haben zu arbeiten.

00:03:35: Und dann habe ich so einen Spezialgebiet entdeckt.

00:03:38: Und das sind rostige Blechtecher.

00:03:40: Im Graubünder gibt es viele rostige Blechtecher.

00:03:43: Und wie man die behandelt, wie man die malt, wie man die ... so behandeln, dass es dann auch hebt.

00:03:48: Das konnte nicht alle.

00:03:50: Die Dachdecker schaffte ich gerne mit Farben und schaffte sie nicht gerne auf das Dach.

00:03:56: Das war genau meine Nische.

00:03:58: Ich konnte mit Rucksäkeln, Farben und Pinseln um die Decke malen und habe davon gut gelebt.

00:04:05: Am Anfang hat das Geschäft überhaupt nicht funktioniert.

00:04:08: Ich habe genau berechnet, wieviel das pro Tag zu malen kommt.

00:04:12: Dann habe ich einfach den Preis verdoppelt und dann ist das Geschäft gelaufen.

00:04:16: Einfach schauen, dass ich etwa zehn Prozent untereinander bin.

00:04:19: Und wenn man viel zu spielig ist, wird man nicht ernst genommen.

00:04:23: Aber ich muss gleich noch mal mit achtzehn eine eigene Firma.

00:04:26: Wer hat denn hier geholfen?

00:04:28: Wo hast du das Know-how?

00:04:30: für Abrechnungen, was auch immer.

00:04:33: Wo hast du das auch hergekommen?

00:04:34: Ich habe immer ein wenig gehandelt.

00:04:36: Ich habe immer mit Geld so Geld ausgegeben und ich habe zum Beispiel fotografiert und dann habe ich diese Vorträge gemacht, die über den Tourismus die Leute kommen, die einen E-Trittspiel bezahlt haben.

00:04:48: Ich habe immer, seit Kind, immer ein wenig gehandelt.

00:04:52: Das aussichtsloseste Geschäft, das ich einmal gemacht habe, hat wirklich nicht gerendiert.

00:04:57: Ich habe dann erst nachbegriffen, dass es ... Das kann nicht funktionieren.

00:05:01: Ich habe die Bühne mischt verkauft.

00:05:06: Ein guter Teil ist ein Zusammengläser von der Wiese, eine verdrockelte.

00:05:09: Die Bühne wollte ihn verkaufen und sagte, es sei gut, um ihm zu mischen.

00:05:15: Nachher haben die Bühne gesagt, sie mischt uns.

00:05:17: Sie mischt uns?

00:05:18: Sie mischt uns,

00:05:22: haben wir

00:05:22: genug.

00:05:23: Und dann hat der Kleerico auf einmal gefunden, ich würde ... Doktor, was ist denn da für eine Geschichte?

00:05:32: Ja, in der Tat war es eine komische Geschichte.

00:05:34: Ich habe gar nicht damit gerechnet, dass man verschiedene Missverständnisse gesehen hat.

00:05:39: Und am Schluss hatte ich eine Gimmiprüfung gemacht.

00:05:42: Und natürlich gerechnete ich keine Dauer, aber ich dachte, ja, ich gehe schon mal in die weite Welt.

00:05:47: Das ist von Latsch, die ich gesehen habe, auf Chur, aber das ist weit, weit fort.

00:05:51: Und die grosse Stadt für mich ist praktisch unerreichbar.

00:05:56: Schau schon mal, wie die so sind.

00:05:58: und habe mich auf die Prüfung gefreut, das habe ich einmal zu erleben gelernt, habe ich nicht auf die Prüfung gefreut, weil ich dachte, da habe ich sowieso nicht den Bestattung, sowieso nicht mehr, sind sowieso alles dumm.

00:06:08: Und am Schluss habe ich bestanden und dann habe ich zuerst einmal gedacht, was soll es denn eigentlich aus mir werden.

00:06:15: Und dann habe ich für mich beschlossen, gut, jetzt probiere ich das einmal.

00:06:19: Und dann bin ich ein, zwei Jahre ... Ich war zwei Jahre alt.

00:06:24: Dann habe ich gemerkt, diese Art von Lernen ist nicht Misslernen, aber grundsätzlich Lernengähren.

00:06:29: Dann habe ich beschlossen, dass ich Doktor werde.

00:06:33: Nach dem Beschluss habe ich das Gimä an Nagel gekenkt und habe die eigene Assismatur gemacht.

00:06:38: Weil ich gesagt habe, wenn ich will Doktor lernen, muss ich auch lernen.

00:06:41: Und dann kann ich das auch alleine.

00:06:43: Das muss ich im Studium nachher auch können.

00:06:45: Was hat deine Familie zu Hause gesagt, wo du mal zu Hause am Mittag bist gesagt hast?

00:06:51: Ich würde jetzt Doktor.

00:06:53: Ja, das ist noch interessant.

00:06:55: Heute sind viel, vielzwanzigjährige.

00:06:57: Ich sehe viele Eltern, die sagen ja, meine Tochter oder mein Sohn mit vielzwanzig hat das, um dann machen wir Sorgen.

00:07:03: Früher, als ich in der Sechzehnung war, habe ich meinen Papa als Mann geklärt.

00:07:07: Jetzt musst du selber wissen, was du machst, ist schon richtig.

00:07:11: Die Antwort von meiner Familie war immer, du musst selber rüssen, du machst es schon richtig.

00:07:17: Aber du spielst auch keine Rolle, ob du schon ein Putzer wirst oder ein Doktor spielt keine Rolle.

00:07:21: Mach was heute, du machst es schon richtig.

00:07:23: Aber

00:07:23: haben Sie schon gestaunt, dass da jetzt jemanden die Doktor werden

00:07:27: will?

00:07:27: Ja, und ... Sie haben zuerst eine Sache, die ich traut habe.

00:07:32: Denkt, dass ich irgendeine suche.

00:07:34: Eine Furze?

00:07:34: Ja, so eine Wunschdenke.

00:07:37: Und ich werde dann hier irgendwie schon noch gesenkt, aber das Leben senkelt.

00:07:40: Ja, dann haben wir sicher, wenn wir dann ein bisschen zu hoch aus der Wilde gehalten werden, den Schiff nassen.

00:07:45: Aber du hast dann gesagt, ein Studium steht Dachziegel und irgendwie verrostete die Blech anmalen.

00:07:53: Warum?

00:07:53: Da geht der Arzt.

00:07:54: Du hast gesagt, du hast dich entschieden, zum Doktor zu werden.

00:07:57: Warum?

00:07:59: Der neu liegende Gedanke ist natürlich zum Menschen helfen.

00:08:02: Und wenn man so ein bisschen erlebt hat, vielleicht zur Schattenseite finanziell auch, vielleicht obwohl mir nichts gefehlt hat, ich habe nicht empfunden mir etwas zu fehlen, aber einfach, wenn man dann auch gesundheitliche Probleme mit erlebt hat, ein bisschen zum einfacher Erfolg gehört, habe ich eine Bedürfnisse empfunden, einmal anderen Menschen zu helfen.

00:08:23: Und auch für andere Menschen hier zu sein, anderen Menschen ja auch.

00:08:28: von Gott zu erzählen.

00:08:30: Ich habe festgestellt, dass die Leute nicht mehr entwählen wollen, was ich zum Teil sogar verstanden habe.

00:08:35: Denn dort haben sie zum Teil auch nicht das gehört, was sie dahinter gesucht haben.

00:08:40: Ich dachte, als Doktor wirst du gleich alle Möglichkeiten.

00:08:43: Du hast die Leute zu dir kommen, du kannst noch körperlich helfen, du kannst noch seelisch helfen.

00:08:49: Und du kannst noch vielleicht auch noch etwas weitergeben vom Glauben.

00:08:53: Das mit dem Handel ist ja dann weitergegangen während der Medizinstudium.

00:08:57: Mit Klavier?

00:08:58: Ja, ja.

00:08:59: Ich habe einen Haufen gehandelt von Auto, gekauft, geschweißt und gepflegt, verkauft.

00:09:05: Der beste Handel war der Klavierhandel.

00:09:08: Da habe ich Klavier mit ins Rad gesucht.

00:09:11: Ich habe den Klavier angeschaut, bei Urteil gekauft.

00:09:14: Mit einem Freund zusammen haben wir den zu Hause in mein Budeli transportiert.

00:09:18: Den habe ich renoviert, schön und frisch gemacht.

00:09:21: Ich habe auch gelernt, ob man Klavier stimmt.

00:09:24: Und dann habe ich die Klaviernacher wieder verkauft.

00:09:26: Und mein Zimmer, ohne ich, hatte rundherum eine Klavierausstellung.

00:09:30: Und wenn die Leute das Klavier kaufen wollen von ihren Tochter, z.B.

00:09:33: von der Klavierunterricht, können sie auf den vier Klaviervorspielen auswählen.

00:09:40: Und das war der lustigste Handel.

00:09:42: Es war noch so komplementär zum Dachdecken, weil Dachdecken da mussten schön Wetter sein.

00:09:49: Beim schlechten Wetter habe ich die Klavier gestimmt.

00:09:52: Wirst du da gegangen in dieser Zeit?

00:09:54: Gut.

00:09:54: Jetzt zurückdenkst.

00:09:56: Aber ich meine, du hast ja dann noch auf dem Board gearbeitet und in der Garage gearbeitet.

00:10:00: Genau.

00:10:01: Und noch studiert.

00:10:02: Viele verbrachte ja heute einfach am Studio Manzig.

00:10:06: Die Strange, dass viele arbeiten, hat dir das nichts gemacht?

00:10:12: Nein, ich habe immer viel verdreht und in der Arbeit viel gearbeitet.

00:10:16: Ich habe zum Glück schon als junger Mann nicht viel schlafen gebraucht.

00:10:22: Ich hatte Freude, um gestalten zu machen, wieder Neues auszuprobieren.

00:10:27: Mal war ich sicher, dass ich das Wächter gesehen habe.

00:10:29: Nach dem Tag habe ich es geschafft.

00:10:31: Und nach einem Monat habe ich es mir schon langsam anhängt.

00:10:35: Dort habe ich den Joghwerk getestet.

00:10:38: Das beruhigt mich nicht.

00:10:40: Ich

00:10:42: bin immer zur Bahnhofstrasse durchgelaufen nach einem Dienst.

00:10:47: Dann habe ich umgeguckt, habe einer geredet.

00:10:50: Habe ich umgeguckt?

00:10:51: Keiner gesehen?

00:10:52: Habe ich weitergeredet?

00:10:54: Habe ich umgeguckt?

00:10:54: Keiner gesehen?

00:10:55: Und bis ich gemerkt habe, dass ich selber geredet habe.

00:10:57: Du hast

00:10:58: am Schluss noch gemeint, der Liebkulte geredet nicht.

00:11:01: Ich habe nicht gewusst, dass ich mit mir geredet bin.

00:11:03: So habe ich auch gesehen, dass ich gar nicht mehr gemerkt habe, wie ich es sehe.

00:11:07: Und dann warst du ein Doktor.

00:11:09: Und jetzt kommen wir auf ein ganz wichtiges Kapitel.

00:11:12: Du warst über ein Jahrzehnt mit der Rega unterwegs.

00:11:16: Als Doktor flog du in der Bündner Bergen um die Tausende oder über Tausende Einsätze.

00:11:21: Ja.

00:11:22: Retter aus der Luft.

00:11:24: Wie müssen wir uns das vorstellen?

00:11:25: Bist du wirklich der, der sich an den Seilwindern einmal in die Wälder und in die Gletserspalten abgeladen

00:11:32: hat?

00:11:33: Ja, ja.

00:11:34: Und das ist schon so, wenn man zum Beispiel eine Doppel herkommt und die Velofahrer stürzt ab.

00:11:40: Irgendwo fliegt man und sieht zu viel und dann sieht man der Verletzte.

00:11:44: Vielleicht winkt er noch, vielleicht auch nicht mehr, weiss zum Teil ich überhaupt noch lebe.

00:11:49: Und dann wird es hier auch, dann wird es auch eine Seile gehängt.

00:11:52: Das tun sie acht Millimeter trötchen.

00:11:54: Und wir sind runtergeladen und hier ist es so weit unter dem Heli.

00:11:57: Das windet nicht einmal mehr recht.

00:11:59: Und dann bist du allein mit dem Rucksack, mit dem Schwerverletzten.

00:12:02: Und dann Arrangeevou.

00:12:03: Da hatte

00:12:04: ich nie Angst.

00:12:06: Also so ein gewisser Grundkribel schon.

00:12:08: Angst nicht, wenn ich Angst hatte.

00:12:10: Das war eine Abmachung in der Krug.

00:12:12: Wenn jemand Angst hat, wird abbrochen, besprochen, zurück.

00:12:16: Man darf nie so etwas machen, wenn man wirklich Angst hat.

00:12:21: Aber so ein gewisser Kribel ist auch noch gut.

00:12:23: Es tut auch die Wachheit etwas verstärken.

00:12:26: Man ist vielleicht auch besser bereit.

00:12:29: Welches war dein schlimmster Einsatz in diesen zehn Jahren?

00:12:36: Das Schlimmste ist immer, wenn man verletzte Kinder hat und für Kinder nicht mehr kann machen.

00:12:42: Glücklicherweise hatte ich nie ein Kind so schwer verletzt, dass man es nicht mehr hätte reanimieren können.

00:12:48: Das bin ich froh.

00:12:51: Der Einsatz, der mich am meisten belastet hat, ist mit vier Bauarbeiter, die ... Wie man nach Hause eingeklemmt war, wollten die Fassader frei machen, um die Fassader zu urbetonieren, ihr neubetonieren.

00:13:06: Der Hang ist ein bisschen ungenügend abgestützt, dann ist der Hang abgerutscht und hat die vier Männer einfach eingeklemmt und die sind bis zum Hals.

00:13:16: Der Kopf hat bei allen auf ihr rausgeguckt und hat mit selbst speziellen Anblick gesehen.

00:13:21: für den Verschütter zu sehen und natürlich eingeklemmt mit Schnufen, Schmerzen und dann zu allem.

00:13:27: Der Hang war noch nicht sicher.

00:13:29: Man musste irgendwie etwas wagen.

00:13:32: Man seilierte mich an und fischte oben fest, um kritisch zu fallen, wenn es an der Unruhe zu werden könnte.

00:13:38: Und dann habe ich zu jedem Herr eine Infusion an den Kopfweinen gemacht.

00:13:44: Und Schmerzmittel gegeben, habe ich so Infusionen angehängt.

00:13:47: Das ist wirklich anspruchsvoll gesehen.

00:13:49: Man stellt dann natürlich eine Amulanz und eine weitere Heli bestellen.

00:13:53: Und jeder, der freisch auflaufen kann, wird dann abgegeben.

00:13:57: Der erste Doktor, der kommt, ist der, der dann auch bleibt, bis zum Schluss üblicherweise.

00:14:02: Manetscht dann den ganzen Umfall.

00:14:05: Was ist mit diesen Firmen noch passiert?

00:14:06: Einer ist gestorben, die anderen haben ... überlebt und sind schadelos, wie sie sich erholten.

00:14:12: Aber einer ist gestorben, und dort ist genau in diesem Hang ein grosser Stein, der noch Dorax als ein Brustkorb eingquetscht hat, dass er von Anfang an nicht mehr schnupfen konnte.

00:14:26: Wie ist

00:14:26: es für dich als Doktor, wenn unter deinen Händen jemand stirbt?

00:14:32: Das ist absolut geresslich.

00:14:34: Also, dass ihr euch zuschaut, wie jemand... gestorben ist und die letzte Schnappatmung gemacht hat, ist mir bis jetzt einmal passiert.

00:14:43: Und so ein glücklicherweise nie.

00:14:45: Meistens ist es so, wenn die Leute noch leben, wenn man kommt, hat man so viele Möglichkeiten, dann kann man meistens in diesem Sinn das Leben weiterführen.

00:14:56: Dann kann man intubieren, man kann den Kreis laufen, man kann die Atmung unterstützen.

00:15:02: Das passiert einem selten.

00:15:05: Aber bei diesem Fall, wo ich wirklich nichts mehr machen konnte, war es wirklich eine Felserle.

00:15:11: Der Mann ist gestürzt, schwerst, schwerst, schwerst verletzt, ein alter Mann.

00:15:16: Und er ist nicht mehr bei Bewusstsein gesehen und starre Augen, noch ein paar Atemzüge.

00:15:23: Ich habe versucht, ihn zu rechnen, aber ich bin nicht einmal recht dazukommen.

00:15:27: Und dazu ist der ganze Brustkorb noch instabil gesehen.

00:15:32: Also es war von Anfang an aussichtslos.

00:15:34: Das ist sehr belastend.

00:15:36: Kann man das als Doktor überhaupt lernen?

00:15:38: Als Doktor musst du auch eine ganze grosse Portion Empathie für dein Gegenüber haben.

00:15:45: Und dann stirbt jemand und dann musst du das wie von dir los haben.

00:15:51: Also weißt du,

00:15:52: was ich meine?

00:15:52: Ja, ja.

00:15:53: Und dann musst du das wie von dir weg tun.

00:15:55: Kann man das überhaupt lernen im Studium?

00:15:58: Das wäre schon eigentlich nicht darauf vorbereitet.

00:15:59: Im Studium

00:16:00: lernt man eigentlich schon, sich abzugrenzen.

00:16:02: Und das ist schon mal der erste Schritt, dass man sich abgrenzen muss.

00:16:05: Es wird einem auch gesagt.

00:16:08: Und die Abgrenzung ist eine gute Hilfe, wenn man anfordert als Mediziner.

00:16:12: Und je länger man da ist, desto mehr kennt man auch die Leute.

00:16:15: Und vielleicht auch desto empatischer wird man.

00:16:20: auch die Liebe zu den Patienten nicht mehr zu, was ich erlebe, auch bei Kollegen.

00:16:26: Und nachher ... Ich hatte mehr Mühe später.

00:16:30: Direkt nach dem Studium ging es nicht so nach.

00:16:34: Aber dann von Jahr zu Jahr eher immer mehr.

00:16:37: Mhm.

00:16:38: Verzähl noch ein paar Geschichten dieser Regalfasen.

00:16:42: Wie etwas spektakuläres oder was dein Herz besonders berührt hat.

00:16:46: Da könnte ich natürlich lange erzählen.

00:16:49: Es war eine Burg.

00:16:51: Im Oberland, weit, im Metall, entfernt ist.

00:16:54: Wie sind die Bergebore?

00:16:56: Je steiler, desto lieber, desto bessere.

00:16:58: Ich weiss nicht, wenn es nachfühlt, wenn Senkrecht mit den Traktoren fahre.

00:17:03: Aber das war effektiv.

00:17:05: Der Traktor ist gerutscht in Dummkeit.

00:17:07: Der hat die Bohre genau eingeklemmt und so ungünstig eingeklemmt.

00:17:11: Er hat den ersten Knie gebrochen, aber so ... Gut,

00:17:15: dann ist er tot.

00:17:15: Nein.

00:17:16: Die Kniegebruch ist nicht gleich

00:17:17: da.

00:17:17: Nein, wenn du unter dem Cvier und unter dem vierten Halswirbelsäulen ... Die Atmenerfe gehen oben raus und im unteren Teil des Halswirbelsäulen das Kniegebrechst, dann bist du einfach detourablegig.

00:17:30: Aber du hast immer noch einen Atmung.

00:17:32: Und wenn du drüber bist, kannst du nicht mehr schnuffen, dann bist du tot.

00:17:35: Aber der hat es überlebt, dass der Traum reingeklemmt.

00:17:38: Das ist wahrscheinlich ... Es ist wahrscheinlich zwei, drei Stunden in dieser mäßigen Lage gesehen, nicht mehr bewegen zu können.

00:17:46: Das war auch aufwendig.

00:17:48: Der Traktor war instabil.

00:17:49: Man musste stabilisieren.

00:17:52: Und dann ausgraben, aussen nähen zu können, damit man nicht noch mehr kaputt macht.

00:17:56: Sehr sorgfältig hat er dann geflogen.

00:17:59: Das Interessante ist, ein Jahr später haben wir ihn wieder in der Rehabilitation in Notwildtropfen, der gleiche Mann.

00:18:08: Am Anfang hat man gemeint, dass es gar keine Hoffnung gibt.

00:18:11: Man hätte mit einem Arm schon relativ gut bewegen können, mit dem anderen ein bisschen.

00:18:16: Es ist aber glücklich gesehen, dankbar sei es für ihn Stimme zu leben.

00:18:21: Untersuchungen zeigen, dass auch nach schwersten Verletzungen die Leute wieder zu einem normalen Lebensglück zurückfinden können.

00:18:27: Gibt es auch einen Einsatz, in dem ich besonders nervt, dass irgendetwas nicht klappt?

00:18:34: Ja.

00:18:34: Aufregen tut es einem natürlich, wenn irgendwo in der ganzen Kette, einmal ist ein junger Mann auf einem Militärstützpunkt abgestürzt und danach auch schwerstverletzt, hat aber noch geschnupft.

00:18:48: Und dann bin ich hergekommen und habe gesehen, dass das zwar ein Rekruterschuhl war, mit allem Drum und Dran, die haben einen Fünfzglitter Sauerstoffflaschen gehabt, den magst du fast nicht tragen und am Masken aber keine Schlucht zum Flaschen mit dem Masken verbinden.

00:19:04: Die konnten einfach alle zusammen nichts machen, weil es das Material nicht gestohlen hat.

00:19:10: Und das hat mich sehr mögen.

00:19:12: Bis wir dort sind, ist die wichtigste halb Stunde vorbei.

00:19:17: Und wenn man dort keine primäre Leierinimationen anfällt, ist häufig die Prognose nicht mehr gut.

00:19:22: Das hat mich auch sehr mögen.

00:19:24: Gerade junge Leute mit seinem Leben oder auch in einer Leid.

00:19:28: Zum Beispiel, die ich erlebt habe, der junge, fünfe, zwanzigjährige Mann wird in der Nachhule rausgekommen.

00:19:35: Ich habe einen Familienvater mit einem Kind, eine schöne, tolle, kleine, herzige Familie gefunden.

00:19:41: An Allee hat die Zunahe geschwunden vor den Seiten und hat er an älteren Herr-Wauto gefahren.

00:19:46: Er ist geblendet und flackert.

00:19:49: Darum habe ich keine Freude, wenn ich an Allee bin.

00:19:53: Das Flackern hat der Töpfer nicht gesehen und überfahre.

00:19:58: Das sind Sachen, die ich denke, das hätte nicht passieren müssen.

00:20:03: Ich habe vorhin schon nach der schlimmsten Geschichte gefragt.

00:20:06: Ich erzähle mir noch das schönste Erlebnis.

00:20:10: Eines meiner schönsten Erlebnisse.

00:20:11: sehen Sie ... Wir sind gerufen worden, es war noch ein Mittag, schönes Wetter, tolles Flug und da hat es geissen, ja.

00:20:18: Die Pilot hat die Reanimation gesagt, ja, das ist so, wie es immer so, wie es klingt, aber ich gehe mir her und habe gesagt, ja, gehen wir her.

00:20:26: Wir waren zum Glück gerade beim Helle gesehen, wir konnten gerade laufen lassen, das war sieben Minuten später dort, aber die Reanimation war schon etwa eineinhalb Stunden gelaufen vorher, ich sah einen Doktor dort und der Doktor, der Kollege, sagte los.

00:20:42: Wir müssen abbrechen.

00:20:43: Wir sind alle eins.

00:20:44: Wir haben es nur noch durchgezogen, weil wir gewusst haben, ihr seid unterwegs.

00:20:48: Dann habe ich gesehen, optimal haben sie es selber nicht gemacht.

00:20:52: Ich habe gesagt, gib mir doch jetzt eine Viertelstündel.

00:20:55: Das kommt jetzt auch nicht mehr darauf auf das Viertelstündel.

00:20:57: Und dann haben wir dann enttobiert und Adrenalin defibrilliert, Oraxkompressionen, alles, was man machen muss.

00:21:06: zehn Minuten, fünf bis zehn Minuten später ist das Herz angesprungen.

00:21:08: Wie wenn man einen Töpfe laufen lässt.

00:21:12: Mein erstes Gedanke war, dass ich wahrscheinlich einen Hirntoten produziert habe oder irgendein Behinderter.

00:21:21: Ich habe nichts mehr gehört.

00:21:23: Ein Wochen später habe ich in Spitalag gefrackt.

00:21:26: Ich habe auch Namen gefrackt und eine Verbindendsegrat gefrackt.

00:21:30: Jetzt rede ich wahrscheinlich mit dem entsprechenden Behandel der Kollegen.

00:21:33: in der Doktor, in der Intensivstation.

00:21:36: Und dann nimmt er persönlich ab.

00:21:37: Ich habe seine Stimme nicht gekannt.

00:21:39: Er fragte mich, wie ist ihr Name?

00:21:40: Er hat gesagt, so ist mein Name.

00:21:43: Und wenn sie ihn fragten, dann sagte er, sie kennen mich nicht.

00:21:48: Ich kenne sie auch noch tot.

00:21:52: Und er sagte, sie sind ... Wir müssen uns kennenlernen.

00:21:56: Und dann habe ich gesagt, ja, noch so gerne, dann ist er vorbeikommen.

00:21:59: Zwei Wochen später war er wieder voll am Schaffen, also hundert Prozent.

00:22:03: Die Orte hat schon wieder geschaffen.

00:22:04: Als

00:22:04: Übersetzer.

00:22:06: Übersetzungsbürokratie.

00:22:08: Und hat mir ein Gläsli Honig gebracht.

00:22:11: Und nachher ist jedes Jahr, am sechzehnten April, auf seinen ersten Todestag und wieder Belebungstag hat er mir ein Gläsli Honig gebracht.

00:22:22: Grundsätzlich, was ist für dich das Schöne an den Regen?

00:22:27: Das Team-Messigen miteinander arbeiten ist etwas, was mich beeindruckt und das Schönste überhaupt.

00:22:31: Das habe ich so mit dieser Intensität nie erlebt.

00:22:35: Man ist voneinander abhängig auf wortwörtlich auf Leben und Tod.

00:22:40: Wenn der Pilot oder der Flughelfer nicht richtig arbeitet, kann das das Leben des Doktorkostens.

00:22:47: Wenn der Doktor sich falsch verhält, kann das effektiv auch die ganze Crew gefördert werden.

00:22:53: Darum auch, dass die Zusammenarbeit hand- in- hand, das sind für mich wunderbare Erlebnisse gesehen.

00:22:59: Dann natürlich Leute retten aus missischten Situationen, Das ist immer eine grosse Nährgizumme.

00:23:07: Man versucht, alles zu gehen, noch schneller, noch besser zu animieren und zu optimieren vom Wiederbeleben und auch zu optimieren vom Komfort letztlich, auch der Schmerzbehandeln.

00:23:20: Einmal habe ich es sogar übertrieben.

00:23:23: Über ein Bein gebrochen hat, nicht schlimm.

00:23:26: Also es tut schon weh ein Bein gebrochen.

00:23:28: Aber dann wusste ich, dass er mit der Winde nicht ist.

00:23:30: Er war ein schlechter Glän.

00:23:32: Und ja, man wird immer noch weh.

00:23:35: Dann hat er mir Schmerzmittel gegeben.

00:23:37: Und die Kombination, die etwas gefährlich ist, hat er nicht mehr geschnuffet.

00:23:45: Ich habe einen Pilot gesagt, ich bin schnell fertig, nicht mehr schnell.

00:23:49: Er ist immer noch kreiser.

00:23:50: Dann mussten die Löcher beatmen.

00:23:52: Der grosse Koffer hatte nicht dabei, um mit meinem Ersatz zu beatmen.

00:23:57: Nach einer halben Stunde ist er wieder gekommen.

00:24:00: Gegenmittel können er spritzen, ist alles gut rausgekommen.

00:24:04: Ja, eine halbe Stunde reanimieren.

00:24:06: Da bist du tot nachher.

00:24:07: Ohne Doraxkompression.

00:24:09: Das Kreislauf war gut, ich habe nur ein bisschen unterstützt und beatmete.

00:24:13: Das ist, wenn man voran ist, dass ich keine Ängsterei habe.

00:24:16: Ich muss noch schauen, dass er nicht erbricht.

00:24:20: Dann ist er wieder gekommen.

00:24:21: Zuerst, als er gesagt hat, irgendein Schmerz ... Ich gebe Ihnen jetzt mal nichts mehr.

00:24:28: Du hast den Teil gehabt für heute.

00:24:29: Genau.

00:24:31: Jetzt

00:24:31: weiss man, dass die Doktorcheiben viel arbeiten.

00:24:34: Du hast ja auch Familien gehabt, bist mit Claudia verheiratet.

00:24:39: Wie lebt man mit dem Stress des Doktors ein?

00:24:43: Wie hat das eure EHE auch belastet?

00:24:47: Es hat zwischendurch die EHE belastet.

00:24:49: Die Wesenheit ist ein, aber auch die Spanien, die man z.T.

00:24:52: einfach auch mit heim nimmt und der Schöpfungszustände.

00:24:56: Aber umgekehrt hat es auch dank dem Beruf.

00:25:01: uns auch sehr viel gehen als Familie.

00:25:03: Und gerade, als ich nachher bei Regen war, ist Claudia sehr häufig mit den Kindern vorbeikommen.

00:25:09: Wenn kein Einsatz gesehen ist, haben wir dort Würstchen gebratet, Mittag zusammen gegessen.

00:25:14: Und die Kinder haben das natürlich dann miterlebt.

00:25:17: Heli war auch noch schön und dramatisch.

00:25:19: Im Beruf haben wir es gleich gemacht, mir spitalisch etwas schwieriger war.

00:25:23: Aber in der Praxis kamen meine Kinder immer wieder in die Praxis, haben wieder alle gesagt.

00:25:30: Wie hast du es?

00:25:31: Wie läuft es?

00:25:32: Hast du von der Schule erzählt?

00:25:33: Dann sagst du, du solltest jetzt wieder eine Patientin anschauen.

00:25:36: Oder willst du auch anschauen?

00:25:37: Ja, ich muss jetzt erst in die Schule nachher helfen, dann schon.

00:25:42: Ja, habt ihr als Ehepaar irgendwelche Leitsätze gehabt?

00:25:46: Also, was ist irgendwelche?

00:25:48: Wann, dann, dann, dann, dann.

00:25:51: Also, wann, wenn ich ... dass ich uns zufrieden bin, lege ich es auf den Tisch.

00:25:56: Oder weisst du, irgendwelche ... Sachen, irgendwelche ... So Leitsätze für die Hygiene der Ehe.

00:26:03: Wir

00:26:04: hatten schon, und die haben wir dann immer wieder umgebaut.

00:26:10: Wenn ich ... Oder wenn jemand ausgelaugert, ist Heiko und dann tiefgründige Gespräche über Umgangsformen geht er nicht.

00:26:17: Dann muss man das Gespräch irgendwann machen, wenn es passt.

00:26:21: Beispiels Wes und ein wichtiger Grundsatz ist nicht gegeneinander gerichtet, wenn jemand einfach nicht mehr mag oder auch nervös ist und vielleicht auch ein bisschen kurz abbunden, sondern dann braucht es einen Moment sich zu erholen.

00:26:36: Dann haben wir praktisch kein Hobby mehr allein.

00:26:41: Wir haben miteinander, sind wir in den Bergen, sind wir laufen, gehen, wandern, haben wir viel gemacht.

00:26:46: Aber alle Zeit, die wir hatten, haben wir miteinander verbraucht.

00:26:50: Ich wäre gerne, meine Kollegen, ein Bierlinge trinken.

00:26:53: Ich habe das sozusagen nie gemacht.

00:26:56: Sondern wenn ich daheim war, bin ich daheim.

00:26:59: Und obwohl müde, war ich von den Kindern.

00:27:04: Ihr seid die thirty- sieben Jahre Gehirte, wenn du jetzt zurückdenkst.

00:27:07: Was waren die grössten Fehler und was waren die guten Sachen, die ich mitgemacht habe?

00:27:14: Im Nachhinein ist immer, was ist Fehler, was ist Chance, schwierig zu urteilen.

00:27:18: Ich habe es lange als Fehler empfunden, dass ich Hausarzt geworden bin.

00:27:22: Wegen der Belastung, wegen dem Druck und wegen der vielen Abwesenheiten, habe ich jemanden überleitet, ob ich mich so schauen soll, dass ich einen Stell habe, wo ich etwas ruhiger hätte, was aber letztlich zum Sägen geworden ist.

00:27:38: Wir konnten so viel machen, wir konnten uns so viel bewegen und so viel gestalten als Familie.

00:27:44: wo man es nicht hätten können.

00:27:46: Fehler.

00:27:49: Wahrscheinlich ein paar Mal hätte ich ein etwas mutiger nächstes Schritt machen.

00:27:52: Ich war zu lang allein in Hausarzt.

00:27:54: Ich hätte zu sehr früh in einer Gruppenpraxis gehen, respektiv die aufbauen.

00:28:00: Ich habe zu lange zugeschaut dort.

00:28:03: Dann miteinander in der Bezüchung, wir haben eigentlich sehr viel geredet immer und wir haben aufgearbeitet, was sie gesehen hat.

00:28:13: Ja, also meine Frau, wir wollen wahrscheinlich sagen, du hast vieles anders zu machen.

00:28:19: Stimmt sicher, stimmt sicher.

00:28:22: Aber ich glaube, wir haben am Schluss immer wieder den Dank gut gefunden und haben sehr gute Ehe für alle diese Jahre.

00:28:30: Du hast ganz am Anfang gesagt, du hast dich entschieden, zum Arzt zu werden, zum Menschen zu helfen.

00:28:36: Warum?

00:28:38: Die Leidenschaft zum anderen zu helfen.

00:28:40: Woher kommt das?

00:28:42: Also ich glaube, letztlich ist sie in jedem von uns Dina.

00:28:46: Die Frage ist auch... Es

00:28:47: machen sie einfach nicht all.

00:28:48: Ja.

00:28:50: Es machen sie nicht alle und viele Leute sind halt sehr viel mit sich beschäftigt.

00:28:54: Solange ich mich um mich selbst herumdrehe, werde ich glücklicher, glücklicher werde ich dann, wenn ich lernen, von anderen dort zu sein.

00:29:00: Von mir war es sehr früh einfach bei mir und auch als Christ.

00:29:04: Es ist Teil des Glaubens hier von den anderen.

00:29:08: Nicht nur sind die Bibel an Stadien überzeugt, gerade beim Christen ist das einfach ein Teil von seinem Herzen.

00:29:13: Hier sind sie vor anderem.

00:29:15: Und sie leben nicht auf sich selber konzentrieren, sondern sie leben auf Zwiter, auf andere Menschen, die einem auch brauchen.

00:29:22: Und das ist sicher, dass Christen das, was ihm meist geprägt hat.

00:29:28: Ist das auch eine Art Motor oder Motivation für euer Engagement in Nepal?

00:29:34: Als Familie war es zwei Jahre in Nepal und lebte nicht unter Spital.

00:29:39: Ist das gleiche Motivation?

00:29:41: Genau.

00:29:42: Wir haben in Nepal geschaffen, sind vorher und nachher auch immer wieder, sind im Moment auch wieder dran, uns engagieren, mithelfen, Leute vermitteln, Spital aufbauen, auch finanziell unterstützen, wo es ganz konkrete Aufgaben gibt, nicht einfach ins Lärm.

00:29:59: Ja, das war die Motivation.

00:30:01: Ein Teil von unserem Leben vor dir, Menschen, die auf der Schattenseite leben, die es nicht so gut haben.

00:30:09: Und die sich nicht um noch mehr, noch mehr kümmern, sondern um das ganze Nackt überleben kümmern und sich Sorgen machen, ob sie überhaupt ihre eigene Kinder nähern können.

00:30:20: Warum Nepal?

00:30:22: Gibt es noch mehr Soflächen auf dieser Welt?

00:30:24: Warum hat es gerade Nepal gereicht?

00:30:26: Ja, das ist im Nachhinein noch schwierig zu erklären.

00:30:29: Wir wollten in ein Land gehen, wo ... wo es noch nicht so viele Christen gegeben hat, weil wir gesagt haben, wir wollen als Christen dort sein, als Christen auch Gottes Liebe zeigen.

00:30:41: Das war ein wichtiger Faktor, dass wir auf Nepal gegangen sind.

00:30:45: Und dann auch ein Land, das wirklich arm ist.

00:30:48: Und Nepal hatte damals eine Lebenserwartung von vier, fünf Fünfzehn, und ist eines der absolut ärmsten Länder überhaupt auf der Welt, die wir gegangen sind.

00:30:59: Nicht in ein Land, das gut hat, noch besser, sondern wir wollen hier sein von denen, die sehr arm sind, um ihnen zu helfen.

00:31:06: Darum sind wir auch in Nepal selbst nicht in die Hauptstadt, sondern wir wollen rausgehen.

00:31:11: Fort dort, wo es notwendig ist, wo die Leute benachteiligt sind.

00:31:18: Wie muss man sich die Situation den Vorrat vorstellen?

00:31:22: Man kennt die Lehmhütte, das ist eigentlich ... So ein bisschen das Bild, die man hat, die Leute, die vorhöckeln und dann mit der Sichle gehen, die Gras abhauen.

00:31:31: Jeden hat zwei, drei Kuhle und viele Kinder in jeder Familie.

00:31:38: Jeden ist mir oder weniger Selbstversorger und ist damals erst langsam aufgebaut, gesehen.

00:31:45: Schule, Bildung, der ganze dritte Sektor, Medizin, wurde erst mit den Jahren langsam aufgebaut.

00:31:51: Er ist jetzt aber ganz am anderen Ort als Thomas.

00:31:55: Er hat aber den typischen Nepal-Charakter immer noch weitgehend gefordert.

00:32:00: Wie war das für den Rest der Familien?

00:32:03: In Nepal zu leben, wie liebte das Kind?

00:32:05: Wunderschön, wunderschön.

00:32:07: Von den Kindern war es zu Hause schwierig.

00:32:11: Also sich wieder zu integrieren hier.

00:32:13: Ich weiss noch, wo wir zum ersten Mal in die Schule gegangen sind.

00:32:16: Wir haben es in der Schule abgegeben.

00:32:19: Nepal war so eine Tutorialgruppe.

00:32:21: Alles Eifamilie.

00:32:22: Man ist miteinander gesehen, man hat miteinander gelebt.

00:32:25: Es war Eiharmonie, weil man hat Not gesehen und hat gewusst, was man hat, wenn man es schön hat.

00:32:32: Darum hat man es auch ganz anders geniessen können.

00:32:35: und Wertschätzung.

00:32:36: Man hat keine Ablenkung, keine Fernsehe, keine Nepalizitik pro Tag für sechs Uppi.

00:32:43: Ich habe sie bestellt und dann habe ich die Nepalizitik.

00:32:45: Das ist eigentlich mein einziger Nachricht, den ich gekriegt habe.

00:32:49: Dann kommt man zurück in die Schweiz und ... Plötzlich sind hier Spannungen, Gruppen, Buben, jeder will der beste sein, oder so das Platzhirschverhalten unter den Buben, wie es häufig ist.

00:33:00: Unsere Buben waren überhaupt nicht gefasst auf das.

00:33:04: Und auf die negativen und böse Worte brauchen, die sind aus allen Wolken gehalten.

00:33:11: Das war eine böse Buchlandung.

00:33:13: Und der ein, der nach Hause gekommen ist, am ersten Mittag nach einem ersten halben Tag, ist er nach Hause und hat gesagt, los hat Mamie und Pappi.

00:33:21: Also, wie diese sich hier verhalten, glaube ich, bis in einer Woche geht, gibt es nicht einer mehr in diese Schule.

00:33:27: Er hat immer noch gemeint, die Schule sei freiwillig, denn die Sneepals sind freiwillig gegangen und sind traurig, wenn sie nicht haben können.

00:33:34: Wie beobachtest du unsere Gesellschaft heute?

00:33:38: Also macht einen vollen Teller, zwei bis dreimal am Tag, einfach träge.

00:33:45: Also weisst du, was ich meine?

00:33:46: Wenn man die Leute in Armut ... Das habe ich schon gemerkt.

00:33:49: Wenn ich auf den Wald irgendwo herkomme für Jordanien oder irgendwo ... Sie haben nichts, aber sie gäntern noch die Hälfte von dem nichts.

00:33:55: Oder einfach sie gäntern einen Teil vom Herz.

00:33:58: Also da ist in der Schweiz zum Teil wahrscheinlich recht erbärmlich in diesem Bereich.

00:34:03: Oder bist du Ihnen beobachtet?

00:34:05: Ich glaube auch und so.

00:34:06: Die Lust ist auch, etwas anders zu erleben, etwas anders zu machen.

00:34:10: So ein Sättigungsgefühl.

00:34:11: Wenn die Leute einfach gesättigend rumlaufen, ich sage nicht.

00:34:14: glücklich.

00:34:15: Aber das war einfach satt und satt.

00:34:18: Ich weiss alles.

00:34:18: Ich muss nicht genau wissen.

00:34:20: Ich bin nicht mehr interessiert.

00:34:21: Ich bin nicht mehr gespannt.

00:34:23: Das ist auch etwas, was ich mir bis heute schwer tun.

00:34:26: Man ist auch nicht offen für einen neuen Weg, etwas neu zu machen.

00:34:31: Man hat es immer so gemacht.

00:34:32: Und solange alles läuft im Schnürchen, so genannt, geht man so weiter.

00:34:38: Aber es hat auch hier natürlich sehr viele Leute, die sprützig und frisch sind.

00:34:44: Wahrscheinlich ist eine Übersättigung schon bei vielen hier.

00:34:49: Aber ich glaube, viele Leute merken auch, dass es Möglichkeiten, etwas zu gestalten, auch nutzend.

00:34:57: Etwas, was ich gelesen habe, muss ich mir jetzt erklären.

00:34:59: Dort, wo ich war, ist es im Wald nebenzu, haben Tiger gelebt und ihr habt giftige Schlangen im Haus gehabt.

00:35:06: Oh, das tut mir gar nicht, ich erzähle.

00:35:10: Ja, wir haben ... Wir hatten immer gerne ein Tier, dann hatten wir mal das Blin.

00:35:14: Ja,

00:35:14: der Bub bringt den Tiger ein, genau.

00:35:17: Wir hatten mal das Blin, haben zwei Geisschen gekauft.

00:35:20: Und das war auch noch die Annikto der Zeit.

00:35:22: Der Geisschen war dann eigentlich all genug, um zu können Mami werden.

00:35:25: Und danach habe ich gedacht, jetzt ist mein Sohn langsam im Alten, dass man das erklärt.

00:35:29: und dann bin ich mit dem Geisschen dann zum Bock gegangen.

00:35:32: Und danach hat er das Prozedere hier angeschaut und gesagt, du.

00:35:38: Ist das für den Menschen auch so?

00:35:43: Auf jeden Fall ist meine Aufklärungskampagne gescheitert.

00:35:47: Er hat nicht mehr mehr gehört und müsste dann auch bleiben.

00:35:51: Allein nicht ganz.

00:35:52: Aber dann hatten wir die Geisschen im Stall nebenan und dann hatten wir tatsächlich einen Digger auf dem Gelenk.

00:35:59: Also ein grosser Digger, nicht ein kleiner.

00:36:03: Wir wussten, dass es irgendwo ist.

00:36:05: Man hat noch gehört die Brille.

00:36:07: Man hat das auch entkennt.

00:36:08: Sie sind dort bekannt.

00:36:10: Dass sie da jemandem durchwandern.

00:36:12: Und er hat gemerkt, dass es dort einen feinen Braten hätte.

00:36:16: Und dann hat er durch ein kleines Loch mit seiner Foto reingegreifen.

00:36:23: Und hat die Geist jetzt um den Loch rausgerissen und getötet.

00:36:27: Am Morgen, als ich raus war, waren sie beide da.

00:36:31: Und das Lange?

00:36:32: Die Schlange kam zu Chemie runter, die man dann auch rekonstruiert.

00:36:36: Sie kam über das Dach zu Chemie runter und die Lustige war ein Ende und ein Weibchen, also sie waren zwei.

00:36:43: Und dann haben sie auch wieder eine Aufklärung gemacht.

00:36:47: Das konnte ich nicht einsetzen für die Aufklärung des Unterrichts.

00:36:52: Sie haben sich dann eingenischt.

00:36:55: Und in der Nacht, als ich nach Hause kam, in der Nacht meiste ich alles, friedlich am Schlafen.

00:37:00: Ich wollte in den Spazien noch zum Duschen und Zähn putzen.

00:37:04: Da riechte ein Tickertsding unter meinen Fluss, als ich fast raufstand.

00:37:10: und natürlich eine tiefe Schock.

00:37:13: Und dann habe ich sofort die ganze Familie geweckt und alle in ein anderes Haus gebrochen, ins Gästehaus, wo wir dorthin waren, und haben das ganze Haus zur Sucht nach dieser Schlange und haben ihr nicht gefunden.

00:37:24: Nach drei Tagen sind wir einfach wieder zurück.

00:37:27: Drei weitere Tage später, plötzlich kommt die Schlange zu einem Loch vor der Wand raus und hat es gerade überbeobachtet.

00:37:36: Und dann habe ich gedacht, ja, das ist der Moment, habe ich den Stecken genommen.

00:37:41: Und haben die Schlangen einfach erschlagen?

00:37:44: Ja, ich weiss, es sind auch Tiere, die man sollte schon.

00:37:46: Ich habe einfach kein anderer weggefunden, die Familie dort.

00:37:50: Und dann haben wir die Schlangen dann gebraucht.

00:37:52: Wir haben einen Schlangenspezialist und er hat gesagt, das sei ein Crate.

00:37:56: Und Crate sind ... Sie sind ähnliche Cobra eigentlich vor Fährlichkeit her.

00:38:01: Sie sind aber kleiner.

00:38:02: Und was danach, da ich bei denen gerede, sie haben zahlt und den Gönn sind besser.

00:38:07: Und wenn es immer Bett warm ist, und dann musst du einfach ... Und dann ist sie ein.

00:38:10: Und solange du ruhig bist, machst du nichts, entweder bewegst du uns irgendwo ein, klemmst du dann nachher.

00:38:16: Nämens die, wir haben Eifalken, die Mutter mit drei Kindern im Bett sind.

00:38:20: Alle drei Kinder sind doxy.

00:38:21: Und ich glaube, wir müssen jetzt beide amputieren nachher.

00:38:24: Also die sind wirklich gefährlich.

00:38:25: Und dann ... Auf alle Fälle ist eine Stunde später, dass sie in die Zweite rauskommt.

00:38:29: Zum gleichen Loch.

00:38:31: Dann habe ich den der Schlangen-Spezialist Kolt, der hat gesagt.

00:38:34: Ja, wie

00:38:35: erschla ... Sorry, ich muss mal fragen, wie erschla ... Wie?

00:38:40: Ja, wenn sie natürlich schnell geräuchten, ist es schwierig.

00:38:43: Aber sie ist über ein Gesteller, der die Lebensmittel hatte.

00:38:47: Und dann habe ich ... Mit Reis und Teigwaren und zwischen zwei Büchsen, wo sie durch ist, habe ich genau zwischen zwei Büchsen geschlagen.

00:38:56: Und dann muss man von Kopf bis Schwanz noch am Drittel schlagen.

00:39:00: Dort ist das Herz.

00:39:01: Jetzt lernen wir noch etwas.

00:39:02: Ja, ja.

00:39:03: Wenn man dort schlägt, dann kann man noch lange beissen.

00:39:08: Aber wenn man sie dort verwischt, dann hat man sie am schnellsten kaputt.

00:39:12: Dann kam ich in die Zweitführer, dann kam ich in den Schlangen-Spezialist und kam mit Händchen.

00:39:18: Aber der Kerl schlumpferte mit mir, dass sie sie töteten.

00:39:21: Aber selbst nicht gewogen sie anzugreifen.

00:39:24: Dann ist sie am Boden herumgekrochen und dann habe ich einen Backsteig genommen.

00:39:27: Dann haben sie sie gerade auch noch.

00:39:28: Ich sagte, wenn sie nicht früht ist, mache ich sie kaputt.

00:39:31: In diesem Haus gibt es keine Schlangen mehr.

00:39:36: Aus dem Komponent haben wir schon so Ratsnake, so blindegrosse, zwei Meter wie Blinschlicht, aber zwei Meter sind schöne Tiere, also mit denen.

00:39:46: Das haben wir jeden Tag gesehen.

00:39:48: Aber die Giftungen sind natürlich nicht gut.

00:39:51: Kommen wir wieder zurück in die Schweiz.

00:39:53: Ich schudere ziemlich lange.

00:39:55: Da bin ich raus.

00:39:57: Riko, bei dir ist es nicht bei einer Praxis geblieben.

00:40:00: Du hast heute sechs medizinische Zentren aufgebaut.

00:40:05: Also immer noch der Handler, wie früher.

00:40:08: Genau, genau.

00:40:10: Ich habe gerne eine Änderung, ich habe gerne eine Eis.

00:40:12: Und vor allem wenn jemand sagt ... Das kann nicht funktionieren, gelustet zu mittoppeln, das eben gleich zu zeigen, dass es gleich geht.

00:40:21: Ja, wir haben aus einer Praxis ein Zentrum im Mayerfeld gemacht und haben dann ein Zweites in der Nähe und dann eigentlich immer noch anfragen.

00:40:30: Häufige Behörden, die gefragt haben und einmal ist eine Praxis, die Konkurs ging, haben wir die übernommen, weil die Versorgung dort in der Gewährleistung war.

00:40:41: Und dann ... Einmal im Kanton Zürich, in Männendorf sind wir auch abgefragt worden, ob wir Interessen hätten.

00:40:47: Und so haben wir mittlerweile sechs Standorte in Reikabdön und etwa forty-fünf Geherzt.

00:40:54: Bist du lieber Unternehmer oder Hausarzt?

00:40:56: Hausarzt.

00:40:58: Ich würde gerne weiterhin als Hausarzt arbeiten, aber belastig, siebenzeigstund Hausarzt sein.

00:41:06: merke ich einfach, dass die Würre wahrscheinlich nicht durchstand.

00:41:10: Ich bin immer noch Hausarzt, mache es gerne, aber ich staune schon über Kollegen, die das jede Woche seitens der Stunde können.

00:41:17: Und das über Jahre.

00:41:19: Ich wäre, ich könnte es glaube nicht, das ganze Leben.

00:41:23: Jetzt ist die Kombination gut, der Geschäftsmann nebenbei, dass ich hier fühle mich wohl in dieser Kombination.

00:41:30: Man sagt, du sagst direkt, ein guter Diagnostiker.

00:41:35: dass du dann irgendwie auch mal an einem Patienten oder einer anderen Patientin nicht nur körperlich etwas sagst, sondern auch sonstes Leben ihr redest.

00:41:48: Hast du es dir gerne, wenn man auf der Schwanz steht?

00:41:52: Ja, das ist eine gute Frage.

00:41:53: Ich habe eine ganz lustige Reaktion erlebt und mehr gute als negative.

00:42:01: Häufig sagt man es schon erst dann, wenn man erstens die Autorität hat, wenn man auch merkt, dass die Leute mitgehören.

00:42:08: Und sagt es nicht einfach lieblos, wirft so Leute nicht in den Kopf.

00:42:12: Die Art, wenn man es sagt, ist noch wichtig.

00:42:14: Aber häufig waren Leute auch dankbar gewesen, haben mal jemanden gesagt, die Schmetterlinge, die du jetzt erzählst, mit dieser Dame dort, das ist einfach ein Stumpf Sinn.

00:42:23: Jetzt schliessst du das ab und du ... Verbessen ist wieder Beziehung zu deiner Frau.

00:42:28: Du verlierst so viel im Leben, wie du dir nicht bewusst bist, jetzt in deinem komischen, verliebten Ruhschot hast.

00:42:35: Mit diesen Worten.

00:42:37: Nächsten Tag hat er mir angerufen gesagt, du hättest recht.

00:42:40: Und hat durchgezogen.

00:42:41: Ich habe immer Freude, wenn ich diese Hand in Hand spaziere durch mein Feld, die zwei.

00:42:47: Was ist dein Antrieb, dein Motor?

00:42:50: Warum hilfst du gerne anderen Menschen?

00:42:53: Ich habe Freude, wenn es besser geht.

00:42:55: Es geht auch mir besser.

00:42:57: Wenn jemand lacht, lacht man mit.

00:42:59: Wenn es jemandem besser geht, geht es ihm auch besser.

00:43:01: Es steckt da.

00:43:03: Es ist auch unsere Aufgabe als Christen.

00:43:05: Ich glaube, es wäre die Aufgabe von jedem Menschen, für andere hier zu sein.

00:43:08: Das nehmen Sie nicht alle gleich ernst.

00:43:10: Aber ich glaube, es ist primär unsere Aufgabe als Christen, für andere Menschen da zu sein und anderen Menschen zu leben, zu verbessern.

00:43:17: Letztlich.

00:43:18: Das ist die gleiche Frage wie, warum züchtet es mir die Notfallmedizin?

00:43:22: Ich kann es nicht sagen, es ist irgendwie ... Meine Frau, warum musst du die Halt-Toten zusammen sammeln?

00:43:28: Ich kann es nicht sagen.

00:43:29: Und es gibt im Film, wo die Gebäude zusammengeheizt sind, genau die Frage wird auch beredet zwischen den Fürwelten.

00:43:38: Warum musst du es machen?

00:43:39: Ich weiss es nicht, ich muss es einfach.

00:43:42: Jetzt, wenn man so viele Einsätze gibt, so viele Krampfen, so viele Rüpple für andere, vergiss man sich manchmal selber.

00:43:49: Ja, ganz klar.

00:43:51: Sich selbst zu vergessen ist wohl eine grösste Gefahr.

00:43:54: Und auch der grösste Fehler, um auch lang Zeit gesund zu bleiben.

00:43:59: Und damit auch lang Zeit den Leuten helfen können.

00:44:01: Weil wenn man sich selbst vernachlässigt, irgendwann geht es einem nicht mehr gut.

00:44:04: Und irgendwann kann man auch anderen nicht mehr helfen.

00:44:06: Und was machst du konkret dagegen?

00:44:09: Also... Für mich ist sicher die Familie einer der wichtigen Ressourcen gesehen.

00:44:13: Für mich geht es der wichtigen Ressourcen.

00:44:15: Und auch die Bewegung.

00:44:18: Ich habe viel mit Bewegung gearbeitet, mit... Laufen in den Bergen, Ruhe haben, Stille haben.

00:44:26: Und wenn es auch nur Stunden oder zwei gesehen sind, auch gerne mal einfach an der Reise sitzen, auf einem Stein und schauen, wie das Wasser aber fließt, eine halbe Stunde.

00:44:36: Und sonst gar nichts.

00:44:38: Ruhe, Stille, tut mir sehr gut.

00:44:41: Das ist gleich die gottische Ressourcen.

00:44:43: Was heisst das konkret?

00:44:46: Für mich ist Bezüglich Jesus Christus sehr zentral zu sein als Kind.

00:44:50: Ich habe schon, als ich siebne war, mal irgendetwas von Jesus gesprochen und dann ... Ich habe einfach gewusst, dass ich mich siebne.

00:44:59: Das muss ich kennenlernen.

00:45:00: Das muss ich kennenlernen.

00:45:01: Das ist einfach gut, wenn es gespürt ist.

00:45:04: Das ist einfach gut, das muss ich kennenlernen.

00:45:06: Und dann bin ich dann mal meine Mutter fragen, wo ich die Säcke auch einmal komme.

00:45:11: Sie reden, jetzt sind wir davon.

00:45:12: Hat sie gesagt, dass ich gestorben habe?

00:45:15: Jetzt haben wir ihn gleich verpasst.

00:45:16: Er hat gesagt, er ist vor zwei Tausend Jahren.

00:45:19: Aber er lebt wie trotzdem.

00:45:20: Dann bin ich gar nicht mehr da rausgekommen.

00:45:22: Und dann ... Bei einem kleinen Bub, den habe ich gesagt, ich will das noch lesen.

00:45:28: Hat sie mir eine Bibel gegeben, also habe ich eigentlich gelernt, lesen.

00:45:32: Und dann habe ich als siebenjähriger nach der Luther-Bibel lesen.

00:45:35: Luther-Ninzeinzwölf.

00:45:37: Ja, ganz alt.

00:45:40: So habe ich gelernt, lesen.

00:45:42: Und Bezüglich zu Jesus ist ... Ich habe das sehr direkt auch persönlich gewachsen.

00:45:47: Und für mich ist das heute dann sicher auch mein Leben die wichtigste Ressource zu sehen.

00:45:54: Ihr seid, obwohl es eigentlich genug Geld auf eurem Konto hatte, jahrelang mit einem alten Korn umgefahren.

00:46:01: Es kommt auf einmal noch die Demo, die Bescheidenheit des Spiels.

00:46:05: Warum immer noch den alten Korn?

00:46:07: Ja, da der alte Volk, der mit vierhundertfierzig tausend war, der wirklich durch war.

00:46:12: Und auch vorher, der Vorher, hat auch vierhundertvierzig Pausen gemacht.

00:46:16: Das war ein Toyota-Previer.

00:46:19: Und Bescheidenheit ist, glaube ich, ein wichtiges Merkmal, wo ich nicht nur Wetter vorrede, sondern wo ich auch etwas lebe.

00:46:27: Jetzt habe ich dummerweise von einer Patientin ein Auto fast geschenkt bekommen, aber ich fühle mich einfach an BMW.

00:46:34: Irgendwie fühle ich mich einfach nicht wohl.

00:46:35: Es passt nicht zu mir.

00:46:38: Und die Leute sagen immer, in der Spieltache keine Rolle, jetzt fährst du doch mit dem fahren, ist ja auch noch ein Auto.

00:46:43: Aber für mich Bescheidenheit auch, wie man lebt und auch, dass man nicht einfach noch verschleudert, was man gekriegt hat.

00:46:51: Weil ich bin von dem, was ich habe, noch der Verwalter.

00:46:53: Gehören dort das mit dem Schöpfer.

00:46:57: Ziel und Wünsche für dein Leben.

00:47:01: Ja, ich habe eigentlich immer so gelebt.

00:47:03: Man hat jemand gesagt, es sei ein Sportzünder.

00:47:06: Und dann habe ich gesagt, das ist eine gute Sicht.

00:47:08: Dann hast du eine Chance zum Zünden.

00:47:12: Und es gibt Leute, da denke ich, wenn du nur ein Sportzünder wärst und irgendwann mal dort ist zu zünden, und das, was auf deinem Leben entsteht, auch auszunehmen.

00:47:21: Und darum nenne ich mich, ich nenne mich Sportzünder.

00:47:24: Und ich hoffe immer noch, dass ich irgendwann zu zünden.

00:47:27: Und ich habe wahrscheinlich fast mehr, als ich ohne Treime so jung war, weil es ist.

00:47:32: Die Beziehungen, die man hat, und das, was man alles sieht, auch viel mehr möglich.

00:47:37: Und ich kann mir nicht vorstellen, jetzt bin ich fast sechzehn, wenn ich mit sieben zugegeben, wo es soll am Ende meiner Tätigkeit sein.

00:47:46: So, wie ich es heute sehe, werde ich noch viele erleben und sehe und bewegen und machen.

00:47:51: Und Träume für mein Leben?

00:47:52: Ja, ein Traum, ich hätte immer mal lernen wollen, eine Flügel, also die Privatmotörle, so Flugzüge, das ist ... Ich habe mit Regen natürlich sehr viel Flügel dürfen.

00:48:02: Aber selbst mit einer Motörle, um eine Flügel, das pröfen würde ich eigentlich noch gerne machen.

00:48:06: Das wäre so ein Träum, Leo.

00:48:08: Regenkünste für die Zukunft, alles Gute, viel Vision, viel Kraft und immer genug Luft unter deinen Flügel.

00:48:15: Danke, danke.

00:48:16: Danke, Martin.

00:48:18: und natürlich auch euch viel aufwinden.

00:48:20: Und merci, dass ihr den Podcast gelosen habt.

00:48:23: Noch mehr über Rico und unter anderem in einer Regahilly und auch mit seiner Frau Claudia zusammen gibt es im Fenster zum Sonntag Talk.

00:48:31: Den Link zu der Sendung habe ich euch in den Show Notes hergeschrieben.

00:48:35: Dort gibt es auch viele andere Podcasts, die RF-Media produziert.

00:48:39: Z.B.

00:48:40: im Endlichleben geht es um die Endlichkeit.

00:48:44: Man weiss es ja nie.

00:48:45: Interessante Leute erzählen dort ihre Geschichte.

00:48:48: RF-Media finanziert sich übrigens mit Spenden.

00:48:51: In der Show-Note ist auch der Link für eine Spende.

00:48:54: Danke vielmals schon.

00:48:56: Wenn euch unsere Podcasts gefallen, dann weitersagen, einen Daumen nach Opsi geben und natürlich auch abonnieren.

00:49:03: Merci fürs dabei sein.

00:49:05: Und alles Gute an euch.

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